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Frühstück

Milch & Getreide

sind die wichtigsten Bestandteile eines jeden Tagesbeginns.

Milch

Trinkt dein Baby/Kleinkind morgens noch gerne die Flasche? Das kannst du ruhig erst einmal beibehalten. Bei einer ordentlichen Zahnpflege und der Vermeidung von Dauernuckeln sehe ich kein Problem. Getränke bitte jetzt (spätestens) aus der Tasse anbieten. Du kannst bei den 2er und 3er Babymilch-Nahrungen bleiben damit ist dein Kind optimal versorgt.

Vorteile der Babynahrung im Kleinkindalter

  • zuverlässige Mahlzeit und Kalorienlieferant denn es stehen die ersten Krankheiten, Backenzähne und Trotzphasen ins Haus. Alles Gründe die mit „Nahrungsverweigerung“ phasenweise einhergehen können!
  • Eisen, Jod und andere Spurenelemente sind enthalten
  • Vitamin D3 (für Knochen)
  • schadstoffkontrolliert ist weiterhin ein Vorteil
  • da niedriger Eiweißgehalt, kann die Babynahrung bei z.B. Krankheitsphasen auch 3 oder 4 mal täglich gegeben werden – normale Milch sollte nicht mehr als 300 ml gegeben werden. Jedes Mehr belastet das kranke Kind
  • eher.[asa]3981209354[/asa]

Wenn du zum ersten Geburtstag hin abgestillt hast, wird sich dein Kind kaum bewegen lassen auf eine sämige 2er oder 3er Milch aus der Flasche umzusteigen. Für diese Kleinkinder und die Flaschenkinder welche selbst die Flasche verweigern bietet sich an die

  • Milupino Kindermilch im 1 l Pack oder
  • Milumil Kindermilch prebiotisch einzuführen. Diese Kindermilch(en) begeistert mich vom Konzept her. Folgende Vorteile bietet sie gegenüber der normalen Milch
  • niedriger Eiweißgehalt wie Babynahrung
  • Calciumgehalt wie bei der normalen Milch
  • Eisen – 20 mal mehr als in normalen Milch
  • Jod, Vitamine wie Bedarf des Kindes
  • Vitamin D für die Knochen
  • schadstoffkontrolliert (ein absolutes Plus gegenüber der normalen Molkereiprodukte, sind der Einsatz von Medikamenten, Importfutter, dadurch Pestizide usw. doch fast selbstverständlich)
  • ich kann damit kochen
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Nach „Getreide“ folgt ein persönlicher Erfahrungsbericht mit Milch – aufgrund dieser erfahrenen und durchlittenen Situation komme ich zur oben genannten Empfehlung!E ine sehr häufig an mich herangetragene Frage betrifft die Vollmilch im 1. Jahr. Warum sollte Vollmilch nicht aus der Flasche gegeben werden?

Das FKE (Forschungsinstitut für Kinderernährung) empfiehlt ab dem 1. Geburtstag Vollmilch aus der Tasse einzuführen. Nicht in der Flasche!
Der Hintergrund ist einfach. Vollmilch hat teilweise den doppelten Eiweißgehalt wie Babynahrung und fast die dreifache Menge wie Muttermilch. Die Nieren des Kindes sind erst mit frühestens 18 Monaten ausgereift und damit für große Eiweißmengen „geeignet“. Früher kannte man (als die Vollmilchflaschen noch die Regel waren) u.a. ein Krankheitsbild des Darmblutens mit Folge von hohem Eisenmangel des Babys. Das Darmbluten wurde durch die hohe Eiweißzufuhr ausgelöst.
Vollmilch selbst wird nur empfohlen wegen dem guten Kalziumgehalt. Mit einem Jahr reicht die Menge von 330 ml Vollmilch – aus der Tasse – um den Kalziumbedarf abzudecken. Mehr Milch belastet den Organismus und „verdirbt“ den Hunger auf normale Tischkost. Denn Milch macht auch satt. Und ist in der Zusammensetzung nach wie vor für die Kälbchen. Fehlende Mikronährstoffe, zu wenig Laktose, zuviel Eiweiß, kein pflanzliches Fett …. usw.

Flaschenkinder trinken in der Regel 180 – 240 ml oft zweimal am Tag. Morgens und abends. Und wenn das Baby/Kleinkind von der Babynahrung auf Vollmilch umgestellt wird sollte dies aus der Tasse erfolgen.

Die WHO empfiehlt 2 Jahre sollte gestillt werden. Das passt zum Saugbedürfnis der Kleinkinder und auch zur Nierenfunktion. Daher ist meine persönlicher Wunsch und meine leise Bitte
Vollmilch auch über den 1. Geburtstag hinaus nicht zu geben. Entweder wir nehmen das Vorbild Muttermilch ernst – sowie die Fähigkeit des Organismus und die Bedürfnisse (saugen) der Kinder – und dann muss zwangsläufig auf Kuhmilch verzichtet werden.

Neuigkeiten zur Ernährung rund um die Familie

Viele Ideen von belegten Broten bis Kochen für die Familie auf www.kunterbunte-familienkueche.de   Mit Fotos und Anleitungen.

Über die Seite „Kunterbunte Familienküche“ bei facebook werde ich regelmäßig Neuigkeiten rund um die Familienernährung veröffentlichen. Es wird dort über das Babyernährungsalter hinaus Informationen und Updates geben. Einfach „gefällt mir“ klicken und alle interessanten Infos, rund um die Familienkost, erhalten.

Siebentausend Jahre  Milchgeschichte ein sehr interessanter Artikel über die Milch und Laktose bzw. Laktoseintoleranz.

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Getreide

Nachdem das Kleinkind in der Früh seine Flasche getrunken hat, darf es mit den Eltern gerne eine Tasse Tee und eine kleine Scheibe Butterbrot frühstücken. Gewöhne deine Kind von Anfang an, das etwas dunklere „Bauernbrot“ zu essen. Es sollte weder Weißbrot noch Vollkornbrot sein. Das eine ist wenig wertvoll, das andere noch zu schwer verdaulich. Brotmehl soll ruhig dunkel sein, aber ausgemahlen.

Brotbeläge zum Frühstück Butter oder Margarine, ein Strich Marmelade oder Apfelmus oder Honig. Fange am besten mit Butter an, das selber Essen will geübt werden, Marmelade usw. klebt genial! Wurst und Käse Kommentare siehe Abendessen!

Eine weitere Alternative wäre auch (für Flaschenverweigerer und schlechte Kauer) einen  Milchfertigbrei oder einen Bio Getreidebrei 7-Korn  anzurühren.

Rezept: 150 g erwärmte Milupino-Milch  (oder gekochte normale Milch) und 7-Korn-Getreidebrei (zuckerfrei) nach Gefühl hineinrühren.

Haferflöckchen & Co . sind auch heute noch gesund! Solange dein Kind noch wenig mit Backenzähne ausgestattet ist nimm die Babys Haferflocken zartschmelzend. Später kann dann auf die normalen Köll´n Flocken umgestellt werden. Ein leckeres Rezept:  Haferflocken nach Bedarf, eine halbe fein geschnittene Banane, etwas Zucker & Zimt und mit Milupino aufgießen. Das liebt unser J. . Einfach, kostengünstig und gesund.

Feiner Hirsebrei für die ganze Familie zum Frühstück, verschiedene Rezepte findest du in meinem Büchlein „Kunterbunte Familienküche“. Das Büchlein aus der Praxis, aus dem Familienalltag, für jede Familien mit kleinen und großen Kindern. Und auf meinem Blog kunterbunte-familienkueche.de

Die Müsli- und Frühstücksflocken Auswahl ist mittlerweile sehr groß. Nur von Baby-Herstellern wird noch eine gewisse Schadstoffkontrolle nach Diätverordnung gewährleistet. Der Ruf verpflichtet. Anbieter wie Kelloggs, haben zwar interne Kontrollen, aber hier geht es in erster Linie um Geschmack. Fängt man mit den (zu süßen) Flakes erst einmal an, ist es schwierig auf die gesünderen, weniger süßen, Varianten umzustellen.

Und nun zu meiner/unserer persönlichen Erfahrung mit der Umstellung von Flasche auf Frischmilch …

Erfahrungsbericht Frischmilch bei Kleinkind

Häufig besteht zum 1. Geburtstag des Kindes der Wunsch (oder das Drängen Anderer) auf normale Milch umzustellen. Ich möchte hier gerne meine eigene Erfahrung als Beispiel anbringen.

Mein erster Sohn, S.  wurde von mir mit 15 Monaten von seiner geliebten Milumil-Flasche auf Biomilch aus der Tasse umgestellt. Von da an, hatte er oft Durchfall (zunächst vermuteten wir die Backenzähne als Verursacher) und verweigerte dann nach einigen Wochen sämtliche „weiße“ Nahrungsmittel. Käse welchen er bis dahin mit Begeisterung gegessen hatte würgte er hoch, Milch aus der Tasse rührte er nicht mehr an, und auch die Flasche welche ich aus Verzweiflung wieder vorkramte lehnte er ab. Quark & Pellkartoffeln ein geliebtes Essen, reduzierte sich auf Pellkartoffeln mit Nix. Er verweigerte Brot wenn nur ein Hauch von Butter darauf war usw. Es hat lange gedauert, bis wir die Bestätigung hatten, das Kind hat eine Milchunverträglichkeit. Spezialnahrungen auf Sojabasis nahm er auf Grund seiner schlechten Erfahrungen mit „weißem“ aus der Tasse nicht an, und die Meidung von „weißen Nahrungsmitteln“ hielt sich über 3 Jahre !!! Es gab eine Ausnahme, Schafskäse. Ich ernährte unser Kind 3 Jahre lang mit Brot und Schafskäse …. als Abendessen. Ein denkbar schlechter Calciumlieferant.

Das Resüme aus der Geschichte, unser zweiter Sohn J. (Gott sei Dank pumperlgesund) bekam ab dem 12. Monat bis zum Alter von 2 Jahre und 6 Monate seine Flasche – und ließ sie sich dann auch leicht abgewöhnen. In dieser Zeit wurde auch die Kindermilch von Milupa im Markt eingeführt. Über die kleinen Trinkerle (200 ml) bekam ich dann auch unseren Großen wieder zur Milchakzeptanz. Da es sich um eine Milchunverträglichkeit und keine Allergie handelte, konnte ich ihm diesen Versuch zumuten – und wir haben nun eine individuelle Menge für ihn gefunden. Übrigens, als Schulkind wird Junge ja genötigt „normale Milch“ zu trinken und nicht den „Babykram“. Bisher büßte er (leider) jeden seiner echten Milchversuche  mit juckenden Hautausschlägen.

Nun ist S. 9 Jahre, und kann problemlos normale Milch trinken oder zum Müsli anrühren verwenden. Joghurt, Quark und Käse isst er nach wie vor nicht.
Mittlerweile ist er 20, stattliche 2 Meter und 2 cm groß und Milchprodukte meidet er weitgehend. Quark, Joghurt und Käse lösen noch immer Ekel bei ihm aus. Gebackener Käse auf der Pizza und normale Milch (immer noch kleine Mengen) gehen gut.

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41 41 Kommentare

  1. Liebe Ute,
    ich bin nun schon öfters auf Ihren Namen im Internet gestossen bei der Recherche über Babyernährung. Ich hätte nun eine Frage.
    Unser Kleiner ist jetzt bald ein Jahr (Anfang März). Er isst schon immer sehr brav (gestillt wurde er bis Mitte Jänner noch nachts und in der Früh) und nun wollte ich fragen ob es schon ok ist, dass er seit ein zwei Wochen in der Früh ein paar Würfelchen Butterbrot mit uns frühstückt. Er war neugierig und so hab ich ihn probieren lassen. Sein übriger Speiseplan schaut so aus:
    ca. 6/7 Uhr: 240 ml 1er Milch, dann etwas Butterbrot
    Vormittag liebt er seine Maisstangerln
    ca. 11.30: gut 250 gr Gemüse Kartoffel Fleisch Brei (schon mit kleinen Stückchen); ab und zu kostet er dann bei uns ein paar Körnchen Reis oder ein zwei Nudeln
    ca. 15 Uhr: 10 gr. 7Korn Brei mit Obstmus oder Obstmus und Zwieback
    ca. 18/18.30 Uhr: seit neustem nur mehr Getreidebrei (18 gr. Hirseflocken von Holle mit 150ml Wasser)
    ca. 22 Uhr: 240 ml 1erMilch

    Ist das so in Ordnung?
    Viele Liebe Grüße und Danke im Voraus,
    MFG Katrin

    • Hallo Katrin,
      der Speiseplan sieht wunderbar aus. Hast Du schon einmal versucht die Babymilch zu den Hirseflocken am Abend zu geben und es als Milchbrei zu füttern? Hirseflocken mit Wasser sind ja nur eine Zwischenmahlzeit. Wenn Du die Babymilch dazu verwendest spart ihr wahrscheinlich die Spätabendflasche.
      Liebgruß Ute

  2. hallo ute,

    ich bin immer sehr dankbar für deine tips auf deiner homepage, sie haben mir schon sehr oft weiter geholfen.
    unser sohn ist nun 10 einhalb monate alt, hat eine milcheiweißunverträglichkeit und hat folgenden essensplan:

    1. morgens nach dem aufwachen 160- 180 ml pregomin(AS)-milchflasche
    2. dann mit mir zum frühstück versuche ich ihm etwas brot zu geben, aber eher mit mäßigem erfolg, das meiste wird ausgespuckt
    3. gg. 12 h gemüse-fleisch-kartoffel-brei ca. 22o ml, allerdings immer noch komplett püriert, alles stückige wird hochgewürgt
    4. gg. 15 h obstgetreidebrei
    5. gg. 18 h getreidebrei (hälfte grieß und hälfte sinlac auf 260 ml wasser) leider verweigert er den brei, wenn ich ihn mit pregomin anmache, ist wahrscheinlich zu bitter
    6. gg. 19 h-20 h gehts ins bett und er trinkt dann nochmal ca. 180-210 ml pregomin-flasche

    und nun zu unserem problem:
    eigentlich hat unser sohn schon länger nachts von 19-7 h durchgeschlafen, außer er war krank. außerdem bekommt er eigentlich auch nachtsschon lange nichts mehr zum essen, bzw. trinken.
    seit einer woche ist er nun mal wieder stark erkältet und hat reizhusten. nachts wird er nun öfter wach und lässt sich nicht mehr beruhigen bis ich ihm eine flasche mache. dann trinkt er bis zu 300 ml. allerdings gebe ich ihm die flasche verdünnt, ca. die hälfte des pulvers.
    kann es wirklich sein, dass er hunger hat, da er gerade wächst oder bin ich einfach nur zu schwach und gebe zu schnell nach? 🙂
    wir sind zur zeit teilweise 2-4 stunden in der nacht wach…

    kann es auch sein, dass er tagsüber zur zeit für seinen bedarf nicht genug bekommt, sollte ich evtl. noch eine zusätzliche mahlzeit, z.b. am vormittag obstgetreidebrei einbauen?

    vielen dank für einen rat,
    lg beatrice

    • Liebe Beatrice, ganz bestimmt ist es Hunger. Spezialnahrungen haben keine besondere Sättigung weil das Eiweiß quasi „vorverdaut“ ist. Am Abend isst er ja nur eine halbe Portion Brei – die halbe Portion Grieß mit Wasser = nicht nahrhaft. Gib ihm doch einfach den Sinlac-Brei komplett am Abend. Beim OGB bitte an das Öl denken, genau wie beim Mittagessen. Mit 10 Monaten haben die Kleinen viel Bewegungsdrang und dadurch auch mehr Hunger.
      Probiere es ruhig aus am Vormittag noch ein Extra anzubieten 🙂
      Ich wünsche ruhige Nächte und gute Besserung – Liebgruß Ute

  3. Hallo Ute,

    das waren ja schon tolle Anregungen.
    Bei Lena-Marie – 14 Monate alt – verzweifel ich gerade an ihren Frühstücksgewohnheiten.
    Sie hat eigentlich immer ordentlich gegessen (1-1,5 Scheiben Brot oder Toast mit Schmelzkäse oder Leberwurst), seit ein paar Wochen will sie morgens aber nichts mehr. Ein paar Tage lang hat sie wenigstens noch das weiche aus einem Brötchen gegessen, aber jetzt – nichts mehr, wenn es hoch kommt eine halbe Scheibe Fleischwurst. Wiener Würstchen gehen im Moment, ist aber doch wohl nicht die richtige Alternative zum Frühstück.

    Sie zahnt gerade und schläft seit einigen Monaten noch dazu schlechter (teilweise krieg ich sie vor 22 Uhr nicht ins Bett) und wir haben ihr leider angewöhnt bei uns im Bett zu schlafen. Sie hatte dabei bereits im Alter von 2 Wochen durchgeschlafen (in ihrem Bett), nachts musste ich eigentlich noch nie eine Milch machen.
    Wird sie nachts wach, ist sie häufig so ausser sich, dass sie Schreikrämpfe hat und sich gar nciht beruhigen lässt. Oft gibt es dann noch eine Milch (wenn nichts anderes hilft), neulich waren wir nachts sogar mit dem Auto unterwegs.
    Abends isst sie auch nicht sonderlich gut (es gibt kaltes Abendessen). Sie kriegt aber vor dem Schlafen gehen noch ihre Milch (2er Milch).

    Bei der Tagesmutter kriegt sie nachmittags Brei, bei mir nicht (weil sie leider bei mir immer was Süßes zum naschen zwischendurch kriegt).

    Hast Du vielleicht ein paar Tipps für mich wie ich ihr das Frühstück schmackhaft machen kann? Flocken oder Brei hab ich noch nicht probiert, aber wegen der Zähne glaube ich nicht das sie das mag.

    • Liebe Andrea, ganz offensichtlich hat die Kleine Hunger. Das Abendessen isst sie nicht besonders gut, das Frühstück auch nicht, dazwischen normaler Tagesablauf, da braucht nur ein weiterer Essensanteil unterkalorisch zu sein (beispielsweise das Mittagessen) und schon kommt in der Nacht der große Hunger. Immerhin brauchen die Kleinen in dem Alter rund 1000 kcal. Das ist eine Menge. In der Früh biete ihr entweder einen Babygrießbrei oder ein Kleinkindmüsli mit Kindermilch angerührt an. Es ist normal dass sich in dieser Zeit die Gewohnheiten verändern. Heute so, morgen so. Nichts ist beständiger als der Wandel 😉
      Und Nascherei sind in diesem Alter üüüberflüssig. Es kann nur Schaden und hat keinen Nutzen.

      Liebgruß Ute

  4. Liebe Ute,

    ich möchte bald meine Tochter 11 Monate abstillen. Ich stille sie noch abends und morgens und nun weiß ich noch nicht genau, wie ich diese Mahlzeiten ersetzen kann.
    Morgens gegen 6 Uhr stille ich sie, dann frühstücken wir gegen halb 9 zusammen, sie bekommt Haferflocken mit geriebenen Apfel und etwas abgekochter Milch, mittags isst sie immer sehr gut das Mittagessen mit (Kartoffel, Reis, Nudeln, Fleisch, Fisch, Gemüse), nachmittags gebe ich ihr häufig ein Ost-Getreide Gläschen, oder Trauben und Dinkelstangen, abends bekommt sie dann Brot mit Käse anschließend stille ich sie.
    Ich habe schon versucht, ihr die Folgemilch 2 von Holle anstatt der Stillmahlzeit zu geben, aber sie trinkt nur etwa 10ml… richtige Milch möchte ich ihr noch nicht so viel geben, da sie leicht zu Neurodermitis neigt.
    Ich frage mich auch, ob ich vielleicht die erste Flasche weglassen kann und gleich mit ihr frühstücke, da diese Mahlzeit ja auch milchhaltig ist.
    Milch-Getreide-Breie mag sie leider überhaupt nicht.

    Ich freue mich über eine Antwort.
    Liebe Grüße, Mia

    • Hallo Mia, ich würde dir einfach empfehlen noch ein paar Tage zu stillen über den ersten Geburtstag hinaus. Und dann auf die Tasse mit Kindermilch umstellen. Viele Babys brauchen das Saugen einfach noch – aber das Saugen aus dem Fläschchen ist einfach anders und für Stillbabys diesen Alters oft schwierig zu akzeptieren. Liebgruß Ute

  5. Hallo Ute,
    meine kleine ist jetzt 8 Mon. und 1 Woche alt, ich stille voll. Meine Frage ist, muss ich einen richtigen Tagesablauf für mein Kind haben wenn es ums essen geht? – Z. B. wie bei Katrin? Meine Kleine will immer die Brust…morgens, mittags, abends und Nachts 2 mal – also ständig. -Wenn wir essen, will Sie auch mitessen, beim Frühstück geb ich ein Stück Gurke zum rumkauen, oder Wurst, oder Pfannkuchen… ist das falsch? Mittags auch jeh nach dem was wir essen… Suppen, Kartoffelpüree, Nudeln… ich stampfe alles klein. Abends gebe ich Ihr den Milchbrei von Milupa, aber auch nicht jeden Tag. Weiterhin wollte ich fragen, ob es besser wäre mein Kind ganz abzustillen oder das stillen auf morgens und abends zu reduzieren? – Ich will im Juli wieder arbeiten gehen und mein Kind bleibt dann mit meinem Mann zuhause.

    • Hallo Valentina,
      Stillen ist weiterhin wichtig uns sinnvoll. In diesem Alter reicht es den meisten Babys morgens und abends. Aber das ist wirklich individuell zu sehen. Wurst und andere würzige sowie salzige Lebensmittel würde ich nicht geben. Siehe einfach unter der Beikostrubrik. Dort stehen meine Empfehlungen sehr ausführlich begründet geschrieben. Achte beim Mittagessen auf die Ausgewogenheit Gemüse-Kartoffel (Nudel)- Fleisch- Fett Kombination. Einfach normale Tischkost pürieren oder zerdrücken ist noch keine Babykost.
      Weiterhin fröhliches Löffeln wünscht Ute

  6. Liebe Ute,

    vorerst einmal ein großes Lob! Ihre Seite ist wirklich total hilfreich.
    Ich bin momentan mal wieder am Verzweifeln. Unsere Tochter (seit gestern 10 Monate alt) leidet ununterbrochen an Verstopfung. Ich versuche ihr immer wieder viel Flüssigkeit anzubieten, was aber nicht so richtig klappt. Sie trinkt am Tag etwa 2 Trinklerflaschen mit Saft/Wasser-Mischung und morgens und abends ihre Milch (habe auf Novalac V umgestellt). Aber sie trinkt von ihrer Milch nicht mehr viel… Wenn es hoch kommt 150ml!
    Da ich nebenbei arbeite, ist es wirklich schwierig und stressig den ganzen Haushalt etc. unter einen Hut zu kriegen. Deshalb koche ich recht selten „frisch“. Hier mal unser Ablauf:
    * morgens gegen 7.30 Uhr beginnen wir mit der morgentlichen Flasche Novalac V (gegen Verstopfung)
    * vormittags gegen 10.30 Uhr gibt es einen Getreide-Frucht-Gläschen oder nur Fruchtgläschen
    * mittags gegen 13.00 – 14.00 Uhr gibt es dann das Mittagessen in Form von einem Gemüse-Fleisch-Menü
    * nachmittags ein Fruchtgläschen oder Fruchtjoghurt
    –natürlich sind alle Gläschen „stuhlauflockernd“ oder „regulierend“–
    * abends gibt es dann nochmal das Fläschenchen + 6 EL Schokobrei von Milumil
    #zwischendurch immer wieder was zu trinken#

    Sie hat seit der Umstellung auf Beikost immer wieder ganz extreme Verstopfung (bis vor kurzem PRE-Milch von BEBA), waren sogar schon zweimal mit ihr in der Klinik, wo sie insgesamt 4 Einläufe gekriegt hat. Dort wurde mir empfohlen „Lactulose“ zu geben. Das tat ich dann auch wie verordnet. Ich wollte das allerdings nun nicht ewig geben. Bin kein großer Fan von diesem Zeug. Selbst da hatte sie auch oft Schmerzen und ab und an musste ich nachhelfen. Nun habe ich damit aufgehört und gebe nur noch die Novalac V Milch aus der Apotheke. Doch sie hat oft starke Blähungen und heute morgen wieder so eine schlimme Verstopfung, dass ich ewig brauchte, um sie davon zu erlösen. Wollte eigentl. wieder mit ihr in die Klinik. War schon bei zig Ärzten und keiner konnte mir so recht helfen. Was mache ich nur verkehrt? Ich bin so hinterher, dass viele Meinen ich wäre eine Übermama und hab viel zu viel Angst. Das stimmt auch teilweise…. Ich möchte endlich, dass dieser Spuck ein Ende hat. Was kann ich noch tun? Ich nehme ja schon Abstand von zu extrem stopfenden Lebensmitteln.
    Vielen Dank u. viele Grüße
    Scarlett

    • Liebe Scarlett,
      leider gibt es das häufiger als „man“ denkt, dass die Kleinen „einen trägen Darm“ haben. Ich halte sehr viel von den prebiotischen Nahrungen z.B. Milumil. Die prebiotischen Ballaststoffe liefern das Futter für die guten Darmkeime die wiederum die Darmflora begünstigen. Das hilft einen weicheren Stuhlgang zu bekommen. Ich würde 2 mal täglich Milumil anbieten.
      Schau mal im Aptamil Milchbrei-Regal. Dort gibt es auch prebiotische Milchbreie. Gib das als Abendbrei. Hab dann ca. ein bis zwei Wochen Geduld, dann müsste sich die Darmflora verbessert haben. Ansonsten sieht dein Speiseplan prima aus, auch die Trinkmenge ist gut. Nachmittags rühre einen Obst-Getreide-Brei mit Öl an und streiche milchhaltige Zwischenmahlzeiten. Siehe unter Beikost.
      Gute Besserung wünscht Ute

  7. Liebe Ute,
    ich bin total verunsichert, denn ich weiß nicht, ob meine Tochter, Charlotte (fast 11 Monate alt) ausreichend isst…
    Unser Tagesablauf:
    ca. 8 Uhr Flasche, 180ml Beba 2
    ca. 10 Uhr, ein paar Löffel (mal 5, mal 8, aber selten mehr) Obst-Getreide-Brei von Alnatura (Hirse-Apfel o.ä.)
    ca. 12 Uhr Mittagsbrei von Altnatura, 190 g Glas, am liebsten isst sie Kürbis, Kartoffel und Huhn
    als Nachspeise biete ich ihr dann noch etwas Obstbrei (Birne-Apfel) an, manchmal isst sie auch ein paar Löffel (manchmal!)
    ca. 15 Uhr nach dem Mittagsschlaf 180ml Beba 2
    ca.18 Uhr Milch-Getreidebrei oder Grießbrei mit Milch und etwas Obst gemischt ca. 190 g
    ca.19.30 Uhr 180ml Beba 2
    Sie ist sehr glücklich und zufrieden, sehr aktiv und ausgeglichen, schläft durch, jede Nacht und war noch nie krank…
    Nur ich mache mir immer Sorgen, denn wenn ich nicht darauf achten würde, dass sie etwas isst, dann würde wohl nie essen…sie weint sehr selten oder nicht wegen Hunger, sondern eher weil sie dann bockig ist, dass ich das Spielen unterbreche, damit sie mal etwas isst.
    Trinken tut sie übrigens sehr gut—über den Tag verteilt ca. 300-400 ml abgekochtes Wasser?
    Was kann ich besser machen?
    Wie geht es dann weiter?
    Ab wann soll sie „vom Tisch“ essen?
    Vielen Dank für deine Antwort
    Esther

    • Liebe Esther, das liest sich alles wunderbar. Große Klasse!

      Sie kann bei Tisch mitessen sobald sie darauf neugierig ist. In der Kleinkind-Rubrik findest Du jede Menge Tipps und Infos zur Gestaltung vom Familienessen, Kleinkindessen. Du machst das prima.
      Liebgruß Ute

  8. hallo ute,
    meine tochter ist 18 monate alt, gesund und munter. sie ißt normalerweise gut, nach aussagen der erzieherinnen auch in der kinderkrippe, in der sie ganztags betreut wird.
    allerdings schläft sie nachts immer noch nicht durch, da sie mind. einmal die nacht eine 180ml flasche 3er milch trinkt. direkt vor dem schlafen trinkt sie bereits mind. 250ml, und sie ißt immer gut zu abend! und morgens um sieben auch nochmal ca. 120 ml. also ne ganze menge insgesamt.
    meine frage: ist das in der nacht hunger oder gewohnheit?
    kann ich ihren bedarf an milch irgendwie auf den tag umverteilen?
    und ist so viel milchnin dem alter überhaupt noch gut?

    vielen dank für deine antwort,
    grüße cornelia

    • Hallo Cornelia,
      sprich mit den Erzieherinnen mal über die Zusammensetzung des Krippen-Essens. Eine ordentliche Menge essen ist das eine, ob es die richtige Kombination von Nährstoffen ist, ist das andere. Frag genau nach was sie isst.
      Nachts würde ich ihr einfach die 3er Nahrung „verdünnen“. D.h. Du schleichst die milchpulvermenge langsam auch. Beginnend mit minus 1 ML, dann ein zwei Nächte später minus 2 ML. So dass sie nicht „hungern“ muss aber nicht mehr voll bedient wird. Parallel eben den Tagesspeiseplan überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Die 3er Milch morgens und abends ist weiterhin prima. Bis zu 500 ml in 24 Std. würde ich persönlich alles machbar ansehen. (IM Vergleich bei Vollmilch nur 300 ml)
      Ruhige NÄchte wünscht Ute

  9. Hallo Ute,

    wir haben folgendes Problem mit Emily (12 Monate). Sie ist eine ganz schlechte Esserin. Breie mag sie nicht, da sie immer selbst essen möchte und mit dem Löffel klappt es nicht. Milchbrei abends möchte sie nicht, kriege mit viel Geschrei paar Löffel rein. Sie nimmt dann nur die Flasche vorm Schlafen, schläft aber seid 2 Wochen nicht mehr durch und will dann immer noch eine Flasche nachts. Sie hat auch nur 2 Zähne unten und deswegen ist es dann auch noch ein Problem mit dem Kauen.
    Ich weiß einfach nicht, was ich ihr zu Essen geben soll, hab keine Ideen für Finger Food über den ganzen Tag. Vielleicht hast du einpaar Tipps für mich?
    LG Katharina

    • Liebe Katharina,
      im Bereich „Kleinkind“ stehen ziemlich viele Alternativen und Beispiele zur Ernährung. Das Alter Deiner Tochter ist typisch für erste „Ernährungs-Zickereien“. Die lieben Kleinen wollen schon viel und können aber noch nicht immer so wie sie wollen. Das ist für sie frustrierend. Wichtig viel Geduld und ein regelmäßiges Nahrungsangebot. Ich würde ihr morgens und abends Babynahrung anbieten aus dem Fläschchen. Damit hat sie wenigstens eine gute Grundversorgung. Und solange sie tagsüber nicht wirklich gut isst holt sie sich quasi in der Nacht die Nahrung. Würde ich im Moment auch so stehen lassen. Zumal wenn sie schon länger eine schlechte Esserin ist und zu den zarten Kleinkindern gehört.
      Guten Hunger wünscht Ute

  10. Hallo Ute,
    meine Tochter ist 11 Monate und hat sich letzte Woche selber abgestillt. Nun nimmt sie endlich auch die Flasche. Sie liebt normale Kuhvollmilch über alles. Ich gebe maximal 300ml am Tag und mische sie immer zur Hälfte mit Wasser.
    Was mich an der „Kindermilch“ irritiert ist der Geschmack! Sie ist doch kein „natürliches“ Lebensmittel und schmeckt einfach nur nach künstlichem Vanillearoma. Irgendwie passt das nicht in mein Verständnis von guter Ernährung. Sonst vermeide ich auch alle unechten Aromen. Außerdem besteht doch eine Gefahr der Vitaminüberdosierung, oder?
    Liebe grüße,
    Carsta

    • Hallo Carsta,

      ich empfehle Kuhmilch, wenn überhaupt, dann aus der Tasse und erst jenseits dem 1. Geburtstag. Sie enthält, außer Calcium nix was ein Kind wirklich braucht. Siehe auch unter „Kuhmilch“ nach.
      Schau dich einfach bei den Kindermilchen um (Drogeriemarkt), es gibt auch welche die nach „natur“ schmecken und ohne Vanillin sind. Vitaminüberdosierung würde ich nicht sehen. Die Kuhmilch ist da sicherlich ein schlechtes Vorbild da ein Kälbchen kaum Vitamine braucht. Die Muttermilch hat aber Vitamine und alle Mikronährstoffe wie Eisen, Jod (wenn eine Mutter sich entsprechend ernährt) und das fällt ja jetzt weg.
      Grüßle Ute

  11. Hallo Ute,
    wir haben Zwillinge (gerade 12 Monate), die ohnehin schon klein und zart sind. Seit ein paar Wochen werden sie zunehmend schlechtere Esser. Besonders Mittags essen sie gerade noch die Hälfte eines Gläschens (Stückchen dürfen gar nicht dabei sein, obwohl sie, wenn sie bei unserem Essen kosten, kein Problem damit haben), auch das Obst am Nachmittag wird kaum noch aufgegessen. Dementsprechend brauchen sie nachts wieder verstärkt ihr Fläschchen. (sie haben bereits durchgeschlafen und tuen dies immer noch teilweise, was ich auf mit der Kalorienmenge, die sie über den Tag verteilt zu sich genommen haben, in Verbindung bringe.) Ist dieses schlechte Essen in diesem Alter normal, machen wir etwas falsch, oder können wir etwas ändern?
    Hier mal unser Essenplan:
    ca 7.30 Uhr: Pre-Milch zw. 70-140ml, variiert stark, je nach Trinkmenge nachts
    ca. 9.30 Uhr: ein knappes halbes Brot mit Butter und Wurst
    ca. 12 Uhr: derzeit 120 gr Gemüse/Kartoffel/Reis/Nudel/Fleisch aus dem Gläschen, manchmal schaffen sie das ganze Glas mit 190 gr
    ca 15 Uhr: 150-160gr Obst-Getreide-Brei
    ca. 18.15: Milchbrei mit Reisflocken
    Vorgesehen wäre dann vor dem Schlafengehen gegen 19.30 Uhr ein Fläschchen mit Pre-Milch, was inzwischen meist verweigert wird.
    Dafür melden sie sich zwischen 22 Uhr und 0.00 Uhr und brauchen ein Fläschchen, ganz selten sogar noch ein zweites Mal.
    Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    LG Monika

    • Hallo Monika,
      die Speisefolge ist prima. Bleibe einfach tapfer dran größere Mengen anzubieten. Manchmal hilft es auch einfach mehr auf den Löffel zu laden oder eine Runde flotter zu löffeln. Milchsauger der Gr. 2 würde ich ebenfalls ausprobieren – die „laufen“ besser bei der Pre-Milch. Achte auf die Ölzugabe beim Mittagessen und OGB. Und natürlich biete weiterhin die Spätflasche und nach Bedarf eine Nachtflasche an. Bei kleinen, zarten Kindern hilft nix anderes 🙂
      Einen schönen ersten Geburtstag wünsche ich – Grüßle Ute

  12. Hallo Ute,

    unser Sohn Anton ist jetzt vor ein paar Tagen 1 Jahr alt geworden und wir haben noch so ein paar Probleme nachts, außerdem bekomme ich von meinen Schwiegerelten und Großeltern immer wieder zu hören, dass es nun aber an der Zeit ist, dass er abends Brot isst usw.

    Unser Speiseplan sieht wie folgt aus:

    – morgens gegen 6 Uhr Flasche mit 1er Milch 200 ml
    – 9 Uhr Kindermüsli von Alnatura mit Naturjoghurt, Milch und Apfelmus in der Krippe+verdünnte Milchflasche (3 Messlöffel statt 5, trink er nie leer, meist nur 1/3)
    – 12 Uhr Gemüsefleischbrei ca 220-250 g + Obstbrei als Nachtisch
    – 15 Uhr verdünnte Milchflasche (2 Messlöffel statt 5) und Obstgetreidebrei
    – 18 Uhr Milchgetreidebrei mit Obst

    Dann gegen 19.30 bekommt er im Bett nochmal eine verdünnte Milchflasche, je nachdem wie er gegessen hat, die trinkt er mal leer, mal nur 20 ml.

    Das Problem ist, dass er tagsüber zum einen fast ausschließlich nur seine Milch bzw. verdünnte Milch trinkt und das aber auch anscheinend zu wenig, denn nachts trinkt er mindestens nochmal eine Flasche komplett leer (ca. 200 ml). Ich biete ihm über den Tag verteilt immer auch wieder Tee an, aber er trinkt kaum etwas davon, auch Wasser nicht. Auch in der Krppe machen die Erzieherinnen das. Ich möchte ihm endlich diese Nachtflasche abgewöhnen, denn das stresst uns alle sehr. Aber wie?? Und sind diese verdünnten Milchflaschen nicht zu viel? Ich scheue mich davor auf 2er oder 3er Milch umzusteigen, weil ich befürchte, dass das dann zu viele Kalorien sind.

    Und ist das mit dem Abendbrei in Ordnung? Er hat zwar schon 8 Zähne und wir lassen ihn auch immer, wenn wir dann essen an allem knabbern, aber ich glaube satt werden würde er vom Brot allein noch nicht und dann würde ja auch wieder die Flüssigkeit vom Brei wegfallen.

    Ich bin wirklich so ein bisschen ratlos und habe schon viel probiert…zig Trinklerntassen, Tees und jetzt momentan klappt es einigermaßen, dass er Mineralwasser aus dem Glas nippt…aber reicht das?

    Ich danke dir sehr für deine Antwort!!

    Liebe Grüße
    Claudia

    • Hallo Claudia,
      viele Kinder haben noch Schwierigkeiten größere Trinkmengen Wasser oder Tee aufzunehmen. Es ist gut weiter zu üben und geduldig dran zu bleiben.
      Ich empfehle Dir die verdünnte Milchflasche nachmittags ganz wegzulassen, auch weil die Eisenaufnahme aus dem Getreide-Obst-Brei damit erschwert wird. Er hat insgesamt zuviel Milch(produkte) für sein Alter. Auch den Joghurt würde ich nicht geben …. zuviel Eiweiß. Biete ihm entweder ein milchfreies Müsli (mit Saft) oder Butterbrot an am Morgen. Die Frühflasche und der Abendbrei wären schon ausreichend bezüglich der Milchversorgung. Seine Essmengen an sich sind prima 🙂 und wenn er tagsüber weiterhin gut isst, wird sich die Nachtflasche bald erledigen.
      Grüßle Ute

  13. Hallo Ute,

    vielen Dank erstmal für deine schnelle Antwort!! 🙂

    Nun, die verdünnten Milchflaschen biete ich ihm auch nur an, damit er überhaupt was trinkt. Aber wenn du sagst, dass das zu viel ist, dann reduzieren wir das auf jeden Fall und ich versuche es weiterhin mit Wasser und Tee.

    Gegen das Müsli in der Krippe mit Joghurt usw. kann ich leider nichts machen, das essen dort alle Kinder morgens.

    Noch eine Frage, du hast erwähnt dass die Kindermilch von Milumil gut ist. Sollte ich also darauf umstellen oder reicht die 1er Milch weiterhin aus?

    LG Claudia

    • Hallo Claudia,
      gerne 🙂
      Du kannst solange bei der 1er Milch bleiben wie Dein Kleines es gerne trinkt. Babynahrung ist der Ersatz für Muttermilch und die WHO empfiehlt ja auch das Stillen über 2 Jahre. Es ist prima so wie Du es machst. Wenn die Flasche mal verweigert wird empfehle ich die Kindermilch aus der Tasse.
      Liebe Grüße Ute

  14. Hallo Ute,

    ich hätte da auch mal eine Frage an Dich da ich mittlerweile schon ziemlich verzweifelt bin mit einem meiner 11 Monate alten Zwillis. Generell ist Sie kein so guter Esser wie Ihr Bruder und wir lassen oft mal eine Mahlzeit ausfallen da Sie nach ein paar Löffel schon satt ist. Was aber generell ein Problem bei Ihr ist der Milchbrei am Abend. Habe sämtliche Marken schon durch und auch selber gemacht mit 1er Milch und Flocken aber es wird nur gebrüllt. Auch die Milchflasche gegen später (140ml) trinkt Sie in letzter Zeit nur noch zur Hälfte. Gibt man Ihr Wasser trinkt Sie sofort weiter aber keine Milch. Morgens das gleiche Drama bei der Milch. Nach 80-100ml will Sie keine Milch mehr haben und hat dann auch keinen Hunger bist zum Mittag wo Sie dann max 200gr ißt. GOB am Nachmittag oft nur mit ein paar Löffel wenn ich Glück hab 100 gr. und Abends dann das Theater mit dem Milchbrei.

    Bin ziemlich ratlos was ich mit dem Milchproblem machen soll. Große Mengen hat Sie früher schon nie getrunken und wir mußten Ihr immer oft die Flasche anbieten. Aber mittlerweile hab ich das Gefühl Sie will am liebsten gar keine Milch mehr. Derzeit haben wir noch die Hipp 1er.

    Vielleicht hast Du mir da noch einen Tipp?

    Viele Grüße Alex

  15. Hallo Ute,
    meine Tochter ist jetzt 1 Jahr alt, aber sie will einfach nicht trinken. Ich habe schon alles probiert von abgekochtem Wasser über Früchtetee, Kräutertee, ganz dünne Saftschorle. Kalte Getränke gehen gar nicht und sie lehnt auch die Trinklerntasse, Becher / Glas ab. Sie will tagsüber nur ihre Flasche mit verdünnter Milch und unser Tag sieht ungefähr so aus:
    7 Uhr Uhr 220 ml Wasser mit 2 ML Pre + Brot mit Fruchtaufstrich
    9.30 Uhr Getreide-Obst-Brei (ca. 200g)
    11 Uhr 150 ml Wasser mit 1 ML Pre
    12.30 Uhr Mittagessen selbstgekocht (ca. 210g+ 40 g Obstpüree)
    15 Uhr 220 ml Wasser mit 2 ML Pre
    17.30 Uhr 150 ml Wasser mit 1 ML Pre + Butterbrot
    20 Uhr 240 ml Milch (2er Nahrung)
    Ist das zu viel? Ich kann doch nicht ewig dünne Milch geben. Hast du noch einen Tipp, wie ich ihr das Trinken vielleicht doch schmackhaft machen kann? Meine Bekannte sagt, ich soll ihr einfach mal keine dünne Milch geben, wenn sie Durst hat wird sie schon trinken, aber das bring ich nicht übers Herz.
    Vielen Dank & liebe Grüße Sabine

    • Hallo Sabine,
      in der Tat es ist so. Sie sollte morgens und abends ihre Milch(flasche) haben. Dazwischen ist der Tagesverlauf mit milchfreier Kost abzudecken. Sonst kann beispielsweise auch das Eisen aus Fleisch und Getreide nicht gut resorbiert werden. Sie wird trinken 🙂 wenn sie Durst hat. Möglicherweise braucht sie auch nicht viel zusätzliche Flüssigkeit und trinkt jetzt die Mengen nur aus Gewohnheit. Euer Essenplan ist übrigens super 🙂 und sei mutig, trau es ihr einfach zu. Sie schafft das.
      Liebgruß Ute

      • Hallo Ute,
        also ich habs durchgezogen und am 3. Tag hat sie angefangen Früchtetee (Teebeutel von Lebensbaum) zu trinken – allerdings erst nachdem ich ein kleines bisschen Zucker rein hab (werde aber die Menge nach und nach reduzieren). Er muss weiter warm sein, aber das macht ja nix. Bin echt froh :)) Morgen wagen wir uns mal an Kräutertee. Vielen lieben Dank für deine aufmunternden Worte. LG Sabine

  16. Hallo Ute,

    ich finde deine Seite wirklich sehr hilfreich, dennoch bräuchte auch ich einen Rat von dir 🙂

    Es geht um das Frühstück von meinem Sohn (1Jahr und 2 Monate alt) Und um den Nachmittag.
    Normalerweise(d.h. wenn er nicht krank ist o.ä.) bekommt er morgens zwischen 6 und 7 eine 200ml Flasche Bebivita 3. Die trinkt er auch schön brav aus. Dann bekommt er am Vormittag noch einmal etwas Brot bei der Tagesmutter (am Wochenende frühstückt er dann mit uns nochmal 🙂 ). Hierzu wollte ich wissen, ab wann man denn die Milchflasche frühs durch ein richtiges Frühstück ersetzt.
    Zum Nachmittag: Er bekommt immer so gegen 15.30 16.00 Uhr ein Brötchen, Vollkorn- o. TUC-Kekse (falls nicht bekannt es sind salzige Kekse) oder eine andere Kleinigkeit. Ich versuche immer mal wieder ihm Gemüsesticks oder Obststücken zu geben, aber die würgt er nur hoch und spuckt alles dem Hund hin. Womit könnte das zusammenhängen? Was kann ich denn noch anbieten, um die Kekse weg zu bekommen?

    Ansonsten bekommt er noch Abends gegen halb sieben Abendessen – meist eine Scheibe Wurst mit Brot. Selten mal warm wie wir, z.B. beim Grillen ein wenig Bratwurst mit Brot. Dann geht er ins Bett und Schläft recht gut bis frühs gegen 6.

    Lg und vielen Dank im Voraus
    Isabell.

    • Hallo Isabell,
      wenn die Kleinen gerne ihr Fläschchen trinken empfehle ich es dabei zu belassen. Es ist einfach ein guter Start in den Tag.
      300 ml Milchprodukte sollten es ja ohnehin sein die ein Kleinkind am Tag verzehren sollte.
      Schau dir einfach alle Kleinkindseiten an dort findest Du auch fürs Abendessen Alternativen. Abends darf gerne noch eine Tasse Milch oder ein kleiner Joghurt dazu gegeben werden. Auch ein Milchbrei kann eine Alternative sein in diesem Alter. Wurst empfehle ich mit Zurückhaltung wegen dem hohen Salz- und Würzgehalt.
      Brauchst Du mehr Beratung, lade ich dich ein im Ernährungsforum der http://www.schnullerfamilie.de deine Fragen zu stellen.
      Liebe Grüße Ute

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