Amazon.de Widgets
Du bist hier: Home » Stillen » Wachstumsschub » Gewichtszunahme

Gewichtszunahme

 

Antworten zu Muttermilch, Stillen, Gewicht, Gewichtszunahme, dickes Stillkind, dünnes Stillkind, Stillgewicht, wenig Muttermilch, Stuhlgang Stillkind, Durchschlafen Stillkind.

Die Gewichtszunahme eines jeden Säuglings wird dokumentiert im gelben Vorsorgeheft des Kindes. Wenn das Baby einen zufriedenen Eindruck macht, die Vorsorgeuntersuchungen zeitgerecht eingehalten werden und keine Besonderheiten  auffallen, reichen diese Wiegeabstände aus. Ein gesundes Baby holt sich was es braucht. Voraussetzung ist, dass das (Milchmengen) Angebot stimmt.

WHO Empfehlung Zunahme 30 g / Tag

Die gewünschte Gewichtszunahme nach WHO ist 30 an Tag in den ersten 3 Monaten.
Das entspricht einer wöchentlichen Zunahme von 210 g. Pro Monat nehmen diese Babys ein knappes Kilo zu.

Leider sind diese Daten kaum bekannt. Ein Baby mit dieser gewünschten Zunahme gehört in aller Regel zu den Babys mit Babyspeck, rosigem Aussehen. Bei Stillkindern kann auch eine höhere Zunahme durchaus normal sein. Satte Stillkinder sind in aller Regel zwischen den Mahlzeiten zufrieden.

Die Mindestzunahme 20 g / Tag

nach der Nationalen Stillkommission in den ersten 3 Monaten

Gesunde, ausschließlich gestillte Neugeborene (ohne Zufütterung) verlieren in den ersten 3 Lebenstagen höchstens 7 % ihres Geburtsgewichtes (Gartner et al., 2005; Macdonald et al., 2003). Ist der Gewichtsverlust größer, muss das Stillverhalten überprüft und korrigiert werden (Gartner et al., 2005). Ein Gewichtsverlust von 10 % oder mehr in den ersten Tagen, Ikterus (Gelbsuch), Dehydratationszeichen (Austrocknungszeichen wie schlaffe Haut, wenig Urin oder Stuhl) oder Krankheitssymptome erfordern bereits eine Therapie, z.B. Zufüttern von abgepumpter Muttermilch oder einer Säuglingsanfangsnahrung.

Im Alter von 7 Tagen, spätestens nach 14 Tagen, haben gesunde, gut gestillte Neugeborene ihr Geburtsgewicht wieder erreicht. Im Alter zwischen 2 und 8 Wochen sollten sie täglich mindestens 20 g zunehmen (Nelson et al., 1989). (Zitatende)

stillmamasEine tägliche Mindest-Gewichtszunahme von 20 g bedeutet mindestens 140 g Zunahme pro Woche.

So würde ein Baby mit einem Geburtsgewicht von z.B. 3500 g dieses im Idealfall nach 7 Tage erreicht haben und dann im Verlauf der weiteren 7 Wochen 980 g zunehmen und damit ein gewünschtes Gewicht von 4480g minimum erreichen wenn es 8 Wochen alt ist.

Eine geringere (regelmäßige) Zunahme als 140 g die Woche sollte engmaschig kontrolliert werden. Bedenklich wird es wenn diese Babys viel schlafen und sich schnell “zufrieden” geben. Das können erste Anzeichen von Vitalitätsverlust sein. Weiter unten Details dazu.

Stillmamas-Milchmüsli Link auf dem Foto zur Selbst-Herstellung!

Wichtig: Wir sprechen hier von der Minimalzunahme – auch wenn diese erreicht wird, bedeutet es nicht zwangsläufig dass das Neugeborene satt und zufrieden ist. Ist es wirklich ruhig, ausgeglichen, beschwerdefrei, zufrieden – dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch satt und es ist alles wunderbar.

Babys Reaktion auf Hunger

Medizinisch gesehen wird sich ein Kind mit dieser Minimal-Zunahme körperlich und geistig normal entwickeln. Davon gehe ich einfach mal aus.  Latente Hungergefühle, mangelnde Sättigungsgefühle können sich bemerkbar durch:

  • unklares Schreien,
  • Bauchweh,
  • Blähungen,
  • permanentes Suchen nach der Brust
  • Anschreien der Brust
  • Brustverweigerung

Daher empfehle ich den Fokus auf die Zufriedenheit eines Kindes zu setzen und nicht auf ausschließliches Stillen bei häufiger oder permanenter Unzufriedenheit. Das Baby, seine Zufriedenheit, sein Gedeihen ist das Maß aller Dinge. Eltern sind verantwortlich für ihr Tun aber auch für mögliche Unterlassungen. Ich sage es drastisch, ein Kind längere Zeit hungern zu lassen, auch unter der Absicht es voll stillen zu wollen, ist nach meiner Ansicht eine Form von Vernachlässigung. Eine gute Absicht alleine reicht nicht aus. Ein Kind hat ein Recht auf Nahrung. Im Idealfall aus der Brust

Weiter im offiziellen Text der Nationalen Stillkommisison (Bundesinstitut für Risikobewertung)
Die Gewichtsentwicklung im ersten Lebensjahr sollte entlang der WHO-Referenzkurven für Gewicht, Länge, Body Mass Index (BMI) und Kopfumfang gestillter Säuglinge verlaufen (WHO Multicentre Growth Reference Study Group, 2006). Nach dem postnatalen Gewichtsverlust nehmen ausschließlich gestillte Säuglinge in der Regel mehr zu als flaschenernährte, später sind sie eher schlanker (Kramer et al., 2004, Dewey et al., 1995). Dieses Wachstumsmuster wird durch die Selbstregulation der Nahrungsaufnahme gestillter Säuglinge begünstigt. Eine fehlende oder zu geringe Gewichtszunahme, sowie eine rapide Abweichung vom eigenen Wachstumspfad nach unten (Gedeihstörung) müssen diagnostisch abgeklärt und gezielt behandelt werden.
WHO-Referenzkurven für das Wachstum von Mädchen (Z-Werte),

http://www.bfr.bund.de/cm/207/who_referenzkurven_fuer_das_wachstum_von_maedchen_z_werte.pdf

WHO-Referenzkurven für das Wachstum von Mädchen (Perzentile), Anlage 2 http://www.bfr.bund.de/cm/207/who_referenzkurven_fuer_das_wachstum_von_maedchen_perzentile.pdf
WHO-Referenzkurven für das Wachstum von Jungen (Z-Werte), Anlage 3 http://www.bfr.bund.de/cm/207/who_referenzkurven_fuer_das_wachstum_von_jungen_z_werte.pdf
WHO-Referenzkurven für das Wachstum von Jungen (Perzentile), Anlage 4 http://www.bfr.bund.de/cm/207/who_referenzkurven_fuer_das_wachstum_von_jungen_perzentile.pdf Seite 1 von 2

Essen in der Stillzeit (GU Küchenratgeber Relaunch 2006)

Price: EUR 2,49

3.4 von 5 Sternen (17 customer reviews)

4 used & new available from EUR 2,49

Neuerscheinung Kunterbunte Familienküche

Mein Büchlein, “Kunterbunte Familienküche“, ist im November 2011 im Verlag GedankenKlang erschienen.
Es gibt eine Leseprobe hier klick, einige Seiten des Büchleins können für einen Ersteindruck durchgeblättert werden.
40 Seiten ~ 5 Euro ~ über den Buchhandel oder den GedankenKlang Verlag erhältlich ~ ISBN 978-3-9812093-5-8

Trend zu schlanken Neugeborenen .….

es stimmt mich traurig. Ich beobachte derzeit einen Trend bei Fachleuten sich mit Mindest-Gewichtszunahmen nicht mehr zu beschäftigen. Im Gegenteil, Mütter mich Neugeborenen die “schlank” sind bekommen das Gefühl vermittelt alles o.k.. Echte kleine Babys halt … Während die Stillmutter mit einen Wonneproppen für die Speckfalten ihres Kindes häufig Schelte bezieht.  Deshalb möchte ich dringend darauf verweisen, dass Eltern auf Hungerzeichen ihres zarten Kindes achten sollten. Fachleute lassen sich sehr ungern zu Sätzen wie “Ihr Kind hat zu wenig zugenommen” hinreißen weil sie Angst haben als stillfeindlich betitelt zu werden.

Ich bin sehr für das Stillen – aber nicht auf Kosten der Kinder die am “Busen nicht satt werden”. Ich bin für Klarheit und Wahrheit. Ein Baby das permanent um seine Brustmilch kämpfen muss, die Gewichtszunahmen ständigen “hängen” hat es wirklich einen schönen Start?  Breast ist best – wohl wahr! Aber dazu sollte auch die Milch reichlich fließen und gut sättigen. Paradisische Zustände wünsche ich jedem Stillkind. Sättigung und Zufriedenheit – dann kann es sich körperlich, geistig und seelisch super entwickeln.

Fakten und Daten

mit welchen Eltern etwas anfangen können habe ich nicht (mehr) gefunden.

Es gab mal eine, wie ich fand tolle Tabelle einer Frau die ich sehr schätze. Aber offensichtlich stimmt diese nicht mehr, so wurde ich höflich gebeten diese zu entfernen. Nur, ist es Zufall oder Absicht? Es gibt keine Daten die aufbereitet sind für Eltern. Jeder Artikel den ich finde, verweist auf die WHO Daten die für Eltern im Grunde gar nicht aufbereitet sind. Ein paar Kurven aufgeteilt in Jungs und Mädels – und dann guck liebe Mutter wie Du damit klar kommst.

Stuhlhäufigkeit beim Stillkind

Bis zum Ende des 3. Monats sollte ein gestilltes Baby täglich mindestens einmal Stuhlgang haben. Darüber hinaus ist es auch möglich dass ausschließlich gestillte Säuglinge nur alle paar Tage Stuhl absetzen. Wird der Stuhlgang seltener, sollte das Verhalten des Kindes nach dem Trinken verstärkt beobachtet werden. Ist es immer noch zufrieden und satt? Oder greift zunehmend Unruhe und Unzufriedenheit um sich?
Leider kennen diese Empfehlung viele Fachleute und Eltern nicht. Mangelnder Stuhlgang kann auf Milchmangel hinweisen – daher bitte auch hier für regelmäßige Gewichtskontrolle sorgen.

Engmaschige Gewichtskontrollen

Wann sind Gewichtskontrollen in kürzeren Abständen sinnvoll?

  • Das Baby ist nach dem Trinken unruhig und macht einen unzufriedenen Eindruck.
  • Wenn junge Säuglinge sehr lange schlafen evtl. sogar geweckt werden müssen zum trinken.
  • Wenn in den ersten 3 – 4 Monate nicht täglich Stuhl abgesetzt wird.
  • Bläh- und Bauchwehkinder, so genannte Schreibabys.
  • Frühes Durchschlafen generell.
  • Wenn bei Vorsorgeuntersuchungen festgestellt wird dass die Gewichtszunahme weniger beträgt als oben in der Liste aufgeführt.

Blauer Chalcedon

In der Steinheilkunde wird der Blaue Chalcedon als Stein der Kommunikation gehandelt. Eine weitere große und einmalige Eigenschaft des Blauen Chalcedons, er gilt als der Stein welcher die Förderung der Milchbildung bei Stillenden anregt und positiv beeinflusst. Derzeit ist dieser Stein noch ein echter Geheimtipp – es wäre wünschenswert wenn viele Stillende davon wüssten und ihn entsprechend nutzen könnten.
Das hilfreiche Bernsteinkettchen bei zahnenden Kindern hat jedenfalls viele Jahre gebraucht um in seiner Wirkungsweise bekannt zu werden. Doch die guten Erfahrungen betroffener Eltern sind die beste Mundpropaganda für die Wirkung von Steinen.
Der Blaue Chalcedon hilft frisch entbundenen Mamas und Stillenden:

  • stärkt die Redekunst (wie oft werden die Mütter Überrand mit guten unerwünschten Tipps)
  • verbessert die Wahrnehmung von Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen (bezogen auf das Kennenlernen des kleinen Erdenbürgers immens wichtig)
  • regt die Milchbildung von Stillenden anChalcedone können über längeren Zeitraum rund um die Uhr getragen werden.

Quelle: Lexikon der Heilsteine – Michael Ginger

Seit über einem Jahr beschäftige ich mich mit dem Blauen Chalcedon und habe einige Stillenden in Stillkrisen diesen Stein vermittelt. Ich bekam durchweg positive Resonanz. So kann ich nun mit ruhigem Gewissen diesen Stein empfehlen.

Nach dem Trinken unruhig und unzufrieden

Manchmal beginnt das unzufriedene Verhalten bereits beim Stillen selbst. Die Babys gehen hin und wieder weg an die Brust. Sie saugen und trinken einige Minuten um dann in Protestgeschrei zu verfallen. Oder sie saugen sehr lange und intensiv, schlafen ein kleines Weilchen um dann wieder zu suchen und/oder zu schimpfen. Hält dieser Zustand einige Tage an, sollte auf jeden Fall eine Stillberaterin hinzu gezogen und parallel die Gewichtsentwicklung beobachtet werden.

Babybalkon am Elternbett erleichtert das nächtliche, häufige Anlegen sehr. Denn Mütter müssen auch Schlafen – und wenn das Baby ganz nah dabei ist klappt es meistens am besten.

Lange Schlafphase bei Säuglingen

Wenn Neugeborene und junge Säuglinge lange Schlafphasen haben, evtl. sogar zum Stillen geweckt werden müssen, oder früh 4 – 5 kurze Stillmahlzeiten haben ist das ein Grund zur Gewichtskontrolle. Gestillte Babys sollen nachts regelmäßig Trinken, auch um die Milchproduktion in Gang zu halten. Zu lange Stillabstände reduziert die Milchbildung in den ersten Lebensmonaten.
Betroffen sind meist Kinder mit geringem Geburtsgewicht und Kinder die bereits in den ersten 4 – 6 Lebenswochen “nur” die untere wünschenswerte Gewichtszunahme erreicht haben. Stillen ist anstrengend, im Grunde Leistungssport für die Babys.

Wird zu wenig Milch abgesondert stellen manche Kinder auf “Spargang” um. Am besten wird Energie gespart im Schlaf. Langer Schlaf wiegt viele Eltern in (falscher) Sicherheit. Frei nach dem Motto “das Kind würde sich ja melden wenn es Hunger hätte …. “. Nach meiner Erfahrung ist das ein Trugschluss der viel zu häufig in mangelnde Ernährung führt. Bedingt durch die langen Stillpausen wird die Produktion der Muttermilch zusätzlich herab gefahren. Ein Teufelskreis entsteht. Dieses früh zu erkennen ist sehr wichtig. Deshalb rate ich dringend Langschläfer in der Gewichtsentwicklung kritisch zu beobachten. Je schneller erkannt wird dass Schlafen = Einsparen von Energie ist, desto besser kann durch frühzeitige Stillberatung die Milchproduktion bedarfsgerecht erhöht werden.

Schlanke schlafende Babys im Zweifelsfalle nachts wecken zum trinken. Die oben aufgeführten Gewichtsentwicklungen sollten mindestens im unteren Bereich erreicht werden.

Selten Stuhlgang, Stuhlentleerungen alle paar Tage ….

Muttermilch kann vom Körper fast vollständig aufgenommen werden. Trinkt ein Baby sehr große Milchmengen hat es auch mehrmals täglich Stuhlgang. Unter den Wachstumsschüben steigt der Milchbedarf der Babys an, die Milchproduktion wird bis zu einem bestimmten Punkt weiter angeregt. Vielfach wird genau die Menge produziert die gebraucht wird, das Kind nimmt gut zu, setzt aber immer seltener Stuhlgang ab. Unter der Voraussetzung Kind gedeiht sehr gut, macht einen satten und zufriedenen Eindruck sind seltene Stuhlentleerungen als völlig normal und in Ordnung anzusehen.
Kommen zum seltenen Stuhlgang Bauchprobleme, wie z.B. Blähungen oder Unruhe nach der Mahlzeit dazu, ist eine Gewichtskontrolle dringend angeraten. In der Regel handelt es sich dann um Hungersymptome – die falsch interpretiert werden.

Seltener Stuhlgang ist vor allem in den ersten 3 bis 4 Monaten ein starker Hinweis auf zu wenig Milch! In den ersten 8 Lebenswochen ist ausbleiben von Stuhlgang mit einer  zeitnahen Gewichts-Kontrolle beim Kinderarzt zu verbinden. Es kann der erste Hinweis auf eine Mangelernährung sein.

Bei älteren Stillkindern (über 4 Monate) die eine regelmäßige gute Gewichtsentwicklung haben sind bis zu 14 Tage ohne Stuhlgang nicht ungewöhnlich. In diesen Fällen einfach ruhig bleiben, Stillen nach Bedarf und abwarten.

Schreikinder, Bläh- und Bauchwehkinder

Aus einer Schreibabyambulanz ist mir bekannt, dass bis zu 25 % der vorgestellten Schreibabys Hunger haben. Das ist ein trauriges Ergebnis. Die Gewichtszunahme hangelt sich bei diesen betroffenen Kindern oft an oder leicht unter der unteren wünschenswerten Grenze entlang – so dass auch hier die Eltern und der behandelte Kinderarzt das Schreien nicht auf Hunger definierten. Es wurde vorausgesetzt solange das Kind zunimmt kann es keinen Hunger haben. Welch fataler Trugschluss! Dasselbe gilt für Bläh- und Bauchwehkinder. Was sich als vermeintlich Blähungen darstellt ist vielfach schlicht Hunger.

Mir wird sehr häufig berichtet, die Blähungen setzen direkt nach dem Trinken ein. Babys trinken teilweise sehr lange.  Fakt ist, Blähungen finden im Darm statt und nicht im Magen. Wenn ein Baby unmittelbar nach dem Trinken bzw. bis zu ein-zwei Stunden nach dem Trinken, immer wieder “bläht” und schreit, ist es eine Fehlinterpretation. Häufig verweigern diese Kinder die Brust – wohl aus der Erfahrung “ich habe lange gesaugt und immer noch Hunger” was wiederum interpretiert wird “es kann kein Hunger sein – schließlich geht das Kind nicht mehr an die Brust …” In vielen Fällen handelt es sich dabei schlicht um Busen-Frust. Nur die Gewichtskontrolle kann in diesem Moment Klarheit schaffen ob das Schrei- oder Blähkind Hunger haben könnte. Haben wir es mit einer mangelnden Zunahme zu tun (siehe Orientierung bei der Liste oben) muss zunächst versucht werden durch evtl. sogar zufüttern das “Bläh- oder Schreiproblem” zu lösen.

Auch hier gilt, je schneller ein Problem erkannt wird, desto höher ist die Chance mit einer guten Stillberatung das Problem ohne Flaschennahrung in den Griff zu bekommen. Und Hunger ist ein Problem für Kinder – genau wie Blähungen!

Baby schläft sehr früh bereits durch bzw. hat sehr lange Schlafphasen und evtl.  kurze Trinkphasen

Wenn ein junges Baby (die ersten 12 Wochen) durch schläft (8 Stunden und länger) freut es die Eltern in der Regel sehr. Grundsätzlich gehe ich in “Hab-acht-Stellung” wenn mir davon berichtet wird. Die Natur sieht vor, dass sich vor allem junge Babys regelmäßig über die 24 Stunden verteilt ihre Mahlzeiten holen. Nur so wird z.B. der Blutzuckerspiegel gut gehalten und damit die Hirnversorgung optimal gesichert. Auch auf die Milchbildung hat es einen positiven Effekt wenn Babys auch nachts noch trinken.

Kleine Langschläfer sollten deshalb regelmäßig im Gewicht kontrolliert werden. Fallen die Babys durch niedrige Zunahme auf, rate ich dringend zum wecken und anlegen in der Nacht. So wird die Milchproduktion wieder richtig angekurbelt und die zusätzlichen Mahlzeiten verhelfen zu einer guten Zunahme.

Schleppende Gewichtszunahme

Wenn ein Säugling einen satten und zufriedenen ausgeglichenen Eindruck macht, weder durch Bauchschmerzen, Blähungen oder sonstiges auffällt und die Gewichtszunahme im unteren Bereich angesiedelt ist, kann dies eine ganz normale Entwicklung sein. Es gibt immer Kinder die aus dem Rahmen fallen. Welche die viel mehr zunehmen als üblich und es gibt Kinder die weniger zunehmen. Es gibt große Eltern und kleine Eltern, es gibt kräftige und zarte Menschen. So ist es auch bei Säuglingen. Die Entwicklung eines Kindes und die gute Laune sind auch Parameter die beobachtet werden neben der Gewichtskontrolle. Es gibt gute Esser und schlechte Esser. Das sollte allen Eltern auch bewusst sein. Es gibt Fressphasen mit hohen Gewichtszunahmen und es gibt wahre Hungerphasen wo das Gewicht stagniert. Solange sich diese Phasen regelmäßig abwechseln und man insgesamt zu einem guten Mittelwert kommt ist die Welt in Ordnung. Vor allem bei älteren Säuglingen dürfen wir da sehr relaxt sein – in den ersten Lebenswochen dagegen ist nur die regelmäßige Gewichtszunahme normal! Regelmäßiger täglicher Stuhlgang, regelmäßige Stillmahlzeiten minimum 4 besser 6 oder mehr  ……. und eine Zunahme im unteren Bereich sind dann nicht bedenklich.

Interessante Artikel rund um Gewicht und Stillen

Muttermilch schützt Kinder nicht vor späterem Übergewicht. Hier lesen.

Und noch etwas zum Thema Übergewicht – Schutz – Stillen hier lesen.

Wie die Gene die Muttermilch im Fetthaushalt beeinflussen. Hier lesen.

Hier geht es zur Information rund um die Zwiemilchernährung und zur Beikosteinführung.

Alles Gute wünscht

Ute

Aktuelle Suchanfragen:

Schlagworte: , , ,

{ 49 comments… read them below or add one }

Nadja März 27, 2011 um 14:12

Hallo,
habe mit großem Interesse den Bericht über “Reaktion auf Hunger , Stuhlhäufigkeit und Schrei-Bläh und Bauchwehkinder” gelesen. Mein Sohn ist jetzt neun Wochen alt. Seit der zweiten Lebenswoche haben wir mit Blähungen und Schreiattaken zu Kämpfen. Seine Schlafphasen hielten tagsüber nur kurz an (etwa 30 min.) Nachts etwa 2-3 Stunden. Während des Stillens hat er oft geschrien und abgesetzt. Desweiteren war er immer schon nach etwa 10 Minuten trinken fertig und schlief ein.Nach Rücksprache mit meiner Hebamme fing ich ab der 5. Woche mit Pre Flaschennahrung an. Diese bekam er immer so um 23-24 Uhr je nach dem. Mir fiel auf das er dann viel länger und ruhiger schlief (etwa 4 Stunden). Als er eines Mittags wieder fürchterlich weinte obwohl er erst 30 Minuten zuvor gestillt wurde machte ich ihm deshalb ein Fläschen das er auch gierig trank. Danach war er völlig zufrieden mit sich und der Welt und schlief dann auch 2 Stunden am Stück. Seither gebe ich ihm nun 2 Fläschchen am Tag. Ich haben den Eindruck das er nun einfach satt und zufrieden ist. Von Schreien kann kaum noch die Rede sein. Blähungen hat er immer noch die sich durch viele Pupse hörbar machen aber kein Vergleich mehr zu vorher. Ich bin der Meinung ich habe einfach nicht genügend Milch oder die konsistenz ist nicht so nahrhaft auch wenn ich Literweise Stilltee trinke. Wenn er zweimal täglich sein Fläschchen bekommt ist er zufrieden. Auch das Stillen klappt ohne weniger anschreien meiner Brust. Habe mich Wochenlang verrückt gemacht! Versuche nun ohne schlechtes Gewissen mit dem Fläschchen zu leben. Nehme dies aber in Kauf wenn ich sehe das mein Kind zufriedener ist. Kann den Berichten nur zustimmen. Vielen Dank für die tolle Info und die bestätigung meiner Intuition! Liebe Grüße Nadja

Eva März 30, 2011 um 09:54

Mein Sohn (jetzt 12 Wochen) schläft seitdem er 10 Wochen alt ist nachts 8h lang durch. Hat aber da schon sein Geburtsgewicht (3650g) verdoppelt. Kann man da noch vom Energiesparen reden? Ich hoffe nicht. Tagsüber macht er nach jedem Stillen ein 15min Nickerchen und einen Mittagsschlaf (nicht immer aber immer öfter) von ca 2h. Mit Blähungen und Bauchweh hat er aber nach wie vor zu kämpfen. Er ist ein ausschließliches Stillkind.

Ute März 30, 2011 um 13:54

Hallo Eva, ich könnte mir vorstellen er dürfte wohlgenährt aussehen, bei einer Verdoppelung mit einem Vierteljahr, und darf gerne nachts durchschlafen.
Weiterhin alles Liebe wünscht Ute

Hilal April 14, 2011 um 22:25

Hallo,
meine Tochter (3 Wochen alt) hat ständig Stuhlgang, ohne zu übertreiben alle 15 Minuten. Leider hat sie daher nun einen wunden, offenen Po, der einfach nicht abheilen kann, da er ständig wieder mit einem sehr flüssigen, gelb-grünen Stuhl überzogen wird und Cremes etc. so keine Chance haben zu haften oder zu wirken. Sie hat laut Laborbefund keinen Infekt, dennoch spritzt der scharfe Stuhl wirklich regelrecht aus ihr heraus.
Sie trinkt meines Erachtens nach oft und viel (alle 2-3 Stunden), wobei ich ihr beide Brüste 15-20 min gebe und nichts zufüttere. Sie kam 17 Tage vorTermin zur Welt und wog bei ihrer Geburt 3070 g bei einer Größe von 47 cm. Sie wiegt nun 3520 g und ist 52 cm groß.
Ich bin mittlerweile recht verzweifelt, da ich dabei zusehen kann, wie ihr Po jeden Tag schlimmer wird…Sie schreit unmittelbar bevor sie pinkelt oder Stuhlgang hat. Ich frage mich nun, ob der häufige Stuhlgang mit meinem Stillverhalten oder der Zusammensetzung meiner Milch zusammenhängt und ob sie ausreichend zunimmt, da sie alles wieder auszupupsen scheint…

Danke im Voraus und liebe Grüße,
Hilal

Ute April 15, 2011 um 14:22

Herzlichen Glückwunsch zur kleinen Tochter liebe Hilal!
Die Gewichtszunahme ist prima. Häufig Stuhlgang ist auch beim Stillkind normal. Allerdings ist die wunde Haut am Po wirklich sehr schmerzhaft. Schau mal bei Sorgenkinder hier nach
http://www.babyernaehrung.de/sorgen-baby/hautkinder/wunder-po Zumindest findest Du hier gute Tipps für den Umgang mit der hochempfindlichen Haut.

Möglicherweise ist ein Pilz die Ursache dafür? Lass auf jeden Fall weiterhin regelmäßig den Kidoc darauf schauen und dich von ihm unterstützen.
Muttermilch selbst ist normalerweise sehr gut für die Haut.
Gute Bessserung wünscht Ute

Anita Mai 3, 2011 um 17:04

Hallo. Meine Tochter ist am 28. Januar geboren und hatte zur Geburt ein Gewicht von 2830 g und war 48 cm groß. Jetzt wiegt sie 5500 g. Ich habe den Eindruck sie ist nicht mehr zufrieden und würde ihr gerne nach dem Stillen ein Fläschchen anbieten. Da sie allergiegefährdet ist kommt für mich nur HA Milch in Frage. Bisher sind alle Versuche, ihr danach noch ein Fläschchen zu geben gescheitert. Sie hat unmisserständlich klar gemacht dass sie die Milch nicht mag und hat das Köpfchen gleich immer weg gedreht. Ich habe es zwei Tage lang probiert, nach jeder Stillmahlzeit und habe auch die Sorte gewechselt. Jedoch sie hat sie davon getrunken. Ist das nun ein Zeichen, dass sie doch keinen Hunger hat ? Sie kämpft leider auch immer noch mit Blähungen und drück sehr viel, aber so richtige Schreikoliken hat sie nicht.

Viele Grüße und vielen Dank!

Anita

Ute Mai 10, 2011 um 12:20

Liebe Anita,
so aus der Ferne kann ich nur “Verdachtsmomente” als Interpretation heranziehen. HA schmeckt bitter, Mumi schmeckt sehr süß. Sauger der Gr. 1 sind kleiner und schlechter zu fassen als Mamas Brust. Außerdem schmecken sie auch nicht so gut. Die Gewichtszunahme ist im grünen Bereich, aber wenn Dein Bauchgefühl signalisiert dass sie Mehrbedarf hat, dann wird das genauso sein. Schau einfach die derzeitige wöchentliche Entwicklung an. 150 g wären prima und wünschenswert. Sie ist ja im 4. Monat. Blähungen können auch Hungerzeichen sein, siehe unter Sorgenkinder nach. Sollte es sich sicher herausstellen dass es Hunger ist, würde ich persönlich auf HA pfeiffen ;-) Hauptsache es schmeckt und ist bekömmlich. Besprich es einfach nochmal mit eurem Kinderarzt.
Liebgruß Ute

Mike Mai 10, 2011 um 23:57

Hallo Ute,

vielen Dank erstmal für deine Website. Sie war wirklich sehr interesant zu lesen. Ich hätte bzgl. Stuhlgang / Gewichtszunahme allerdings noch ein paar Fragen, mit denen du mir hoffentlich helfen kannst. Ich bin seid nicht ganz einer Woche stolzer Papa von einem kleinen Mädchen, die mit 3,5kg auf die Welt gekommen ist. In der ersten Nacht zu Hause nach dem Krankenhaus hat die kleine sehr viel geschrien und wollte nicht zur Ruhe kommen. Das hatte sie im Krankenhaus nicht gemacht – wir nehmen daher an das es eine Reizüberflutung war mit der neuen Umgebung, Gerüchen etc. Der zweite und dritte Abend war westentlich ruhiger. Wir müssen sie zum stillen allerdings oft wecken, aber dann trinkt sie auch relativ gut 20min. Anschliessend ist sie zufrieden und schläft eigentlich immer direkt ein. ca. 5-10min danach wird sie wach und schreit (wir vermuten Blähungen?) Es kann dann bis zu einer halben Stunde dauern bis sie sich wieder beruhigt, wenn nicht sogar ein bischen länger.
Was uns allerdings sorgen macht, ist das sie in den letzten 2 Tagen keinen Stuhlgang hatte. Ihr Gewicht nimmt auch eher langsam zu, wenn überhaupt.
Meine letzte Frage, bzw. Sorge ist ihre Temperatur die zwischen 36,3 und 36,7 liegt (meistens 36,7). Ist dieser Wert zu niedrig?

Vielen Dank schonmal im voraus.
MfG,
Mike

Ute Mai 11, 2011 um 10:05

Hallo Mike,
herzlichen Glückwunsch zur kleinen Tochter :-)
Kommt denn eure Hebamme noch zur Kontrolle? Ansonsten würde ich Dir empfehlen auf jeden Fall nach einer Hebamme oder anderen Stillberatung zu schauen.
Wenn Deine Tochter erst eine Woche alt ist muss natürlich noch vieles geübt werden. 20 Minuten ordentlich an der Brust saugen wäre prima, achtet bitte darauf ob es vielleicht eher ein “schnullern” oder beruhigendes nuckeln ist über das sie dann einschläft. Da würde die Hebamme/Stillberaterin sicherlich unterstützend helfen können. Mit ca. 1 Woche / 10 Tage sollte das Geburtsgewicht wieder erreicht sein und von da ab eine Zunahme von 30 g am Tag.
Täglich Stuhlgang wäre nun auch wichtig. Und nasse Windeln! Wenn euch keine Hebamme zur Seite steht meldet euch beim Kinderarzt. Das beruhigt ungemein wenn ein “Fachmann” mitschaut. Die Körpertemperatur ist bei – 36,7 prima. Haltet sie weiterhin schön warm.
Blähungen treten meistens erst auf wenn große Milchmengen zur Verfügung stehen (das sieht man an der Gewichtszunahme). Bei kleinen Trinkmengen ist es eher ein Hungerzeichen.

Alles Liebe wünscht Ute

Nicole Erfurth- Probst Mai 18, 2011 um 21:31

hallo ute,
mein sohn hannes (am 2.2.2011)also jetzt 14 wochen alt,er schläft seit der7. woche durch.
stillen konnte ich leider ab der 4.woche nicht mehr.
nun bekommt er schon seit einer weile 4 mahlzeiten a 200ml und am abend 230ml.(9.00 uhr-200ml,12.30uhr-200ml,16.30uhr-200ml und 19.45-230ml)
meine frage ist, ist das in ordnung?oder sind vielleicht 4 mahlzeiten zu wenig?
er nuckelt auch ständig an seiner hand und hat auch blähungen, diese könnten auch durch hunger kommen.ist es vielleicht zu viel was der kleine magen aller 4 stunden bekommt?oder sind 4 stunden zu lange?
ich habe das gefühl das ich ihm auch 230ml jede mahlzeit geben kann und er würde es auch trinken!
hab mittag jetzt auch mal frühkarotte versucht, es schmeckt ihm sehr und er isst auch ordentlich und macht schön den mund auf, aber nach einem 1/2gläschen trinkt er ja dann trotzdem noch 200ml.ist das in ordnung??
vielen dank schon einmal im vorraus.
lg nicole

Ute Mai 19, 2011 um 07:56

Hallo Nicole,
die Trinkmengen lesen sich ganz ordentlich :-) Entscheidend ist die Zufriedenheit von Hannes und seine Gewichtsentwicklung. Ideal bisher 200 g die Woche, jetzt ca. 150 g die Woche. Babys trinken bis sie satt sind und hören dann von alleine auf. Möglicherweise würde er mehr pro Flasche trinken wollen. Und bis 1000 ml Tagestrinkmenge ist das auch sehr gut möglich.
Mit Beikost warte noch bis zur 17./18. Woche. Das hat keine Vorteile jetzt birgt aber eine Menge Nachteile. Siehe “Beikosteinführung” unter “Brei”.
Grüßle Ute

Nicole Erfurth- Probst Mai 19, 2011 um 09:13

hallo ute,
danke für deine schnelle antwort.
ich habe ihm heut früh 230ml gegeben und er scheint zufriedener zu sein…
wollte hannes immer nicht mehr geben, da er häufig spuckt, manchmal sogar noch 2 stunden nach der mahlzeit, aber das kann auch daran liegen das er versucht immer aufzustehen und sich hinzusetzten..oder?
zugenommen hat er schon gut.er wiegt jetzt fast 6 kg.
er bekommt schon von anfang an aptamil 1er nahrung.
also ist es soweit alles in ordnung?es ist auch nicht zuviel wenn ich ihm 230ml gebe??
danke
nicole

Ute Mai 20, 2011 um 19:52

Hallo Nicole,
das Spucken kann einfach ein Symptom sein für “Speikind-Gedeihkind” Phänomen. Dazu findest Du weitere Infos unter Sorgenkinder.
Grundsätzlich ist die Trinkmenge in Ordnung und das Spucken auch nicht beunruhigend bei guter Zunahme.
Grrüßle Ute

Olga Mai 24, 2011 um 13:40

Hallo Ute,mein Sohn ist jetz 2 monate alt,ich stille ihn,seit paar Tage gebe ich zusätzlich vor dem schlafen gehen Flasche mit 120 ml. Milch,weil er immer abends sehr schreit,hat starke Bauschmertzen und druckt immer,da kommt so viel Luft raus.Wenn wir ihm carum carvi (zäpvchen) machen dann schiesst so Luft raus.Jetzt seit zwei Tage kann er schlechte Stuhlgang,nur wenn wir Termometr oder dii Zäpvchen helfen.Er wiegt zur Zeit 5 kg,beim geburt hat er 3330 gewogen.Was sollen wir machen ,dass er nicht so Scmerten hat.Danke.Olga

Tamara G. Mai 24, 2011 um 21:57

Halo Ute
Hab auch eine frage zum Gewicht?
Mein kleiner wurde am 03.02.2011 geboren war 4020g
und 55cm.
Ich Stille ihn noch voll und habe auch das gefühl er sei zu frieden er hat jetzt ein gewicht von 6300g.
Seit zwei wochen schläft er auch 6-9 stunden in der nacht!
Ist die gewichtszunahme im durchschnitt okay?

Lg Tamara

Ute Mai 25, 2011 um 14:27

Hallo Tamara,
Dein kleiner Schatz ist nun bald 4 Monate alt. Er müsste jetzt in der 16./17. Woche sein. Wenn ich querrechne hat er im unteren Bereich zugenommen.
9 Stunden Schlaf sind mir zuviel Schlaf für die Gewichtsentwicklung. Eigentlich müsste er gerade jetzt eine rechte “Fressphase” haben denn der Wachstums- und Entwicklungsschub steht an. Mein Tipp, wecke ihn nachts und kontrolliere mal das Gewicht wöchentlich. Es sollten wenigsten 100 g besser 140 g Zunahme sein.
Grüßle Ute

Tamara G. Mai 25, 2011 um 20:51

Hallo Ute!

Danke für deinen Tipp ich werde es mal ausprobieren.
Sollte ich mir gedanken machen?
Finde das er tagsüber sehr wach, aufmerksam und ausgeglichen ist.
Das wäre er doch nicht wenn er Hunger hätte oder?

Lg Tamara

Dana D. Juni 15, 2011 um 21:13

Hallo Ute,
unser Sohn wurde am 30.11.2010 geboren. Bei der Geburt wog er 3980 g und war 56 cm groß. Bei der U4 wog er 6600 g. Bis zum 5 Monat habe ich voll gestillt und wollte dann abstillen. Da unser Sohn die HA Nahrung verweigert hat, habe ich angefangen ihm Gläschen zu geben. Nun stille ich ihn morgens 08:30 Uhr, um 11:30 Uhr bekommt er ein Gläschen, um 14:30 Uhr bekommt er Frucht mit Getreide und um 17:30 Uhr bekommt er Brei. Bis vor kurzem habe ich ihm Hirse mit HA1 Nahrung gegeben. Allerdings habe ich ihn dann noch um 19:30 Uhr und dann in der Nacht alle 2,5 Stunden gestillt. HA 2 hat er überhaupt nicht vertragen. Nun weiß ich überhaupt nicht mehr, was ich ihm abends geben soll, damit er in der Nacht mal ein paar Stunden schläft. Hast Du noch eine Idee was ich machen kann, dass der Kleine satt wird und ich mal ein paar Stunden Schlaf bekomme. Lg

Ute Juni 16, 2011 um 13:19

Hallo Dana,
Dein Sohn wurde mit einem prächtigen Gewicht geboren aber er hat bis zur U4 nur im unteren Bereich zugenommen. Theoretisch sollte er sein Gewicht jetzt deutlich verdoppelt haben ….. und sollte er immernoch zu den leichten gehören, halte ich es für sinnvoll nachts weiterhin Milch anzubieten. Er sucht jetzt den Ausgleich.
Die Mahlzeitenreihenfolge liest sich erstmal prima. Überprüfe ob alle MZ kaloriengerecht sind – siehe meine Beikostseiten da steht alles bis ins Detail beschrieben. Ein Gläschen selbst ist keine Garantie dass alle Nährstoffe enthalten sind …….
Du schreibst er hat HA 2 nicht vertragen. Was darf ich mir unter der Aussage vorstellen? Hast du mal eine Wiegeprobe gemacht vor und nach dem Stillen in letzter Zeit? Um eine Eindruck zu haben wieviel Dein Schatz so trinkt?
Grüßle Ute

Dana D. Juni 18, 2011 um 19:54

Hallo Ute!
Danke für Deine Antwort. Ich habe Nick jetzt mal gewogen (allerdings auf unserer Waage). Er wiegt 8,5 kg. Ansonsten habe ich noch keine Wiegeprobe gemacht.
Mit nicht vertragen meinte ich, dass er sofort angefangen hat zu weinen und zu schreien und nach dem dritten Löffel Blähungen hatte. Wir konnten uns das nicht vorstellen, aber das hat sich an drei Tagen in Folge wiederholt. Danach habe ich jetzt Griesbrei im Gläschen gekauft. Das hat er gegessen – ohne Nebenwirkungen. Allerdings habe ich ihn danach auch wieder um 19:30 Uhr gestillt. Das nächste Mal ist er dann um 00.30 Uhr und dann wieder um 04:30 gekommen. Nun bin ich eigentlich ganz zufrieden, aber die Kinderärztin hatte eben HA empfohlen, wegen den vorhandenen Allergien. Heute nun gab es Griesbrei mit normaler Folgemilch….! Der erschien mir allerdings sehr süß. Ist gar nicht so leicht, dass Richtige zu finden…
Viele Grüße Dana

Ute Juni 19, 2011 um 13:58

Hallo Dana,
nach dem 3. Löffel Blähungen haben … datt geht nicht. Blähungen sind im Darm, die Löffelkost ist gerade in den Magen gerutscht. Ich vermute das ist ein Fehlinterpretation seines Geschreies. Er mochte vermutlich den Geschmack nicht und hat deshalb den Zinober veranstaltet ;-) Und süß geht bei Babys (fast) immer. Sie sind es von der Muttermilch gewöhnt.
HA ist nach 4 – 6 Monaten stillen nicht mehr nötig ….. und schmeckt grauenhaft.
Grüßle Ute

Mandy S. Juni 20, 2011 um 18:21

Hallo Ute!
Bin auch etwas verzweifelt momentan.Mein kleiner ist nun 8Wochen alt und hatte ein Startgewicht mit 3530g und wiegt jetzt 5400g.Ich stille ihn alle 1,5h bis 2h. Und bei manchen Stillmahlzeiten quengelt er, zieht an der Brustwarze und meckert danach immer noch rum. Schläft wenig.Deswegen hatte ich ihm noch zusätzlich HA Nahrung angeboten, die er aber nicht trinken mag. Hatte jetzt schon gelesen, das es sein könnte das ihm die nicht schmeckt und normale Pre Nahrung gegeben die er auch nicht wollte. Stuhlgang ist gut vorhanden und nass sind die Windeln auch. Hast du noch eine Idee?
Gruß Mandy

Ute Juni 20, 2011 um 20:41

Hallo Mandy,
um die 8. Woche ist ein Wachstums- und Entwicklungsschub. Achte gut auf Deine eigene Ernährung und lege Dich wieder öfter zum ausruhen hin.
Die Gewichtsentwicklung Deines Kleinen ist prima :-) ich schätze er ist einfach im normalen Schub und fordert mehr Milch. Stress ist da natürlich kontraproduktiv. Deshalb richte im Moment alles auf Ruhe, Stillen, Essen, Essen, Schlafen aus.
Grüßle Ute

Sandra K. Juni 21, 2011 um 21:12

Hallo Ute,
ich habe leider erst jetzt deine geniale Webseite gefunden. Meine Tochter Laura, geboren am 22.02.2011 hatte genau die von dir beschriebenen Symptome die auf Unterernährung und Hunger hindeuten. (Seltener Stuhlgang, Starkes Bauchweh, Unruhe nach dem Trinken, Nachts durchschlafen) Ich habe mir immer ein wenig Sorgen um ihr Gewicht gemacht, da sie kaum Fett an den Armen und Beinen hatte. Auch mehrere Hebammen haben es falsch gedeutet und mir immer wieder versichert, dass sie genug bekommt. Wichtig wäre nur das sie überhaupt zunimmt.
Bei der U4 (3 Monate) dann der Schock. Sie hat in 2 Monaten nur 600g zugenommen. Gewicht: 4200 g. (Mein Sohn, der auch sehr schlank war, hat da schon 5800 g) gewogen. Daraufhin habe ich versucht zuzufüttern mit Milch, aber die Flasche hat sie immer verweigert.Ich habe es dann aber geschafft mit Stilltee und beidseitigen Anlegen im 2h Takt, die Milchproduktion zu steigern und seitdem wachsen die Speckröllchen und die Kleine hat im letzten Monat 800g zugenommen. Ist also nochmal gutgegangen.
Aber im Rückblick muss ich sagen, dass die Hebammen und Ärzte verantwortvoller auf das Gewicht schauen sollten. Ich mache mir immer noch große Vorwürfe, dass ich die Zeichen nicht eher erkannt habe und öfter gewogen habe.

Ute Juni 22, 2011 um 13:33

Hallo Sandra,
mich stimmen diese Erfahrungsberichte wie von Dir immer traurig.
Ganz toll finde ich, dass Du durch häufiges regelmäßiges Anlegen Deine Milchproduktion so toll ankurbeln konntest und Deine Kleine nun im guten Zunahmebereich ist. Herzlichen Glückwunsch!
Du hast ein gutes Gefühl, höre gut auf es. Geh raus aus den Selbstvorwürfen, sie stimmen Dich nur traurig oder machen wütend. Speichere es unter Erfahrung ab. Es ist vorbei – ihr hattet viel Glück dabei und nun schau einfach frohgemut nach vorn.
Liebe Grüße Ute

Sandra St. Juni 29, 2011 um 14:11

Hi,
bin gerade über den Erfahrungsbericht von Sandra K. gestolpert, während meine kleine jetzt 3 Monate und 4wochen alt hier so friedlich neben mir schläft. Es ist wirklich traurig das einem keiner sagt wenn das Baby nicht genug bekommt, Hauptsache man stillt voll. Das ist Schade. Isabelle wurde mit einem Geburtsgewicht von 3420g geboren und hatte im Krankenhaus nicht zuviel abgenommen. Wir hatten leider keine Hebamme, aber als ich im April da war, sie war 6 Wochen alt, zur U3 wog sie mit voll stillen nur 4000g, dass bei dem Geburtsgewicht. Ich hatte keine Ahnung und die Ärtztin meinte das sei super. Aber die kleine fand das garnicht super sie hat immerzu geschrien und war unglücklich… Und wir habens natürlich auf die 3 Monatskohliken geschoben. Erst als sie 4 wochen später nur 100g zugenommen hatte, schlug die Ärztin Alarm von da an hieß es zufüttern. Darauf hat mein kleiner Sonnenschein in einer Woche 700g zugelegt und einen Monat später schon 1kilo, wog also bei der U4 schon 5700g. Jetzt wiegt sie schon 6230g weil ich sie zweimal die Woche wiege und genau darauf achte das sie die von der WHo empfohlenen 210g pro woche zunimmt, das schafft sie auch. Rausgefunden das sie soviel zunehmen sollen hab ich auch erst als ich über deine Website gestolpert bin. Alle dort beschrieben Hungersymptome waren mein Kind. Innerhalb von 2Tagen war sie völlig verändert sie lacht viel und ist zufrieden. Nach außen sah sie immer gut aus, rosige Haut, keine eingefallene Fontanelle und gut entwickelt hat sie sich auch. Nur Stuhlgang hatte sie nicht, aber das, sagen die Ärtzte, ist bei Stillkindern ja normal. Und ich war wegen fehlendem Stuhlgang beim Arzt, als sie 3Wochen alt war. Aber nichts Hunger, naja hat halt blähungen…Jetzt weiß ich’s besser. Danke für Deinen tollen Beitrag hier auf dieser Website, bei meinem nächsten wirds diese probleme garnicht erst geben, denn jetzt weiß ich’s ja. Ich stimme dir voll zu stillen ist toll, aber nicht auf Kosten der Kinder, dann lieber zufüttern wenn’s nicht anders geht.

Ute Juni 29, 2011 um 19:18

Liebe Sandra,
vielen Dank dass Du Dir die Zeit genommen hast den Erfahrungsbericht zu schreiben.
Ich freue mich dass Deine Kleine sich nun richtig wohlfühlt und gut zugenommen hat. Du kannst sie einfach nach Bedarf füttern, sie hat supergut aufgeholt und ich bin sehr überzeugt, dass Du in Zukunft auch ganz ohne Waage mitbekommst ob sie genug Nahrung hat. Vertraue einfach auf EUER gutes Gefühl. Dein kleiner Schatz zeigt dir mit seiner Zufriedenheit dass jetzt alles prima ist. Wenn sie jetzt im Schnitt 150 g die Woche zunimmt ist es übrigens auch gut. Lasst es euch richtig gut gehen!
Liebgruß Ute

Sandra St. Juni 30, 2011 um 14:56

Liebe Ute,

vielen Dank für deine Ermutigung. Ja werd’s mit dem zunehmen und wiegen nicht übertreiben;) aber nach so einer Erfahrung, gibt einem die Waage Sicherheit. Aber ich werd besser und ruhiger. Vielen Dank Sandra

Evi Z. Juni 22, 2011 um 11:00

Hallo Ute,
bei mir beginnen momentan auch die Stillprobleme. Meine kleine Tochter Greta ist am 7.4. mit 3.100g zur Welt gekommen. Am Anfang hat das Stillen sehr gut funktioniert und ich hatte die ersten Wochen sogar zuviel Milch. Nach ca. 6 Wochen begannen jedoch die Problemchen. Greta fing an sich abends mit Blähungen zu quälen und hat seit dem auch nur alle 10 bis 14 Tage Stuhgang. Die Blähungen sind mittlerweile nicht mehr so schlimm, der seltene Stuhlgang hält aber immer noch an. Deshalb mache ich mir Sorgen und kontrolliere nun auch seit Anfang Juni das Gewicht. Vom 1.Juni (4.260g) bis heute (4.605g) hat sie gerademal 345g zugenommen. Ist es sinnvoll die Kleine zuzufüttern und wenn ja, wie am Besten?
Gruß Evi

Ute Juni 22, 2011 um 13:58

Hallo Evi,
nach deiner Beschreibung vermute ich dass Greta einfach Hunger hat. Blähungen parallel zu wenig oder selten Stuhlgang und Gewichtsentwicklung im unteren Bereich ist für mich eindeutig.
Wichtig wäre deinen eigenen Speiseplan zu überprüfen – Du musst richtig viel Essen und auf eine gute Kalorien- und Nährstoffzufuhr achten. Häufiges Anlegen – gegebenenfalls wecken in der Nacht zum Stillen – regt die Milchbildung auch an. (Nuckeln an der Brust nutzt übrigens nix.) Solltest Du diese Maßnahmen schon ergriffen haben – prima. Wenn zufüttern dann mit einer Pre-Nahrung. Ich empfehle dir konkret Milumil Pre wegen dem GOS/FOS was die Darmflora fördert und für weichen Stuhlgang sorgt. Aber nimm vorher nochmal Kontakt mit einer Stillberaterin auf.
Alles Liebe Ute

Sonne2828 Juli 5, 2011 um 12:45

Hallo,

ich habe auch mal eine Frage. Mein Sohn ist am 23.06.11 geboren u. wog bei der Geburt 4040 g. Im Krankenhaus hat er erstmal abgenommen u. dann ab dem 3./4. Tag hat er leicht zugenommen. Dazu muss ich sagen, d. wir auch eine sehr stressige Geburt hatten u. die Milchproduktion erst nicht richtig angelaufen ist. Jetzt klappt es super.

Gestern (11 Tage alt) hatten wir ihn gewogen, da wog er 4.400 g u. 3 Tage zuvor wog er 4.190 g. Er hatte also einmal in 2 Tagen 120 g zugenommen u. in 3 Tagen 210 g. Ich stille ausschließlich nach Bedarf, er bekommt keinerlei andere Lebensmittel (Tee, Wasser etc.) von uns. Er trinkt immer fleißíg u. hat auch regelmäßig volle Windeln.

Meine Hebamme meinte, d. er zu viel zugenommen hat und ich versuchen soll, d. er nachts nicht mehr so viel trinkt, sondern die Zeitabstände zwischen dem Stillen verlängere.

Ist es so, d. man ein Baby mit Muttermilch überfüttern kann? Sollen wir die Stillabstände verlängern? Das hat dann doch nichts mehr mit “Stillen nach Bedarf” zu tun.

Vielen Dank im Voraus,
Sonne2828

Ute Juli 5, 2011 um 22:43

Hallo Sonne,
herzlichen Glückwunsch :-)
Stille bitte weiterhin nach Bedarf und freue Dich an der guten Zunahme. Du kannst Dein Kind nicht überfüttern. Und es ist völlig natürlich ein Neugeborenes zu stillen wenn es Hunger hat und nicht die Zeiten zu strecken ……
Grüßle Ute

Christiane Juli 5, 2011 um 22:18

Hallo Ute, mein Sohn ist nun 11 1/2 Wochen alt. Er wog zur Geburt 3510g und hat nun ca.6kg.Ich stille nach Bedarf zwischen 2 und 4 Stunden. Dabei trinkt er sehr unterschiedlich. Manchmal sehr ausgiebig und zufrieden aber dann wieder sehr unruhig – zuppelt an der Brustwarze, quieckt und reißt sich wiederholt los. Gestern bin ich sogar zum KiArzt da er nicht mehr andocken wollte und sobald er nur in die Nähe meiner Brust kam zu schreien begann (ließ sich nur auf Arm beruhigen). Der KiArzt meinte, dass alles ok sei, war begeistert von seiner Vitalität usw. und hat uns Lefax verschrieben. Habe vor jedem Stillen Angst, dass er wieder protestiert oder nur kurz trinkt. Teilweise hilft ein kurzes Hochnehmen (Bäuerchen mag er gar nicht, wenn aber eins rauskommt geht es ihm meist besser). 1000 Fragen: Wie ist sein Verhalten einzuordnen? Wie lange sollte er an einer Brust trinken? Bäuerchen “erzwingen”oder schlafen lassen?Lefax?Gebe 2Tropfen Symbioflor1 am Tag …-is das OK?Habe das Gefühl, dass es ihm im Magen drückt und die Milch in der Speiseröhre rumgurgelt …Stille im Liegen und habe ihn Bauch an Bauch – wenn er unruhig wird, dreht er sich oft auf Rücken – lasse ihn meist, damit er weiter trinkt – is das ok?Wenn er Nachts nach 1 Brust einschläft – wecken oder beim nächsten Aufwachen (meist nach 30 min.) die 2.geben?
Wünschte mir oft einen Stillmanager :-)
Liebe Grüße Christiane

Ute Juli 6, 2011 um 20:54

Hallo Christiane,
140 g ist die Mindestzunahme – nach deinem Aufschrieb ist diese erreicht. Das Schreien an der Brust ist vermutlich der Hilferuf nach mehr Milch. Am besten wiege mal vor und nach dem Stillen oder pumpe zusätzlich ab. Die Stilldauer ist nicht ausschlaggebend für das Ergebnis. Es gibt Babys die trinken in 5 Minuten 200 ml und andere in 30 Minuten 60 ml. Daher ist das kein verlässlicher Parameter. Wenn ein Baby im “Rahmen” (unterem gewünschten Bereich) zunimmt plus Blähungen plus Schreien an der Brust können das schlicht Hunger- oder Mehrbedarfzeichen sein. Bäuerchen macht ein Baby nur wenn es Luft schluckt. Ich empfehle also Wiegekontrollen um Klarheit zu bekommen. Schau auch bei im Bereich “Stillen” nach der Ernährung der Stillmama. Das ist das A und O gut und viel zu essen.
Gut ist, dass der Kleine vital ist und fit in der Entwicklung.
Häufiger Seitenwechsel ist nach meiner Erfahrung ein probates Mittel die Milchbildung anzuregen. Grüßle Ute

Christiane Juli 6, 2011 um 22:54

Vielen Dank, heute klappte es wieder besser mit dem Stillen. Als er unruhig wurde, drehte er sich auf den Rücken – ist zwar keine günstige Stillposition für ihn aber so hat er wenigsten weiter getrunken.(Ist das ok, da ja Baby nicht parallel liegt?)In der Zeit der Schwierigkeiten haben wir gewogen und er hatte nach dem Stillen zwischen 90 und 140 g mehr …zudem floss die Milch noch als er abdockte ….??Er kaute sich heute energisch auf der Hand rum und mein Mann bemerkte ne helle Stelle am Kiefer (kein Pilz) – sieht so aus, als wolle da ein Zähnchen kommen – etwas früh aber vielleicht war das auch sein Problem ? Ist doch spannend so ein kleines Menschlein :-)

Liebe Grüße
Christiane

Dayna Kriebel Juli 27, 2011 um 19:45

Hallo Ute!
Meine Tochter ist am 10.02.11 geboren mit einem Gewicht von 2180g/42cm. Ich hatte ein Myom auf dem sich die Plazenta gebildet hatte, deshalb ist die Kleine sehr zart. Unser Problem sind in den letzten Wochen, das ihre Tagesmenge (meiner Meinung nach) so gering ist. Sie trinkt manchmal nur zwischen 600 und 750ml am Tag. Dann sind wieder Tage dabei da kommt sie auf 800 und mehr ml. Bei der U4 am 12.05. wog sie 4720g und am 12.07. wog sie 6150g – das heisst das sie in 2 Monaten gerade mal 1400g zugenommen hat. Ist das zu wenig? Ich gebe ihr die 1er Nahrung Hipp Combiotic und seit einigen Tagen fütter ich einmal Möhrchen dazu und 2 x täglich tu ich etwas von den Möhrchen ins Fläschchen. Ich hab einfach Angst, das sie nicht will, weil sie schnell den Sauger rausdrückt und wir manchmal 1 Stunde für 150ml brauchen! Ich freue mich auf deine Antwort und großes Lob an deine Seite!
Liebe Grüße Dayna

Ute Juli 29, 2011 um 13:16

Hallo Dayna,
lieben Dank für Dein Lob :-)
Probiere mal die Sauger Gr. 2 und siehe bei “Sorgenkinder” unter Trinkprobleme nach. Vermutlich zieht Deine Kleine ein Vakuum.
Die Gewichtsentwicklung ist noch im grünen Bereich – kein Grund zur Sorge. Aber das Wohlgefühl muss im Zentrum stehen und dazu gehören auch angemessene Trinkzeiten. Bitte keine Möhren in die Flasche aber gerne vom Löffel einmal am Tag zusätzlich zum Fläschchen.
Grüßle Ute

Mel August 13, 2011 um 14:23

Hallo Ute,

auch ich habe Deinen Artikel sehr genau gelesen weil ich mir Sorgen um meine Tochter mache. Geb. am 23.5. mit 2.990 g und 50 cm hat sie wg. Trinkproblemen (wollte nicht saugen) erst mal ordentlich abgenommen. Gestern zur U4 wog sie nun 4.950 g.
Meine Bedenken liegen darin, dass sie in meinen Augen schlecht an der Brust trinkt. An manchen Tagen schreit sie die Brust fast nur an, trinkt nur kurz und gibt sich dann zufrieden – scheinbar zufrieden denn auch an diesen Tagen schläft sie sehr viel, ist nach der Stillmahlzeit mal eine bis zwei Stunden wach und schläft dann wieder ein.
Schön für mich :-) aber ich glaube so ganz normal ist das nicht.
Leider kann ich sie nicht häufiger an die Brust legen da sie sich dann total verweigert. Hast Du einen Tip wie ich sie dazu bekomme etwas mehr zu essen ? Ach ja, Milch ist genügend da denn ich pumpe immer ab wenn die Maus nur wenig getrunken hat damit die Milchmenge nicht zurück geht.
LG Mel

Ute August 13, 2011 um 14:29

Hallo Mel,
Deine Kleine hat in ca. 11 (?) Wochen 2 kg zugenommen. Das ist prima. Vielleicht hilft Dir eine Wiegekontrolle? Einfach eine Babywaage bei der Apotheke ausleihen und mal ein paar Tage vor und nach dem Stillen wiegen und Trinkmenge aufschreiben. Auch Kurztrinker können enorme Mengen saugen. Da verschätzt man sich gerne. Ansonsten hol dir doch mal prof. Hilfe. Bei stillen.de gibt es Adressen von Laktationsberaterinnen. Die sind richtig klasse und haben einen sehr großen Wissenschatz und natürlich prakt. Erfahrung.
Alles Liebe wünscht Ute

Janett August 19, 2011 um 21:36

Hallo Ute,

auch wir machen uns Sorgen um unseren kleinen Sohn Richard. Er ist am 24.07. mit 3735g geboren und hat gerade mal heute mit 3760g sein Geburtsgewicht erreicht. Wir sind sehr verunsichert, da ich zu Anfang viel abpumpen musste und erst seit ca. einer Woche richtig stillen kann und wir aufgrund der geringen Gewichtszunahme zugefüttert haben und dies immer noch tun (Emfehlung der Hebamme). Nun ist es so, dass ich, um die Milchproduktion zu erhöhen, in den letzten zwei Tagen immer angelegt habe, wenn er schreit. Das ging dann auch mal fünf stunden, da er sich sehr schnell an der Brust beruhigt und auch mal einschläft. Dann war er ruhig und hat geschlafen. Wenn wir auf die geforderten Mengen von ca. 120 – 150ml zufüttern, ist er ruhig, schläft aber erst später ein und dann bekommt man ihn zur eigentlich nächsten Stillmahlzeit garnicht richtig wach (er würde bestimmt 5 Stunden durchschlafen). Das ist wirklich gruselig, da er wie weggetreten schläft. Wir wissen nicht so recht weiter, da er durch häufiges anlegen nicht satt wird und die Produktion scheinbar noch nicht so recht in Gang gekommen ist. Aber nach dem Zufüttern bekommt man ihn nicht wach. Oder habe ich zu viel angelegt, denn ich habe heute mal abgepumt und es kamen nur 40ml raus? Eigentlich sprechen alle Anzeichen (gesunder Stuhlgang 3 bis 4 mal in 24h, nasse Windel, aktives reges Verhalten (außer bei Zufüttern), meldet sich spätestens alle vier Stunden zum Stillen) für eine gute Entwicklung bis auf das Gewicht. Was könne wir tun, es scheint keine Methode wirklich zu einem Erfolg zu führen?

Viele Grüße Janett und Martin

Ute August 19, 2011 um 22:25

Hallo Janett,
das mit den nassen Windeln (ohne Stuhlgang) ist für wohlgenährte ältere Stillkinder ein gutes Zeichen. Nasse Windeln alleine reichen für Neugeborene nicht aus. Er beruhigt sich an der Brust, wird aber offensichtlich nicht satt. Ich kann das Abwarten der Hebamme nicht nachvollziehen und es entspricht nicht den Empfehlungen der Nationalen Stillkommission oder der WHO. Nicht umsonst bist Du auf meine Seite gestoßen, es zeigt dass Du sehr beunruhigt bist und Dich informierst. Und das ist gut zu. Als Mutter bist Du die entscheidene Person. Ich empfehle Dir im Bereich “Milchnahrung” unter Zwiemilch nachzulesen. Im Grunde sollte dein Kind alle 3 – 4 Stunden ordentlich trinken um an Gewicht zuzunehmen. Er ist erschöpft und fällt offensichtlich in einen Tiefschlaf nach der Nahrungsgabe. Er braucht regelmäßig die Nahrung um zu Kräften zu kommen. Der richtige Appetit setzt erst ein wenn das Kind Kraft hat sich zu melden. Nuckeln ist übrigens nicht milchbildend … sondern sorgt für vermeintliche Ruhe. Wirkt einschläfernd. Ich kann für Deinen kleinen nur sagen “Mama gib mir mehr und regelmäßig Nahrung – egal wie”. Ich vermute das spürst Du ohnehin in Dir …. hole Dir unbedingt eine weitere Meinung ein wenn Du unsicher bist. Und Danke für Deine Anfrage und gute Beschreibung der Situation.
Alles Liebe Ute

Anne August 20, 2011 um 13:49

Hallo ich habe mal ein frage meine Tochter am 3.6.11 geboren wog zur geburt 2580g bis zur 6 Woche habe ich sie gestillt ist dann aber net mehr satt geworden nun bekommt sie die Aptamil 1 nahrung die sie super verträgt und wiegt nun mit 11 Wochen 5050 g und ist sehr zufrieden wollte nur wissen ob die Gewichtszunahme ok ist.

Liebe Grüße

Ute August 20, 2011 um 15:50

Na das ist prima :-) Die Süße hat ja schon verdoppelt.
Grüßle Ute

Anne August 22, 2011 um 10:10

Hey Ute
ich weiß echt net mehr was ich machen soll seit circa 2 wochen will die kleine jede stunde die Flasche.
Also ich geb ihr morgens die Flasche da sie durchschläft können es bis zu 200 ml sein so dann leg ich sie in ihr bett und nach ner stunde da kann man schon die uhr nach stellen will sie wieder essen und so geht das bis abends gegen 21.30 uhr da bekommst sie noch ne pulle und dann schläft sie.Und wenn sie jede stunde kommt trinkt sie mal 50 ml dann nur wieder 20 ml ich weiß echt net mehr was ich machen soll kannste mir net helfen.Weil das ist für die kleine auch sehr belastent weil sie dann schon immer total quengelt abends weil sie nur noch pennen will.

Grüße Anne

Ute August 22, 2011 um 14:45

Hallo Anne,
vielleicht postest Du Dein Thema mal bei http://www.schnullerfamilie.de in meinem Ernährungsforum. Dort berate ich Dich gerne :-)
Bis dann
Ute

Sunny September 24, 2011 um 06:50

Hallo Ute,

mache mir gerade richtig Sorgen, da meine Kleine viele der Symptome zeigt, die lt. deinem Beitrag auf Hunger hin deuten.

Sie ist am 09.06. geboren und anfangs war alles prima. Sie war ein paar Tage nach Termin, eine komplett natürliche Geburt ohne jegliche Schmerzmittel, hatte 3.400g und wird seitdem voll gestillt. Die ersten 2 Wochen hat sie viel geschlafen (vermutlich wg. der Gelbsucht?!), war aber auch ständig an der Brust. Sie hatte 2-3 Stuhlwindeln.

Sie hatte schon immer die Tendenz zum durchschlafen. Die ersten 2 Wochen habe ich sie aber regelmaessig geweckt, wg. der Gelbsucht und um die Milchproduktion in Gang zu bringen.

Nach diesen 2 Wochen meinte die Kinderärztin, ich könne sie jetzt
durchschlafen lassen, da sie gut zu nimmt. Seitdem schläft sie 6 bis 9 Stunden und ist nur selten mal zum Trinken nachts aufgewacht. Tagsüber schläft sie allerdings fast gar nicht und immer nur an der Brust ein.

Wir mussten sie seitdem immer viel herum tragen und beschäftigen. Sie tut mir nur so leid, weil sie oft sehr müde ist, die Augen aber immer weit geöffnet sind und sie keine Ruhe findet.

Bisher dachte ich, sie hätte Kolik, aber jetzt bin ich so verunsichert. Beim letzten Wiegen am 21.08. hatte sie 5.500g. Sie hat auch nur alle 7 bis 10 Tage eine Stuhlwindel (seit sie ca. 1 Monat ist) und ist schlank und gross (ist in 2 Monaten ca. 13 cm gewachsen).

Ich fange sofort an abends abzupumpen und hole mir eine Babywaage. Hast du sonst noch Tipps für mich?

Man muss dazu sagen, sie ist in den USA geboren und hier ist man ziemlich auf sich alleine gestellt, leider.

Ute September 27, 2011 um 10:57

Hallo Sunny,
ist das letzte Gewicht vom August? oder doch vom September? Es liest sich nach Hunger und Müdigkeit was Du beschreibst. Seltener Stuhlgang bei jungen Babys kombiniert mit einer wöchentlichen Zunahme von 200 g und Zufriedenheit ist kein Thema. Unruhe, Bauchweh (?) Zeichen von Unzufriedenheit und dauerndes Nuckeln an der Brust weisen auf Hunger / Mehrbedarf hin. Vielleicht magst Du dich im Forum http://www.schnullerfamilie.de im Babyernährungsforum mal melden. Dort kann ich besser beraten und nachfragen. Und es gibt viele erfahrene Mamis drumrum (auch aus unterschiedlichen Ländern).
Grüßle Ute

Verena September 26, 2011 um 11:04

Hallo Ute,
mein Sohn wurde am 08.07.11 mit 2830g geboren. Gestern wog er 4930g. Vor 3 Wo.fing ich wieder mit Sport an, mein Sohn schrie die Brust an, überstreckte sich und schrie sehr viel. Bin erst 2 Wo.darauf gekommen bzw. habe dann erfahren dass durch den Sport die Milchbildung weniger wird und anders schmeckt. Musste dann zufüttern. Seidem ist er ganz anders drauf. Seit 1 Woche stille bzw.pumpe ich zwar noch, gebe aber auch zusätzlich die Flasche. Ich habe das Gefühl dass die Muttermilch ihn nicht satt macht, er die Brust zum Teil verweigert macht und möchte abstillen.
Wieviel darf er denn trinken.In der letzten Woche hat er 350g zugenommen . Ist das nicht zuviel?Als ich voll gestillt habe, hatten wir einen 4 Stundenrhythmus. Seit dem Zufüttern haben wir irgendwie gar keinen Rhythmus mehr. Ist das richtig dass er 800ml bekommen darf. Bin irgendwie total verunsichert.
Über eine Antwort würde ich mich freuen.
Viele Grüße
Verena

Ute September 27, 2011 um 11:01

Hallo Verena,
Trinkmengen bis 1000 ml sind normal in diesem Alter. Babys nehmen oft in Phasen mal mehr und mal weniger zu. Die Gesamtentwicklung ist gut im Mittelbereich. Daher ist es völlig o.k. wenn er auch mal 350 g zunimmt. Kein Grund zur Sorge :-) Mach es wie beim Stillen, füttere nach Bedarf.
Liebgruß Ute

{ 4 trackbacks }

Weitere Seiten in dieser Rubrik: [child-pages]