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Kinderernährung Essensplan. Im Idealfall bekommen  Kleinkinder 5 Mahlzeiten. Verteilt auf die drei Hauptmahlzeiten

  • Frühstück
  • Mittagessen und
  • Abendessen, sowie
  • zwei Zwischenmahlzeiten eine Vormittags, die andere Nachmittags.

Der Kalorienbedarf eines Kleinkindes liegt laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung bei ca. 1100 kcal. am Tag. Etwas genauer könnte man es auch berechnen, nämlich für Jungs 104 kcal. pro kg Körpergewicht am Tag, und die Mädels benötigen 108 kcal. pro kg Körpergewicht am Tag.   

Behandle es als Anhaltspunkte. Hast du das Gefühl dein Kind isst viel zu viel orientiere dich etwas daran, wenn es umgekehrt ist, dass du einen kleinen "Spatzen" zum Essen hast, macht die Kalorienzahl eher nervös. Handelt es sich um eine Phase, gleicht das gesunde Kind normalerweise alles wieder aus.

Wurde dein Kind bisher hypoallergen oder milchfrei ernährt (neben dem Stillen) dann lies dir meine Empfehlungen zur allergenarmen Familienkost durch.

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Zuviel verstecktes Fett in der Kinderernährung

(aid) - „Um das Ernährungsverhalten von Kindern zu beurteilen, müssen wir sie über einen längeren Zeitraum beobachten,“ erklärte Dr. Mathilde Kersting vom Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund im Rahmen der Jahrestagung des Verbands der Diplom-Oecotrophologen e. V.(VDOE), die Ende Juni in Bonn stattfand. Die Expertin stellte Ergebnisse einer Langzeitstudie zum Fettverzehr von Kindern vor. Die Höhe des Fettverzehrs spielt nach heutigem Wissensstand eine herausragende Rolle in der Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten und Übergewicht. „Säuglinge im zweiten Lebenshalbjahr essen zu wenig gesunde Fettsäuren. Das liegt am geringen Zusatz von Fett zur Beikost“, erläuterte Kersting. „Hier ist Rapsöl sehr zu empfehlen, da es viele gesunde Fettsäuren in günstiger

Zusammensetzung enthält. Die tun auch älteren Kindern und Erwachsenen gut.“ Im zweiten Lebensjahr steigt der Fettverzehr rasch an und pendelt sich auf zu hohem Niveau ein. Vor allem verstecktes Fett in Wurst, Käse, Milchprodukten, Süßwaren, Snacks und Gebäck machen sich leicht auf der Waage bemerkbar und können die Gesundheit von Kindern beeinträchtigen. Dr. Kersting empfahl daher, fettarme Varianten zu wählen und beim Wurst- und Käsebrot auf Butter oder Margarine zu verzichten. Außerdem sollte öfter ein knackiger Salat mit Rapsöl-Essig-Dressing auf dem Speiseplan stehen. Rapsöl verbirgt sich übrigens häufig hinter der Bezeichnung „Pflanzenöl“ und ist eines der preiswertesten Öle im Supermarktregal. Es lohnt sich also doppelt, öfter mal zuzugreifen!

aid, Dr. Birgit Jähnig

 

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