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Infos und Tipps rund um Baby-Tees

Tee ist bekanntlich ein gesunder Durstlöscher. Er schmeckt lecker und hilft gut bei Erkältungen oder anderen Beschwerden. All das trifft auf Erwachsene zu, doch wie schaut es bei Babys aus? Viele Mamas fragen sich, ab welchem Alter ihr Baby Tee trinken darf, ob es nur spezielle Baby-Tees sein dürfen, welche Sorten besonders zu empfehlen sind?

 

Ab wann darf das Baby Tee trinken?

Schon ab dem zweiten Monat können Säuglinge spezielle, für Babys geeignete Teesorten trinken. Säuglinge, die noch voll gestillt werden, brauchen eigentlich gar keine zusätzliche Flüssigkeit, denn Muttermilch enthält alle notwendigen Nährstoffe und ist außerdem ein guter Durstlöscher. Ein Teefläschchen, das zusätzlich zum Stillen angeboten wird, kann sogar das Kind verwirren, denn für die Brustwarze brauchen Babys eine ganz andere Saugkraft als für einen Flaschensauger. Zudem ist zu berücksichtigen, dass Tee das Hungergefühl reduziert, wodurch der Stillrhythmus durcheinander kommen kann. Sobald Babys an Beikost gewöhnt werden bzw. zugefüttert wird, sollten sie auch zusätzlich Flüssigkeit bekommen. Am besten gewöhnst du dein Baby erst einmal an reines Wasser als Durstlöscher. Tee ist gut zur Abwechslung und natürlich bei Beschwerden wie Blähungen. Säuglinge, die nicht gestillt werden, brauchen vor allem im Sommer zusätzliche Flüssigkeit. Selbst in den ersten Lebenswochen kann in diesem Fall neben Wasser auch Tee angeboten werden.

 

Wenn das Baby krank ist

Wenn das Kind Fieber hat, braucht es natürlich viel zusätzliche Flüssigkeit. In diesem Fall ist Tee in größeren Mengen nicht nur erlaubt, sondern auch zu empfehlen. Er kann auch bei Magen-Darm-Beschwerden Linderung verschaffen und für genügend Flüssigkeitszufuhr sorgen.

 

Das ist bei Baby-Tees zu beachten
Der Tee sollte keinen Zucker enthalten, denn dieser schadet den Milchzähnchen, und kann das Baby zudem ein wenig süchtig nach dem tollen süßen Geschmack machen. Versuche stets, Baby-Tee aus biologischem Anbau zu verwenden. Diese müssen trotz hochwertiger Herstellungsweise nicht unbedingt teuer sein. Babys haben einen sehr empfindlichen Geschmacksinn, weshalb der er  ruhig mit reichlich Wasser verdünnt werden darf. Das Baby sollte die Teeflasche nur dann bekommen, wenn es auch trinkt. Das bloße Nuckeln an der Flasche kann den Zähnchen schaden. Für den Anfang kann Fencheltee verwendet werden, denn er wirkt beruhigend, hilft gegen Blähungen und schmeckt leicht süß. Kein Wunder, dass er als absoluter Favorit unter den Baby-Tees gilt. Auch Anis-Tees, die ein Fenchel-ähnliches Aroma haben sind bestens geeignet. Sie helfen bei Verdauungsbeschwerden und Koliken und sind hervorragende Schleimlöser bei Husten. Oft wird auch die Mischung Anis-Fenchel-Kümmel empfohlen. Diese hat eine beruhigende Wirkung, schmeckt gut und wirkt bei Blähungen bzw. Verdauungsbeschwerden. Nicht zu vergessen ist natürlich der Klassiker Kamillentee. Er hilft bei Bauchschmerzen und wirkt entzündungshemmend. Auch geschmacklich kommt er bei den meisten Babys gut an.

 

Baby-Tee als Ritual

Ein guter Tipp ist, dem Baby das Teefläschchen immer zu bestimmten Zeiten zu geben, beispielsweise nachmittags oder direkt vor dem Schlafen, und dadurch ein Ritual vollziehen. Denn Babys brauchen und lieben Rituale, weil diese ihnen ein Gefühl der Sicherheit geben. Aber bitte nicht am Teefläschchen einschlafen lassen.

 

Bildquelle: © Oksana Kuzmina – Fotolia.com

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