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Ernährung & Stillzeit

Stillen und ErnährungErnährung während der Stillzeit

Während der Schwangerschaft hat sich der Nährstoffbedarf bereits erhöht, und steigt jetzt noch einmal während der Stillzeit an.

Im Allgemeinen wird eine zusätzliche Kalorienzufuhr von 650 kcal/Tag empfohlen. Die durchschnittliche Muttermilchmenge (Tag) liegt bei voll stillenden Müttern bei 800 – 1000 ml in 24 Stunden. Muttermilch hat ca. 68 -70 kcal auf 100 ml – vergleicht man dieses mit der Kalorienzufuhr der Mutter – sieht man die Logik der zusätzlichen Zufuhr.

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StillmüslibeschreibungHier bei www.kunterbunte-familienkueche.de gibt es Rezepte für die ganze Familie und natürlich auch Anregungen und Zutatenvorschläge für das kraftvolle Stillmama-Müsli. Direktlink auf dem Foto!

Auf dem Foto sind die einzelnen Schritte zu sehen, auf der Seite die genaue Beschreibung.

Das Müsli kann in Milch eingerührt und in den Kühlschrank gestellt werden. Bei kleinem oder großem Hunger eine Portion entnehmen. Die Flocken und Trockenfrüchte entwickeln einen wunderbaren Geschmack wenn sie im Kühlschrank in Milch „ziehen“ dürfen. Sehr gut bekömmlich ist es außerdem.

Trinken

Drei Liter Flüssigkeit wird als vernünftig und sinnvoll angesehen. Mangelnde Flüssigkeitszufuhr hemmt die Milchbildung und belastet auch den Kreislauf der Stillenden.  Zuviel Trinken nutzt auch nichts, denn werden die Nieren mit 5 oder 6 Litern quasi überschwemmt, verschwinden auch die Hormone welche für die Milchbildung  notwendig sind. Wie bei Allem im Leben – der gesunde Mittelweg ist sinnvoll.

Milchbildungstee, z.B. von Weleda, oder mischen lassen in der Apotheke aus

  • 50 g Kümmelsamen
  • 50 g Anissamen
  • 50 g Fenchelsamen mischen und mit Mörser zerstoßen lassen ergibt ca. 25 – 30 Portionen

2 Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser aufgießen – 8 Minuten ziehen lassen – abseihen und evtl. süßen

Stilltee “ gibt es auch von verschiedenen Anbietern

Wasser ohne oder mit wenig Kohlensäure (steht im Ruf Blähungen zu verursachen beim Baby) – am besten die Trinkmenge gut sichtbar bereit stellen – damit du den Überblick im Tagestrubel behältst ob deiner Trinkmenge!

Säfte mit Vorsicht zu genießen; durch die Säure kann es zu Wundsein beim Baby kommen, auch Blähungen werden ab und an dadurch ausgelöst; milde Säfte als Schorle (halb Saft, halb Wasser) austesten – saure Säfte lieber meiden ….

Cola & Kaffee – die anregenden Wirkstoffe dieser Getränke gehen auch auf die Stillbabys über – koffeinfreier Kaffee ist vorzuziehen – auch hier gilt vorsichtig ausprobieren!

Dinkelkaffee, besonders lecker von Naturata (demeter), kann sehr gut den Appetit auf „echten“ Kaffee vergessen lassen. Eine wirklich schmackhafte und gesunde Alternative nicht nur während der Stillzeit.

Limo & Co. auch hier Kohlensäuren Vorsicht, mit diesen Getränken sparsam umgehen, falls man zur unerwünschten Gewichtszunahme während der Stillzeit neigt

Alkohol – Sekt und Co. generell sollte auf alkoholhaltige Getränke während der Stillzeit verzichtet werden; ausnahmsweise mal ein Gläschen Sekt, aber niemals regelmäßig …. der Alkohol geht in die Muttermilch über – das Baby trinkt unfreiwillig mit!

Aktuell Januar 2013 das BfR hat eine Stellungnahme online gestellt.

Kräutertees und Früchtetees ganz nach Geschmack und Laune – Vorsicht bei Salbeitee (Hustentee, Erkältungstee enthalten häufig Salbei) das wirkt abstillend!

NeoVin, eine Brausetablette (von Milupa über Apotheken und Drogerien erhältlich) am Tag, deckt deinen Mehrbedarf an Jod und vielen Spurenelementen und Vitaminen – welchen du in der gesamten Stillzeit hast.

Jodzufuhr  aktuelle Information März 2012  Jodversorgung in Schwangerschaft und Stillzeit.

Alkohol und dieser im April 2005 veröffentlichte Bericht über das Zusammenspiel Alkohol und Milchbildung ist unbedingt lesenswert und interessant.

Siehe Seite 2 /  page 2 ein Stückchen weiter unten – dort geht es weiter mit Ernährung und Stillen

Tipp

Muttermilch in verschiedenen Geschmacksvarianten. Was ich vor vielen Jahren schon roch, bei abgepumpter Muttermilch die im Klinikkühlschrank stand, ist jetzt wissenschaftlich bewiesen. Die Ernährung der Mutter führt zu unterschiedlichen Geschmacksrichtungen der Muttermilch. Abwechslung an der Brust ein interessanter Artikel aus dem Spiegel Juli 2008.

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