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Erste Löffelkost

Breikost ist immer Löffelkost!

Die Breiverdauung beginnt bereits im Mund mit dem Einspeicheln der festen Kost. Im Speichel steht das Verdauungsenzym Amylase bereit. Hier im Mund findet schon der erste Verdauungsschritt statt. Würde man den Brei in eine Flasche geben, schluckt das Baby die Breimasse hinunter, ohne dass das Verdauungsenzym Amylase seine Verdauungsarbeit (Aufbereitung der Kohlenhydrate) leisten kann.Der erste Brei sollte vom Löffel schwer tropfen. Die Konsistenz weich sein, der Brei sehr glatt gerührt (oder püriert) ohne Klümpchen.

Das Baby wird in eine halbliegende Fütterposition gebracht. Idealerweise auf dem Schoß der Mutter oder des Vaters. Je jünger das Baby, desto idealer die Schoßfütterung. Das füttern lernen kann auch in einer Wippe erfolgen.

Einen großen Latz um das Baby legen. Vor allem die ersten Fütterversuche können „lustig“ werden. Es ist normal, wenn ein Kind zunächst den Brei mit der Zunge wieder aus dem Mund schiebt. Es muss schließlich erst lernen und die Erfahrung sammeln, dass der Brei zum kauen und schlucken ist. Es hat bisher nichts vergleichbares bekommen!

Nach den ersten 5 – 10 Löffelchen dürfte die Geduld des Babys fürs Erste vorbei sein. Es hat jetzt genügend geschmeckt und probiert und bekommt, nach einem Schlückchen Wasser oder Tee, seine gewohnte Brust- oder Flaschenmahlzeit zum satt trinken.

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Flüssigkeitszufuhr

flamingoAm besten gewöhnt man seinem Kind vom ersten Löffelchen an, aus der Trinklerntasse oder einem Becher einen ungesüßten Tee oder abgekochtes Wasser zu trinken. Damit wäre das Löffeln lernen und trinken aus dem Becher als Ablauf miteinander verbunden.

Wird anfangs noch nichts getrunken,  sondern nur an der Flüssigkeit „geschlabbert“, ist dies kein Grund zur Besorgnis. Mit der Muttermilch oder der Babynahrung wird auch die nötige Flüssigkeit mitgeliefert. Dennoch ist das Trinken üben sehr wichtig. Denn bei steigenden Beikostmengen wird der Stuhlgang fester. Im Laufe der Zeit reduziert sich die Still- oder Flaschenmahlzeit auf natürlichem Wege.

Das kann ein Becher wie oben abgebildet sein. Dieses Geschirr ist leicht und damit gut geeignet für Babys Patschhände. Außerdem ist es  biologisch abbaubar wenn es mal ausgedient hat. Entdeckt bei Kinderzimmer-Haus.de

Beikost-Wahl

In der ersten Wochen bleibt man bei der gewählten Beikost – es sei denn das Baby reagiert mit Blähungen oder Bauchschmerzen. Die Mahlzeit wird täglich, etwa um die gleiche Uhrzeit angeboten. Wurde das Gemüse erwählt wird in der 2. Woche eine weitere Gemüsesorte oder die Kartoffel dazu gefüttert.

Gemüsebreie sind nicht kaloriengerecht und müssen durch eine komplette Still- oder Flaschenmahlzeit ergänzt werden.

Bekommt dein Baby als erste Beikost den Milchbrei, wird (erfahrungsgemäß) mit steigender Breimenge die Brust- oder Flaschenmahlzeit sparsamer getrunken. Der Milchbrei ist sättigend und ist kalorien- und nährstoffgerecht.

Erwärmen und Anrühren kleiner Breiportionen

Hast Du dich für die Gemüsekost entschieden, erwärme  einen Teil des Gläscheninhaltes in einem Mikrowellen geeigneten Gefäß. Auch ein bereits geleertes, sauberes Babyglas ist dafür geeignet. Auf niedriger Wattzahl für einige Sekunden den Gemüsebrei erwärmen. Wer lieber die Mahlzeit im Wasserbad erwärmt kann das Gläschen oder Gefäß kurz ins heiße Wasser stellen. Einmal erwärmtes Gemüse sollte sofort verfüttert werden.

Das angebrochene Gläschen (der Teil, welcher noch nicht erwärmt wurde) kann im Kühlschrank ein bis zwei Tage gelagert werden.

Bekommt das Baby kleine Mengen Milchbrei reicht es 2 gehäufte Esslöffel des Pulvers in eine Schüssel zu geben, und mit wenig warmem Wasser langsam anzurühren. Die Konsistenz so wählen, dass der Brei schwer vom Löffel tropft.

So kann die anzurührende Menge nach und nach gesteigert werden – ohne dass man sich auf die Mengen der Packungsanweisungen verlassen muss. Der angerührte Milchbrei sollte binnen einer Stunde gefüttert werden – nach dieser Stunde beginnt das Keimwachstum im Milchbrei.

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Welche Beikost für dein Baby die erste Wahl ist, findest Du heraus wenn Du die Infos zur „Entwicklung“ liest. Das Thema „Latz & Teller“ zeigt noch einige bedenkenswerte Essgewohnheiten.

Ich wünsche fröhliches Löffeln 🙂