Obst
Das Zufüttern mit Obst ist ein beliebtes Ritual. Leider hat es auch "Nebenwirkungen" oder besser "Folgeerscheinungen" und deshalb rate ich von einer frühen Obstgabe ab.Obst als erste Beikost wird noch von vielen Ärzten und Hebammen empfohlen. Es erleichtert das löffeln lernen sehr häufig, weil
| es sehr süß ist
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| sehr fein püriert angeboten werden kann (Gläschen)
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| ein Probeglas zur Verfügung steht ....
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Fruchtigsüßes Obst schmeckt den meisten Babys super gut.
ABER, Babys welche an die Fruchtsüße früh gewöhnt werden, haben nach meiner Erfahrung folgende Probleme
| das Gemüse wird verweigert weil pikanter
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| oder der begonnene Gemüsebrei wird wegen Obstmus als Dessert immer weniger genommen
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| Milch-Getreide-Breie werden ebenfalls nur noch mit viel Obstmus akzeptiert
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| Muttermilch ist ebenfalls süß - bevor es in die fruchtigsüße Richtung geht sollte ein Baby pikante Geschmackserfahrungen machen dürfen
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| von Obstmus zu Obstsaft ist der Sprung sehr klein; auch hier gilt, Obstsaft gewöhnte Babys trinken sehr häufig kein abgekochtes Wasser oder ungesüßten Tee mehr als Durstlöscher Der Essenstress ist damit vorprogrammiert.
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Obstmus zur Stuhlauflockerung ?
Sollte dein Baby unter festem Stuhlgang leiden, ist dieses Problem nicht mit Obst zu lösen, sondern mit einer Erhöhung der Flüssigkeitszufuhr oder sollte es ein Flaschenkind sein, umstellen auf eine prebiotische Babynahrung. Natürlich sind Obstgläschen stuhlauflockernd, aber mit dem füttern von einem Obstglas betreibst du bestenfalls etwas "Stuhlkosmetik" und behebst nicht das eigentliche Problem. Das gilt für die Phase der Einführung der Beikost.
Ist ein Baby schon älter, bekommt seine drei Beikostmahlzeiten
| Mittagessen aus Gemüse - Kartoffeln - Öl evtl. Fleisch
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| Nachmittag den Obst-Getreide-Brei mit Öl
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| Abendessen dem Milch-Getreide-Brei
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Siehe auch Rubrik "Verstopfung" und "Getränke".
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