Stillberatung

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Ernährung während der Stillzeit

Während der Schwangerschaft hat sich der Nährstoffbedarf bereits erhöht, und steigt jetzt noch einmal während der Stillzeit an. 

Im Allgemeinen wird eine zusätzliche Kalorienzufuhr von 650 kcal/Tag empfohlen. Die durchschnittliche Muttermilchmenge (Tag) liegt bei voll stillenden Müttern bei 800 - 1000 ml in 24 Stunden. Muttermilch hat ca. 68 -70 kcal auf 100 ml - vergleicht man dieses mit der Kalorienzufuhr der Mutter - sieht man die Logik der zusätzlichen Zufuhr. 

Das Stillkochbuch. Über 100 Rezepte -...
Ideen gesucht zum kochen in der Stillzeit? Dann ist dieses Buch hier eine gute Wahl. 
 

Trinken

Drei Liter Flüssigkeit wird als vernünftig und sinnvoll angesehen. Zuwenig an Getränken hemmt die Milchbildung (daran denken bis zu einem Liter Muttermilch soll produziert werden!!!) und ein Zuviel nutzt auch nichts mehr. Werden die Nieren mit 5 oder 6 Litern quasi überschwemmt, verschwinden auch die Hormone welche für die Milchbildung  notwendig sind. Wie bei Allem im Leben - der gesunde Mittelweg macht Sinn. 

Milchbildungstee, z.B. von Weleda, oder mischen lassen in der Apotheke aus 

  • 50 g Kümmelsamen 
  • 50 g Anissamen
  • 50 g Fenchelsamen mischen und mit Mörser zerstoßen lassen ergibt ca. 25 - 30 Portionen
2 Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser aufgießen - 8 Minuten ziehen lassen - abseihen und evtl. süßen 

" Stilltee " gibt es auch von der Firma Lebensbaum (Demeterqualität) aus Kümmel, Anis, Fenchel, Melisse & Lavendel 

Wasser ohne oder mit wenig Kohlensäure (steht im Ruf Blähungen zu verursachen beim Baby) - am besten die Trinkmenge gut sichtbar bereit stellen - damit du den Überblick im Tagestrubel behältst ob deiner Trinkmenge! 

Säfte mit Vorsicht zu genießen; durch die Säure kann es zu Wundsein beim Baby kommen, auch Blähungen werden ab und an dadurch ausgelöst; milde Säfte als Schorle (halb Saft, halb Wasser) austesten - saure Säfte lieber meiden ....

Cola & Kaffee - die anregenden Wirkstoffe dieser Getränke gehen auch auf die Stillbabys über - koffeinfreier Kaffee ist vorzuziehen - auch hier gilt vorsichtig ausprobieren!

Dinkelkaffee, besonders lecker von Naturata (demeter), kann sehr gut den Appetit auf "echten" Kaffee vergessen lassen. Eine wirklich schmackhafte und gesunde Alternative nicht nur während der Stillzeit. 

Limo & Co. auch hier Kohlensäuren Vorsicht, mit diesen Getränken sparsam umgehen, falls man zur unerwünschten Gewichtszunahme während der Stillzeit neigt

Alkohol - Sekt und Co. generell sollte auf alkoholhaltige Getränke während der Stillzeit verzichtet werden; mal ein Gläschen Sekt, maaaal, aber niemals regelmäßig .... der Alkohol geht in die Muttermilch über - das Baby trinkt unfreiwillig mit!

Kräutertees und Früchtetees ganz nach Geschmack und Laune - Vorsicht bei Salbeitee (Hustentee, Erkältungstee enthalten häufig Salbei) oder großen Mengen Pfefferminztee - das wirkt abstillend! In meiner Rubrik "Hausapotheke" findest du auch Kräutertees für alle Gelegenheiten. 

NeoVin, eine Brausetablette (von Milupa über Apotheken erhältlich) am Tag, deckt deinen Mehrbedarf an Jod und vielen Spurenelementen und Vitaminen - welchen du in der gesamten Stillzeit hast.

Alkohol und Stillen dieser im April 2005 veröffentlichte Bericht über das Zusammenspiel Alkohol und Milchbildung ist unbedingt lesenswert und interessant.

Tipp

Muttermilch in verschiedenen Geschmacksvarianten. Was ich vor vielen Jahren schon roch, bei abgepumpter Muttermilch die im Klinikkühlschrank stand, ist jetzt wissenschaftlich bewiesen. Die Ernährung der Mutter führt zu unterschiedlichen Geschmacksrichtungen der Muttermilch. Abwechslung an der Brust ein interessanter Artikel aus dem Spiegel Juli 2008.

Essen

Zunächst finde ich wichtig, dass du keine Angst vor der eigenen Ernährung hast! In erster Linie solltest du auf deinen Appetit achten. Meine Erfahrung hat gezeigt, worauf ich wirklich Lust hatte - das konnten auch meine Kinder gut vertragen. Mein erster Sohn reagierte extrem empfindlich auf manche Lebensmittel - im nachhinein gesehen - konnte ich schon während dem Zubereiten oder Verzehr bei mir "Ablehnungssymptome" gegen die Mahlzeit feststellen.

So trank ich (widerwillig) immer wieder eine Saft-Schorle - ich kann ja nicht immer nur Tee und Wasser trinken ... - bis ich feststellte, mein Sohn reagiert darauf mit Wundsein und Bauchschmerzen. Beim zweiten Kind hätte ich soooo gerne eine Saft-Schorle getrunken - aber mit den zurückliegenden Erfahrungen verzichtete ich einige Wochen. Dann trank ich die ersehnte Saft-Schorle und ..... nix passierte. Keine Reaktion beim Zweiten.

Und solche Reaktionen, Empfindungen hatte ich eine Menge - beobachte (evtl. Notizen machen) und probiere dies und das aus. Du wirst schnell herausfinden worauf zuerst DU und dann auch dein Baby mit Ablehnung bzw. Symptomen reagieren.

Vertraue ganz deinem Gefühl - nicht deiner Angst oder irgendwelchen Horror-Geschichten. Jede Stillende muss ihre Erfahrung selber machen bei jedem Kind von Neuem!

Was wirklich nicht sein muss sind

  • dicke Bohnen
  • roher Fisch
  • rohes Fleisch (Tartar) wegen Infektionsgefahr
  • rohe Eier oder Speisen daraus (Tiramisu)
  • Obstsalat kreuz und quer (Obstsorten nach und nach im Speiseplan austesten ...)
  • Sauerkraut
  • Lebensmittel, die einem schon immer schwer im Magen lagen

Thunfisch sollte während der Schwangerschaft und Stillzeit möglichst wenig und selten genossen werden. 

Informationen dazu hier.

Generell gilt: Eine abwechslungsreiche Mischkost ist und bleibt die beste Ernährung für Mutter (und Stillkind)!

Gemüse garen "auf den Punkt", d.h. nicht verkochen - sondern schön knackig sollte dein Gemüse sein. Durch das Verkochen werden sonst Blähstoffe aktiviert, welche im knackigen Gemüse keine Problem bereiten.

Knoblauch und Zwiebeln werden oft als "Kinderschreck" gehandelt ... ganz im Gegenteil, Knoblauch wird mittlerweile eine milchbildende Eigenschaft nachgesagt. Eine ehemalige Kollegin von mir arbeitete mal in einer Milchküche in welcher auch Spenderinnen-Milch aufbereitet wurde. Knoblauch riecht man ganz deutlich aus der Mumi heraus (ich habe es selbst getestet!) und wurde trotzdem Frühgeborenen gefüttert - problemlos! Bei Zwiebeln richte dich nach deinem eigenen Wohlbefinden .... und beobachte dann dein Stillkind.

Milch und Milchprodukte sind wichtige Calcium-Lieferanten und sollten in deiner Ernährung NICHT fehlen. Dein Calcium-Bedarf liegt in der Stillzeit ein gutes Drittel höher - deshalb auch gerne das Extra-Glas-Milch! Hast du den Spruch schon mal gehört - "Jedes Kind kostet einen Zahn" ??? In der Kriegs- und Nachkriegszeit war es so. Die Mangelernährung einer Mutter (Schwangerschaft und Stillzeit) zehrte den weiblichen Körper aus. Es kostete einen Zahn ... oder heute die Osteoporose unserer "Mütter und Großmütter-Generation" ist auf den Calcium-Mangel dieser Zeit zurückzuführen.

Ausschluss-Diäten (z.B. milchfrei) sollten mit dem Arzt, besser einer Ernährungsfachfrau (Krankenkasse), besprochen sein. Alternativen für die weggelassenen Rohstoffen müssen in der Ernährung eingebaut werden! Es droht sonst eine Mangelernährung für Mutter und Kind!


Blauer Chalcedon

In der Steinheilkunde wird der Blaue Chalcedon als Stein der Kommunikation gehandelt. Eine weitere große und einmalige Eigenschaft des Blauen Chalcedons, er gilt als der Stein welcher die Förderung der Milchbildung bei Stillenden anregt und positiv beeinflusst. Derzeit ist dieser Stein noch ein echter Geheimtipp - es wäre wünschenswert wenn viele Stillende davon wüssten und ihn entsprechend nutzen könnten.
Das hilfreiche Bernsteinkettchen bei zahnenden Kindern hat jedenfalls viele Jahre gebraucht um in seiner Wirkungsweise bekannt zu werden. Doch die guten Erfahrungen betroffener Eltern sind die beste Mundpropaganda für die Wirkung von Steinen.
Der Blaue Chalcedon hilft frisch entbundenen Mamas und Stillenden:
 

  • stärkt die Redekunst (wie oft werden die Mütter Überrand mit guten unerwünschten Tipps)
  • verbessert die Wahrnehmung von Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen (bezogen auf das Kennenlernen des kleinen Erdenbürgers immens wichtig)
  • regt die Milchbildung von Stillenden an

Chalcedone können über längeren Zeitraum rund um die Uhr getragen werden.

Quelle: Lexikon der Heilsteine - Michael Ginger

Seit über einem Jahr beschäftige ich mich mit dem Blauen Chalcedon und habe einige Stillenden in Stillkrisen diesen Stein vermittelt. Ich bekam durchweg positive Resonanz. So kann ich nun mit ruhigem Gewissen diesen Stein empfehlen.

 

Neue Ernährungsempfehlungen für Schwangere und Stillende (09/05)

Der Ernährungsexperte Prof. Berthold Koletzko  (Dr. v. Haunerschen Kinderspital der LMU München und Vorsitzender der Deutschen Ernährungskommission) empfiehlt Schwangeren ab der 25. Schwangerschaftswoche und Stillenden die regelmäßige Zufuhr von fettem Seefisch. Mit dieser fischreichen Ernährung wird dem Körper vor allem Decosahexansäure (DHS), eine langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäure, zugeführt. DHS wird über die Placenta (Mutterkuchen) oder über die Muttermilch an das Baby weitergegeben.

DHS hat einen guten Einfluss auf das wachsende Gehirn und seine Entwicklung. Mehr wissenschaftliches zum Thema bitte hier weiterlesen. Bekannt sind diese Aussagen schon aus der Muttermilchforschung für Frühgeborene und Neugeborene. Und es ist gut dass die Forschung weitergeht und die Erkenntnisse nun schon bei Schwangeren umgesetzt werden können. Zum Wohle der Kinder. LCPs sind hierzu das Stichwort.

Diese Fischsorten sollten Schwangere und Stillende regelmäßig essen (2 mal die Woche)

  • Makrele
  • Lachs
  • Hering

Gibt es auch eine Alternative dazu falls die (werdende) Mutter keinen Fisch essen mag?

Ja, es gibt spezielle Produkte in der Apotheke für Schwangere und Stillende zu kaufen. Zum Beispiel "NeoVin plus DHA " ein Kombipräparat.

 

Abnehmen

Bitte nicht (bewusst) abnehmen in der Stillzeit ....  

  • denn beim Abbau der Fettpölsterchen lösen sich die jahrelang eingelagerten Schadstoff-Rückstände und wandern in die Muttermilch, um damit das Baby zu belasten;
  • die Muttermilch spiegelt die Ernährungssituation der Mutter wieder; wer in der Stillzeit "hungert", kann auch sein Baby nicht mehr ausreichend versorgen; 
  • ausgesprochene Mangelzustände sind bei voll gestillten Säuglingen zwar selten, aber mit Wenig-Essen steuert Frau schnell in die Zwiemilch-Ernährung .... weil das Baby einfach mehr Hunger hat! Das wäre doch schade!


Stillen und ein Gläschen Sekt, Wein oder Punsch?

Geht das? Mal ausnahmsweise zu Weihnachten oder Silvester wird sich manche Stillende jetzt vielleicht fragen.

Ja das geht! Ein Gläschen in Ehren oder zur Feier des Tages ist kein Problem. Am besten direkt nach dem abendlichen Stillen genießen. Je länger die Stillpause ist, desto weniger Alkohol wird in die Muttermilch wechseln. Wenn Du in 2 oder 3 stündlichen Abständen stillst, sollte das Gläschen Alkohol wirklich "klein" sein. Liegen viele Stunden dazwischen, ist der größte Teil des Alkohols bis zur nächsten Milchbildung wahrscheinlich schon abgebaut.

Sollte sich eine beschwippste Situation ergeben haben, weil aus einem Gläschen viele Gläschen ...  wurden,  empfehle ich die Folgemahlzeit abzupumpen und wegzuschütten. Ausnahmsweise dem Baby eine Fertignahrung oder evtl. abgepumpte, (eingefrorene) Muttermilch zu füttern.

Alkohol und Stillen dieser im April 2005 veröffentlichte Bericht über das Zusammenspiel Alkohol und Milchbildung ist unbedingt lesenswert und interessant.

Buchtipps 

unter der Rubrik "Buchempfehlungen" findest Du zwei schöne Bücher zum Thema Ernährung in der Stillzeit! 

Kinderrezepte schnelle gesunde Bio-Küche mit Einkaufstipp und Rezepte für die ganze Familie mit Kindern ab ca. 1 Jahr!

Unter Lebensmittelkunde findest du viele Lebensmittel erklärt. Zum Beispiel: Was steckt in den einzelnen Getreidearten, was muss ich bei Pflanzenölen beachten, uvm. 

Eine harmonische und problemlose Stillzeit wünscht dir

Ute

 

Interessanter Artikel
 

Tipps zur Vorbeugung von Listeriose

Für Schwangere und Immungeschwächte gefährlich

(aid) - Vor allem Rohmilch, Rohmilchprodukte und bestimmte Fleisch- und Fischerzeugnisse sowie pflanzliche Produkte können mit Listerien belastet sein. Listerien sind in der Umwelt weit verbreitet und können bei tierischen Lebensmitteln beim Melken oder beim Schlachten auf die Lebensmittel übergehen. Aber auch durch mangelnde Hygiene bei der Verarbeitung in Industrie und Haushalt können pflanzliche und tierische Lebensmittel kontaminiert werden. Die Erkrankung, Listeriose genannt, verläuft meist relativ harmlos und ähnelt einem grippalen Infekt. Mit etwa 30-40 gemeldeten Fällen pro Jahr kommt sie auch eher selten vor. Bei Schwangeren kann die Listeriose jedoch zu Früh- und Totgeburten führen. Ältere und immungeschwächte Menschen können eine Form der Hirnhautentzündung entwickeln. Die Krankheitserscheinungen treten nach 1-7 Tagen auf. Listeria monocytogenes, ein besonders hartnäckiger Vertreter, kann sich bei Temperaturen zwischen 1 und 45 °C vermehren, also auch noch unter Kühlschrankbedingungen. Auch ohne Sauerstoff, also zum Beispiel in vakuumverpackten Lebensmitteln, findet der Organismus gute Wachstumsbedingungen. Nur Kochen, Braten, Sterilisieren und Pasteurisieren tötet die Bakterien ab. Wenig Wasser, viel Salz oder Konservierungsstoffe und einen saure Umgebung hemmen das Wachstum des Bakteriums.

Der aid infodienst, Bonn, gibt Verbrauchern zum Schutz vor Listeriose folgende Empfehlungen:

  • Waschen Sie sich vor der Zubereitung von Speisen die Hände. 
  • Fleisch und rohes Gemüse muss auf getrennten Arbeitsflächen zubereitet werden. Diese nach Gebrauch gründlich reinigen. 
  • Vor allem Menschen mit geschwächter Immunabwehr sollten Fleisch- und Fischgerichte vollständig durchgaren und Hackfleisch nicht roh essen.
  • Trinken Sie Rohmilch nur abgekocht.
  • Bei leicht verderblichen Lebensmitteln sollten Sie genau auf das Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum achten und Produkte in Vakuumverpackungen möglichst weit vor diesen Daten verbrauchen.
  • Schwangere sollten zusätzlich keinen Rohmilchkäse essen und die Käserinde auch bei anderen Käsesorten nicht mitessen.


Quelle: aid, Heike Rapp  Herbst 2003

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Das Stillhütchen

Aus weichem, elastischen Silikon mit sehr guter Passform. Es findet Anwendung wenn Babys die Brustwarze schlecht fassen können oder die Schmerzen (durch wunde Brustwarzen) beim Saugen unerträglich sind.
Bei Problemen mit der Brustwarze oder beim Anlegen des Kindes, sollte die Hebamme oder eine fachlich gute ausgebildete Stillberaterin zu Rate gezogen werden.
Das Stillhütchen nach dem Stillen normal spülen (mit Spülmittel damit sich das Fett der Muttermilch löst) und auskochen. Eine praktische Schutzdose, zur hygienischen Aufbewahrung des NUK Stillhütchens ist beim Kauf dabei.

 

NUK Brustwarzenschutz

wird getragen wenn wunde Brustwarzen es erfordern. Er ist anatomisch gut geformt, liegt angenehm auf der Haut und hat Belüftungsschlitze damit die Brustwarze durch die Luftzirkulation heilen kann. Durch den Still-BH wird er zusätzlich fixiert.

Bei empfindlichen Brustwarzen häufiger die Stillposition wechseln und darauf achten dass sich das Baby nicht fest nuckelt. Die Brustwarzen an der Luft trocknen lassen - den Rat einer Fachfrau hinzuziehen.

 

NUK Milchauffangschale

wird eingesetzt, wenn die zweite Seite während dem Stillen oder Milchabpumpen mitläuft. Oder wird generell im BH getragen wenn der Milchfluss keine Pause macht. Meist reguliert sich auch ein "zuviel" an Muttermilch im Laufe der ersten Monate.

Brustwarzenschutz und Milchauffangschale werden regelmäßig gespült.
Mehr Infos direkt bei NUK Pro Still.

 

Stilltee oder Milchbildungstee

wird mittlerweile von unterschiedlichen Herstellern angeboten. Die Grundzutaten sind in der Regel Fenchel, Anis und Kümmel. Andere milchbildende oder geschmacksgebende Zutaten werden je nach Hersteller mitgemischt. 1 - 2 große Tassen Stilltee sind in der Regel ausreichend. Noch mehr Ernährungstipps für die Stillzeit.

 

Stillberatung

Stillen die wichtigsten Hinweise und sehr schöne Zeichnungen zu den verschiedenen Stillpositionen - gerade bei Problemen sollten diverse Stillpositionen genutzt werden.

www.babystillen.de von Christiane Thömmes, Stillberaterin IBCLC  und

Blauer Chalcedon

In der Steinheilkunde wird der Blaue Chalcedon als Stein der Kommunikation gehandelt. Eine weitere große und einmalige Eigenschaft des Blauen Chalcedons, er gilt als der Stein welcher die Förderung der Milchbildung bei Stillenden anregt und positiv beeinflusst. Derzeit ist dieser Stein noch ein echter Geheimtipp - es wäre wünschenswert wenn viele Stillende davon wüssten und ihn entsprechend nutzen könnten.
Das hilfreiche Bernsteinkettchen bei zahnenden Kindern hat jedenfalls viele Jahre gebraucht um in seiner Wirkungsweise bekannt zu werden. Doch die guten Erfahrungen betroffener Eltern sind die beste Mundpropaganda für die Wirkung von Steinen.
Der Blaue Chalcedon hilft frisch entbundenen Mamas und Stillenden:

bullet stärkt die Redekunst (wie oft werden die Mütter Überrand mit guten unerwünschten Tipps)
bullet verbessert die Wahrnehmung von Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen (bezogen auf das Kennenlernen des kleinen Erdenbürgers immens wichtig)
bullet regt die Milchbildung von Stillenden an

Chalcedone können über längeren Zeitraum rund um die Uhr getragen werden. Als Kette um den Hals oder als Linsenstein im Still-BH.

Quelle: Lexikon der Heilsteine - Michael Ginger

Seit über einem Jahr beschäftige ich mich mit dem Blauen Chalcedon und habe einige Stillenden in Stillkrisen diesen Stein vermittelt. Ich bekam durchweg positive Resonanz. So kann ich nun mit ruhigem Gewissen diesen Stein empfehlen.

 

Weitere Stillhilfen

Es gibt noch weitere Stillhilfen wie Brusternährungsset oder Baby-Trinkbecher. Diese Formen der Ernährungshilfen gehören ausdrücklich in die Hände von ausgebildeten Laktationsberaterinnen oder Stillberaterinnen mit guten Kenntnissen in Bezug auf kranke oder unterernährte Säuglinge. Eingesetzt werden diese Maßnahmen bei Säuglingen die an Gewicht dringend zunehmen müssen - und die zusätzliche Nahrungsaufnahme ist schwerer zu kontrollieren als beim füttern mit dem Fläschchen. Daher nehme ich Abstand diese Stillhilfen näher vorzustellen. Weise aber darauf hin, dass Laktationsberaterinnen hier entsprechende Informationen geben können.

Von der Nationalen Stillkommission gibt es hier eine eine Pdf Datei zum nachlesen über die alternativen Füttertechniken und passenden Zeichnungen.

Wenn du Informationen zu Stillen & Flasche suchst, gehe auf die Seite Zwiemilchernährung - dort findest du die wichtigsten Hinweise und Informationen zu diesen Themen. !

Eine gute Stillzeit wünscht

Ute

P.S. Aller Anfang ist schwer ...... und nach dem Überwinden der ersten Probleme steht einer guten Stillbeziehung nichts mehr im Wege.

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Milchpumpe


Informationen zu Elektrische Milchpumpe, Milch abpumpen, Muttermilch abpumpen, Erfahrensbericht einer Mutter, Handhabung der Milchpumpe, Verordnung einer elektrischen Milchpumpe, Handpumpe, Milchbildung, Blauer Chalcedon zur Milchbildung.

Muttermilch ist die von der Natur vorgesehene Nahrung für das Baby, und sollte auch Babys zur Verfügung gestellt werden, die nicht in der Lage sind alleine zu saugen. 

Um an die wertvolle Muttermilch zu gelangen, sind dann Milchpumpen nötig. Unter hygienisch einwandfreien Bedingungen wird die Milch in sterile Fläschchen gepumpt/gesaugt und möglichst frisch gefüttert. Je frischer desto besser. Steht Muttermilch in Mengen zur Verfügung, die nicht sofort verbraucht werden, sollte sie schnell eingefroren werden. 

Für kurzzeitiges Pumpen ist eine Handpumpe geeignet (Überschüsse abpumpen). Um jedoch ganze Muttermilchmahlzeiten abzupumpen - und dieses mehrmals täglich - ist eine elektrische Milchpumpe wesentlich angenehmer und komfortabler. 

 

Elektrische Milchpumpen verleihen meistens

bullet Hebammen-Praxen 
bullet Apotheken
bullet Sanitätshäuser

Meinen ganzen Respekt haben Mütter, die monatelang abpumpen, und damit die wertvolle Muttermilch ihrem Baby zur Verfügung stellen - ohne dass sie die gewisse "Bequemlichkeit", die das Stillen mit sich bringt, nutzen können. 

Wunderbarer Weise gehen auch viele Frühchen, ehemalige Sonden- und Flaschenkinder, nach ihrer Genesung an die Brust. Das ist natürlich ein ganz besonderes Glück - führte die überbrückende Pumpzeit zur befriedigenden Stillzeit.

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Elektrische Milchpumpen (Leihgeräte) sind verschreibungsfähig!

In erster Linie hat der/die Gynäkolog/in die Befugnis ein Rezept zum Ausleihen einer elektrischen Milchpumpe auszustellen. Damit es von den Kassen anerkannt wird, und damit Du die entstehenden Kosten geltend machen kannst, müssen  bestimmte Punkte beachtet werden. 

Das Rezept muss mit folgendem Text ausgestattet sein:

"Elektrische vollautomatische Kolbenmilchpumpe (leihweise) mit Pumpset als Zubehör" 

Diagnose:    (und hier zähle ich auf, was anerkannt werden kann) 

bullet vorübergehende Antibiotika-Behandlung der Mutter
bullet vermehrte Milchbildung
bullet verminderte Milchbildung
bullet schmerzhaft empfindliche Brustwarzen
bullet Brustwarzenentzündung
bullet Brustwarzenrisse 
bullet blutende Brustwarzen
bullet bei Trinkschwäche des Säuglings
bullet bei Frühgeborenen
bullet bei Neugeborenen mit organischen Erkrankungen 

Achte darauf, dass dein Rezept all diese Punkte / Redewendungen hat. Steht das Pumpset nicht auf dem Rezept, muss es von dir privat bezahlt werden! 

Das Stillkochbuch. Über 100 Rezepte -...

BildIdeen gesucht zum kochen in der Stillzeit? Dann ist dieses Buch hier eine gute Wahl. 

 

 

Aufbewahren von Muttermilch

In sterile Fläschchen gepumpt, kann Muttermilch im Kühlschrank ohne Probleme gelagert werden. Über die Lagerungszeit sind sich Fachleute nicht einig. Fest steht, je frischer die Muttermilch gefüttert wird, desto mehr Inhaltsstoffe hat sie noch. Vitamine, oder auch die Immunglobuline, sind empfindlich und verflüchtigen sich. 

Auch Muttermilch ist ein optimaler Keimboden für Bakterien. Deshalb auf Händewaschen vor dem Abpumpen, sterile Flaschen und sorgsamen Umgang mit der wertvollen Milch achten. 

Größere Vorräte können eingefroren werden - um bei z.B. Wachstumsschüben zusätzlich mit dem Fläschchen zu füttern, oder mit Reisflocken und erwärmter Muttermilch erste Breie anzurühren. 

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Zum Einfrieren eignen sich 

bullet sterile Babyfläschchen aus Glas oder Kunststoff
bullet Einmalfläschchen aus Kliniken - evtl. anfragen ob sie abgeholt werden dürfen - sterilisieren und Muttermilch einfrieren
bullet spezielle Gefrierbeutel für Muttermilch - Achtung sehr teuer - hier Hersteller und Preise vergleichen! 

An dieser Stelle wünsche ich "Gute Besserung für Mutter und Kind". Auch wenn das Milchpumpen mühseliger ist als "richtig" stillen, es lohnt sich - vor allem fürs Kind :o)

Muttermilch ist frisch am besten


Kühl und nicht länger als zwei Tage lagern    (Info der aid vom Januar 2005)
(aid) – Muttermilch sollte nach dem Abpumpen möglichst bei Kühlschranktemperatur und nicht länger als zwei Tage gelagert werden. Denn im Laufe der Zeit gehen der Milch gesundheitsfördernde, antioxidativ wirkende Substanzen verloren. Auch das Einfrieren verringert die Zahl an Inhaltsstoffen, die den Säugling vor schädlichen, freien Radikalen schützen.
Die Muttermilch versorgt das Baby nicht nur mit lebenswichtigen Nährstoffen, sondern auch mit Substanzen, die die Infektionsabwehr unterstützen. Das ist besonders wichtig für Frühgeborene, deren Körper meist nicht genügend Antioxidantien wie etwa verschiedene Vitamine bereitstellen kann. Forscher von der Robert Wood Johnson Medical School in New Jersey haben untersucht, ob die Lagerung die Qualität der Milch beeinflusst. Dazu behandelten sie Muttermilchproben, die sechzehn Frauen innerhalb von 24 Stunden nach der Entbindung abgegeben hatten. Im Labor bestimmten sie die antioxidative Kapazität der Milch: Die frische Milch zeigte die höchste Schutzwirkung vor schädlichen, freien Radikalen, erläutern die Wissenschaftler. Mit zunehmender Lagerzeit verringerte sich die Anzahl der Abwehrstoffe. Ein Einfrieren bei minus zwanzig Grad Celsius setzte die antioxidative Kapazität stärker herab als das Abkühlen auf vier Grad Celsius.
aid, Heike Heinrichs

 

Blauer Chalcedon

In der Steinheilkunde wird der Blaue Chalcedon als Stein der Kommunikation gehandelt. Eine weitere große und einmalige Eigenschaft des Blauen Chalcedons, er gilt als der Stein welcher die Förderung der Milchbildung bei Stillenden anregt und positiv beeinflusst. Derzeit ist dieser Stein noch ein echter Geheimtipp - es wäre wünschenswert wenn viele Stillende davon wüssten und ihn entsprechend nutzen könnten.
Das hilfreiche Bernsteinkettchen bei zahnenden Kindern hat jedenfalls viele Jahre gebraucht um in seiner Wirkungsweise bekannt zu werden. Doch die guten Erfahrungen betroffener Eltern sind die beste Mundpropaganda für die Wirkung von Steinen.
Der Blaue Chalcedon hilft frisch entbundenen Mamas und Stillenden:

bullet stärkt die Redekunst (wie oft werden die Mütter Überrand mit guten unerwünschten Tipps)
bullet verbessert die Wahrnehmung von Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen (bezogen auf das Kennenlernen des kleinen Erdenbürgers immens wichtig)
bullet regt die Milchbildung von Stillenden an

Chalcedone können über längeren Zeitraum rund um die Uhr getragen werden.

Quelle: Lexikon der Heilsteine - Michael Ginger

Seit über einem Jahr beschäftige ich mich mit dem Blauen Chalcedon und habe einige Stillenden in Stillkrisen diesen Stein vermittelt. Ich bekam durchweg positive Resonanz. So kann ich nun mit ruhigem Gewissen diesen Stein empfehlen.

 

Erfahrensbericht einer Mama

Abpumpen oder eine besondere Stillbeziehung (von Kathi, geschrieben Januar 2003)

Am Freitag habe ich zum allerletzten Mal abgepumpt – und das nach 6 Monaten. Es reicht nun wirklich, obwohl ich zum Anfang nie gedacht habe, dass ich mal so lange durchhalte. Aber die Erfahrung zeigt, dass es eine Kopfsache ist.

Als ich angefangen habe wegen Medikamenteneinnahme abzupumpen, um die Milchproduktion in Gang zu halten, kamen immer nur Tropfen. Ganz wenig Milch. Ich habe ständig geheult und gedacht, dass ich keine Milch mehr produzieren könnte. Zum Glück gibt es Stillberaterinnen, und ich bin an eine richtig nette Frau geraten. Und zwar habe ich im Internet gesucht und bin bei der La Leche Liga gelandet. In einer E-Mail habe ich mein Problem geschildert und habe eine super nette Antwort erhalten.

Die Stillberaterin hat mir erst einmal zu einer anderen Pumpe geraten. Und zwar hatte ich eine elektrische Milchpumpe, wo man den Druck mit dem Daumen regulieren muss. Die Pumpe hat einen furchtbaren lauten Motor, was sicherlich zu den Problemen beitrug. Die Pumpe habe ich auf Rezept von meiner Frauenärztin bekommen. Leider habe ich nicht gewusst, dass auf dem Rezept „Elektrische Intervall-Milchpumpe“ stehen muss, bei mir stand nur „Elektrische Milchpumpe“.

Auf Anraten der LLL-Stillberaterin besorgte ich mir ein geändertes Rezept mit oben genannter Pumpe.  Gleichzeitig riet mir die Stillberaterin zu einem Doppelpumpset, d.h. es ist effektiver, beide Brüste gleichzeitig abzupumpen, und außerdem regt es die Milchproduktion an. Das Doppelpumpset ließ ich mir auch gleich verschreiben.

Dazu hat die Stillberaterin mir noch Tipps gegeben, wie man beim Abpumpen den Milchspendereflex auslösen kann. Daran lag es nämlich bei mir. Als erstes soll man sich eine angenehme Umgebung schaffen. Am besten ist es, sich ein Bild seines Babys während des Abpumpens anzuschauen und auch an sein Baby zu denken. Es sollte kuschelig sein, man kann sich zum Beispiel eine Decke um die Schultern hängen. Mir hat außerdem noch geholfen, mir beim Abpumpen einen Wasserfall oder einen Bach vorzustellen. Vor dem Abpumpen ist es hilfreich, warme Umschläge auf den Brüsten zu machen und diese zu massieren. Während des Abpumpens kann eine Pause gemacht werden, in der die Brüste wieder massiert werden können.

Und siehe da, mit der Befolgung der Tipps wurde es zunehmend besser.

Als ich nach drei Wochen wieder stillen durfte, wollte mein Sohn aber nicht mehr. Tja, er hat sich an das saugen aus der Flasche gewöhnt. Von alternativen Füttermethoden, wie zum Beispiel der Becherfütterung, wusste ich leider nichts. Zu dem Zeitpunkt war mein Kind 7 Wochen alt. Wir haben 4 Tage und Nächte miteinander gekämpft. Aber er hat einfach nicht richtig getrunken und an der Brust Theater gemacht. Ich habe noch telefonische Beratung und vor allem moralische Unterstützung bei meiner Nachsorgehebamme einer LLL-Stillberaterin eingeholt. Was nun tun? Ich hatte ja Milch. Also beschloss ich, vorerst weiter abzupumpen, um dann allmählich abzustillen.

Wie schon geschrieben, es ist alles eine reine Kopfsache. Ich stand nicht mehr unter dem Druck, dass viel Milch kommen soll. Und nun kam viel Milch. Mit 6 mal täglich Abpumpen schaffte ich bis zu 1300 ml !!! Das war mehr, als mein Sohn getrunken hat, und so habe ich jeden Tag noch etwas eingefroren. Also habe ich weiter gepumpt. Ich habe mir zu diesem Zeitpunkt vorgenommen, bis zum Ende des 6. Monates voll Muttermilch zu füttern. Was ich fast geschafft habe. Im 6. Monat begann ich aus Reisflocken und Muttermilch Milchbrei selbst zu rühren, weil mein Kind Riesenhunger hatte.

So wurde mein Kind ganze 6 Monate fast ausschließlich mit Muttermilch ernährt. Die 3 Wochen Aptamil HA 1 waren wegen meiner Cortisontherapie unvermeidbar.

Ab Mitte November bin ich nachts nicht mehr aufgestanden um abzupumpen. Da war mein Sohn bereits 5 Monate. Und die Menge hat trotzdem gereicht. Habe auch noch jede Menge eingefroren. Und seit Anfang Dezember habe ich angefangen abzustillen. Und als ich nicht mehr wollte, kam auch wirklich immer weniger Milch - eben doch eine Kopfsache.

Jetzt verwende ich noch aufgetaute Muttermilch für den Milchbrei, die anderen Milchmahlzeiten sind auf Aptamil HA 2 umgestellt (mein Kind ist ein "Hautkind"). Mein Sohn ist jetzt 7 1/2 Monate.

Meine Stillbeziehung war zwar nicht so, wie ich es mir immer gewünscht habe, aber ich denke, ich habe das beste aus meiner Situation gemacht, obwohl ich manchmal schon die Nase voll hatte vom Abpumpen. Ist eben eine Zeitfrage und man ist ziemlich unflexibel. Aber ich denke, für sein Kind kann man so ein „Opfer“ schon bringen.

Wer Tipps zum Abpumpen braucht, kann mich gerne fragen. Ich gebe mein Wissen gerne weiter. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
 

Produktdaten:

NUK Milchpumpe, elektrisch

bullet Milchpumpe elektrisch mit Netzadapter
bullet optimaler Komfort mit starker Saugleistung
bullet einfache Handhabung und Reinigung
bullet individuell einstellbare Saugleistung
bullet mit Unterbrechungsknopf zur Nachahmung des natürlichen Saugverhaltens
bullet wahlweise netz- und netzunabhängig (mit Batterien) nutzbar
bullet für 220 V bis 240 V
bullet VDE geprüft und CE-zertifiziert
bullet auf alle NUK-Flaschen schraubbar
bullet leichtes und kleines Gerät
bullet mit NUK Silikonsauger Gr.1 und Standfuß
Art. Nr. alt 10.252.021
PZN: alt 8690412
Verpackung: alt Kartonage

Diese Milchpumpe zeichnet sich aus durch ihre einfache und handliche Funktionalität. Das Bruststück schmiegt sich gut an und ist angenehm auf der Haut. Der Sog ist variabel einstellbar, was besonders bei entzündeten Brustwarzen und langen Pumpphasen angenehm ist. Sie ist ideal für unterwegs, da sie auf Batterie umgestellt werden kann.
Die Reinigung ist einfach - wie insgesamt die Handhabung.

Wie immer stelle ich nur Produkte vor welche ich wärmstens empfehlen kann.

Alles Gute wünscht

Ute (Kinderkrankenschwester)

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Zwillinge stillen


- geht das? Ja es geht! Ich habe einen wunderbaren Erfahrungsbericht einer Zwillingsmutter bekommen, und diesen möchte ich hier gerne meinen Leser/innen, zum Mut machen, zur Verfügung stellen.

Dannies Erfahrungsbericht mit dem Stillen von Zwillingen:

Mein Zwillingspärchen, Sarah und Marvin, wurde in der 36.SSW spontan geboren und musste für gut 2 Wochen in die Kinderklinik.

Ich hatte mir schon vor der Geburt fest vorgenommen, beide voll zu stillen. Anfangs waren sie leider zu schwach für die Brust und ich konnte sie nicht anlegen. Also musste ich die ersten 4 Tage pumpen, pumpen, pumpen. Außer dem Kolostrum (wertvolle Vormilch) kam noch nicht viel raus und ich war schon fast deprimiert, befürchtete, es würde doch nicht klappen. Zum Glück hatte ich aber beste Stillerfahrungen mit meinem großen Sohn und wusste, dass es bis zum Milcheinschuss etwas dauern könnte. Also pumpte ich fleißig weiter, und nach dem 3.Tag flossen dann nicht mehr 40 oder 50 ml in die Flasche, sondern ohne Probleme mehr als 1.000 ml pro Tag! Das gab mir einen weiteren Motivationsschub, ich war stolz, dass die Kinder nicht mit Säuglingsnahrung zugefüttert werden brauchten!

altLeider kam  ich mit der elektrischen Pumpe nicht klar, pumpte mir damit nur die Brustwarzen blutig, und nutzte fortan meine bewährte Handpumpe.

Nach knapp einer Woche legte ich den etwas stärkeren Marvin das 1. Mal richtig an. Es klappte noch nicht so gut, wie ich es erhoffte, aber fortan durfte ich es immer wieder probieren, auch bei Sarah. Beide nuckelten eher unbeholfen an der Brust, bekamen daher die Mumi weiterhin über Flasche und Magensonde.

altNach gut 2 Wochen waren die Kinder so kräftig, dass sie nach Hause durften und fortan legte ich sie nur noch an. Anfangs mit Brusthütchen, was super gut klappte. Es war etwas schwierig, sich erst die Brusthütchen überzustülpen, dann die Kinder beide gleichzeitig anzulegen und sie anschließend ein Bäuerchen machen zu lassen. Dann wieder anlegen und gleichzeitig noch ein Auge auf den 1 1/2 jährigen "großen" Sohn. Aber nach etwas Pruckeln und Probieren bekam ich richtig Übung und legte immer beide Kinder gleichzeitig an, in der so genannten Football-Haltung. Im Laufe der ersten Stillwochen fanden sie Geschmack an der Brustwarze so dass wir nach 8 Wochen auf das Brusthütchen verzichten konnten.

altTagsüber hatten meine Kinder einen ähnlichen Stillrhythmus. Wenn sich nachts nur einer meldete, durfte derjenige allein an die Brust, wobei dann aber die andere Seite total auslief, so dass ich an der Seite die Pumpe und eine Flasche parat hatte, um die auslaufende Milch aufzufangen und einzufrieren.

So konnte ich beide Zwillinge über 6 Monate voll stillen und zwischendurch auch mal mehrere Stunden außer Haus sein, allerdings dann immer mit Pumpset bewaffnet, weil mir nach spätestens 3 Stunden die Brüste "platzten". In dieser Zeit verfütterte mein Mann dann die vorher abgepumpte Milch, was auch gut klappte. Beide machten keinen Unterschied zwischen Brust und Flaschensauger.

Nach etwa 6 Monaten wurden beide viel agiler und natürlich auch größer, so dass ich es bevorzugte, beide nacheinander zu stillen. Übrigens hatten beide keine feste Brust zugeordnet bekommen, sondern ich wechselte immer, da die rechte Brust deutlich mehr Milch hatte als die linke.

Insgesamt stillte ich beide noch bis ein paar Tage nach ihrem 1. Geburtstag, dann drehte ich den Hahn endgültig zu, ich denke, im Einvernehmen beider. Wir hatten eine super schöne und lange Stillzeit und trotz anfänglicher Probleme empfand ich es nicht als anstrengend, sondern als bequem und bereichernd. Ich würde es immer wieder so machen!

Alles Gute allen Twinmamis

Dannies Emailadresse für Fragen und Rückmeldungen Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

Und noch ein ausführlicher Zwillings-Stillbericht. Diese Kinder wurden per Kaiserschnitt vor dem errechneten Termin geholt wurden. Stefanie Bertsch steht, wie Dannie, gerne für Fragen zur Verfügung. Vielen Dank


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Wichtige Informationen noch einmal zusammengefasst

Frühgeborene:  Können selten von Anfang an angelegt werden, weil sie häufig zu schwach sind zum kräftigen Saugen an der Brust. Sie müssen entweder per Sonde oder per Flasche ernährt werden. Hier gibt es weitere Frühgeborene Informationen.

Muttermilch: Ist auch für Frühgeborenen die beste Nahrung von Geburt an. Je nach Bedarf wird der Muttermilch ein Supplement zugesetzt um den erhöhten Bedarf der Frühchen gerecht zu werden.

Abpumpen: Es ist immens wichtig sich regelmäßig zum Anregen der Muttermilch und nach dem Milcheinschuss zum Abpumpen der Muttermilch Zeit und Muse zu nehmen. Die Milchpumpe muss als "Freund und Helfer" ins Leben integriert werden - auch wenn es vor allem in der Anfangsphase unangenehm ist. Ausdauer und positive Einstellung sind sehr wichtig.

Känguruhn: Frage nach der Möglichkeit dein Baby oder deine Babys aus dem Wärmebett oder Inkubator nehmen zu dürfen, um ihm / ihnen beim so genannten Känguruhn den wichtigen Hautkontakt ermöglichen zu können. Der Hautkontakt ist für die Eltern genauso wichtig wie für die Frühgeborenen.

Anlegen: Sobald der Gesundheitszustand des / der Babys es zulässt sollte das Anlegen geübt werden. Nicht traurig sein, wenn anfangs nur zögerlich gesaugt wird und evtl. die Trinkmenge nicht ausreicht. Eine positive und hoffnungsfrohe Einstellung ist sehr wichtig.

Auch Babys, die von Geburt an die Flasche bekommen mussten, können sehr wohl noch lange gestillt werden. Der Geist der "Saugverwirrung" ist nach meiner Meinung ein seltenes Phänomen, und dient hauptsächlich der Motivation der Mütter von gesunden termingerecht geborenen Babys, die ersten drei anstrengenden Tage bis zum Milcheinschuss mit ausschließlich anlegen und stillen zu bewegen. Ich persönliche kenne sehr viele Frühgeborene und reifgeborenen Babys, die trotz anfänglicher Flaschenfütterung wunderbar an die Brust gingen. Nur Mut!

Alles Liebe

Ute - Kinderkrankenschwester

 

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Informationen zu Neugeborene Stillen, Stillberatung, Stillpositionen, Stillprobleme, Probleme beim Stillen, Hungersignale, Wochenbett, Säugling, Baby

 Herzlichen Glückwunsch zur Geburt deines Babys!

 

Stillen, ein natürlicher Vorgang, will gelernt sein. Als Frauen bringen wir zunächst die biologischen Voraussetzungen mit und (fast) alle Frauen können stillen.

Die stillerfahrene Großfamilie ist bei uns in Mitteleuropa die Ausnahme, aber eine Stillkultur ist wieder im Entstehen. Viele unserer Mütter sind nicht gestillt worden. Die Großmutter, ohne eigene Stillerfahrung, ist deshalb meistens keine ideale Stillbegleiterin. Ihr fehlt es häufig selbst am Wissen, und ihre persönliche Stillerfahrung ist möglicherweise negativ geprägt.  Es fehlen, in den meisten Familien, leider die stillenden Vorbilder einer Großfamilie und deren positive Erfahrung und Motivation.

Gerade die Neugeborenenphase ist häufig geprägt von Unsicherheit im Umgang mit dem ersehnten Baby, kombiniert mit der Unerfahrenheit im Stillen und fehlender oder manchmal oberflächlicher Stillberatung. Dazu Müdigkeit, auch Überforderung und häufig ist das Abstillen eine schnelle Maßnahme um vermeintlich die Situation zu entspannen. So wie wir uns der Anstrengung einer Geburt stellen, so sollten wir Mütter uns auch den Anstrengungen eines Wochenbettes hingeben. Ruhe und Schlaf - zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten, Toleranz den Haushalt dem Chaos zu überlassen und die Fähigkeit Hilfe anzunehmen sind genauso wichtige Voraussetzung zum Aufbau einer Stillbeziehung wie der Stillwille selbst.

 

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Von der Deutschen Stillkommission gibt es eine Checkliste welche idealerweise in den Frauenkliniken vor der Entlassung mit der stillenden Mutter durchgesprochen wird. Ich werde die wichtigsten Punkte im Originaltext übernehmen - gehe davon aus, dass dieser Plan dir nicht bekannt ist - und werde ihn mit praktischen Hinweisen schriftlich ergänzen.

Die vorgeschlagenen Fragen sollte sich eine (stillende) Mutter vor der Entlassung beantworten können. Dieser Entwurf einer Checkliste kann neben weiteren Informationen zum Stillen unter Checkliste für die stillende Wöchnerin   aus dem Internet herunter geladen und entsprechend den gegebenen Bedingungen durch die jeweilige Entbindungseinrichtung geändert bzw. ergänzt werden!

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Ich kann mein Kind an beiden Brüsten ohne Probleme und in mehreren Stillpositionen anlegen

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Ich weiß, dass ich durch richtiges Anlegen wunde Brustwarzen, Milchstau und andere Probleme vermeide

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Mein Baby kann beide Brüste gut erfassen

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Stillen sollte nicht schmerzhaft sein

Sollte einer der Punkte nicht zutreffen, schnellstmöglich eine Stillberaterin zu Rate ziehen. Für Mutter und Kind ist es wichtig beide Brüste geben/nehmen zu können und um die Brustwarzen zu schonen, dabei die Brust effektiv zu entleeren. Milchbildung erfolgt nach Bedarf - wird z.B. eine Brust nicht richtig leer getrunken, drosselt sie die Milchproduktion.
Wunde Brustwarzen führen zu Verkrampfungen, diese können Rücken- und Schulterprobleme hervorrufen, das wiederum gibt Verspannung und der Milchfluss wird gehemmt. Schmerzen und Stress begünstigen den Milchstau, dieser kann sich zu einer Brustentzündung entwickeln.
Schmerzen beim Stillen - hier muss die Ursache gefunden werden.
Gerade bei Problemen sollten diverse Stillpositionen genutzt werden.
Homöopathische Mittel, von einer Fachfrau verordnet, können bei Schmerzen während dem Stillen schnell Linderung bringen.

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Ich weiß, wann es Zeit ist, mein Baby zu stillen und kenne die Hungersignale (Schreien ist ein spätes Hungersignal!)

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Ich weiß, wie oft ich mein Baby in 24 Stunden stillen sollte (mindestens 8 mal in 24 Stunden in den ersten 4 Wochen)

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Ich weiß, dass mein Baby die Trinkdauer selbst bestimmt (anfangs mindestens 20 Minuten pro Mahlzeit)

Das erste Hungersignal ist "Suchen nach der Brust". Liegt das Baby im Arm dreht es den Kopf in Richtung Brust und sucht mit geöffnetem Mund nach der Brustwarze.
Um die Milchbildung in Gang zu bekommen/halten, muss in der Neugeborenenphase regelmäßig angelegt werden. Der Milchspendereflex wird von Frau zu Frau unterschiedlich schnell ausgelöst (durch das Schreien des Babys oder das Saugen). Ein Baby muss nicht 20 Minuten saugen wenn es nach wenigen Minuten einen satten zufriedenen Eindruck macht, ist es völlig in Ordnung. Auf die Signale des Kindes achten.

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Ich kenne Möglichkeiten, falls nötig, mein Baby zum Trinken zu bringen, auch wenn es schläfrig ist (z.B. Aufnehmen, Entkleiden, Windeln)

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Ich weiß, wie viele volle Windeln mein Baby in den ersten Wochen täglich haben sollte (mindestens 6 nasse Windeln, mindestens 2 Stuhlwindeln)

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Ich weiß, wie ich feststellen kann, dass eine Einmalwindel nass ist (ist schwerer)

Nasse Windeln lassen sich nur bei voll gestillten Kindern zuverlässig beurteilen. Wird einem Neugeborenen (oder älteren Stillkind) zusätzlich Tee oder Wasser angeboten, ist die nasse Windel kein Beurteilungsparameter mehr. Zusätzliche Flüssigkeiten werden immer über die Nieren ausgeschieden - und die daraufhin nasse Windel spiegelt nicht den Ernährungszustand eines Stillkindes.
Ein Stillkind kann zu jeder Mahlzeit Stuhl absetzen - es ist ein Zeichen dass ausreichend Nahrung aufgenommen wird. Der Stuhl kann relativ flüssig sein, die Farbe weißlich bis goldgelb. Muttermilchstuhl riecht angenehm. Durchfall kommt beim gestillten Säuglingen selten vor - bei Unsicherheit immer zum Kinderarzt, denn Durchfall kann schwere Verlaufsformen annehmen.
Weniger als zwei Stühle pro Tag, in der Neugeborenenphase, können ein Hinweis darauf sein, dass die Milchproduktion weiter angekurbelt werden muss. Es sollte zügig persönlicher Kontakt mit einer Stillberaterin aufgenommen werden.

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Ich weiß, wie viel mein Baby nach den ersten 14 Tagen pro Woche zunehmen soll (mindestens 125 g)

Die Gewichtszunahmen unterliegen Schwankungen. Es können Zunahmen von 500 g die Woche durch Muttermilchernährung erreicht werden, und trotzdem darf das Baby nach Bedarf gestillt werden.
Die genannte Mindestzunahme pro Woche sollte nicht unterschritten werden. Ein frühzeitiges Erkennen von knapper oder mangelnder Zunahme (nasse Windeln, wirklich zweimal Stuhl täglich in den ersten Lebenswochen) und eine gezielte, durch Stillberaterin engmaschig betreute Stillberatung, bringt meistens den gewünschten Erfolg. Lange Schlafphasen des Babys, als erste Maßnahme, durch zusätzliches Stillen unterbrechen. Bedarf schaffen.

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Ich weiß, dass Flaschensauger, Schnuller (Beruhigungssauger) und Brusthütchen zu einer Saugverwirrung führen können und kenne andere Möglichkeiten, meinem Baby Flüssigkeit zu geben, wenn es nötig sein sollte

Dieses kann, muss aber nicht zur Saugverwirrung führen. Auch Frühgeborene nach Sonden- und Flaschenernährung können erfolgreich gestillt werden. Stillkinder welche aus medizinischer Indikation (z.B. Medikamenteneinnahme der Mutter) einige Tage die Flasche bekommen gehen wieder zurück an die Brust. Und viele viele Tausend Babys werden täglich Zwiemilch ernährt (Brust und Flasche). Ich möchte ein bisschen die "Panik" aus dieser Aussage nehmen.

Quelle: Nationale Stillkommission, Version vom 23. März 2003

Oje ich wachse! 

Einige Mütter haben mir geschrieben dass sie dieses Buch gaaaanz toll und empfehlenswert finden. Es hat ihnen in vielen Situationen geholfen - und lag immer griffbereit ;o)   Diesen Mütter-Tipp möchte ich gerne weitergeben - und wünsche interessante Lese-Stunden damit.

 

 

Blauer Chalcedon

In der Steinheilkunde wird der Blaue Chalcedon als Stein der Kommunikation gehandelt. Eine weitere große und einmalige Eigenschaft des Blauen Chalcedons, er gilt als der Stein welcher die Förderung der Milchbildung bei Stillenden anregt und positiv beeinflusst. Derzeit ist dieser Stein noch ein echter Geheimtipp - es wäre wünschenswert wenn viele Stillende davon wüssten und ihn entsprechend nutzen könnten.
Das hilfreiche Bernsteinkettchen bei zahnenden Kindern hat jedenfalls viele Jahre gebraucht um in seiner Wirkungsweise bekannt zu werden. Doch die guten Erfahrungen betroffener Eltern sind die beste Mundpropaganda für die Wirkung von Steinen.
Der Blaue Chalcedon hilft frisch entbundenen Mamas und Stillenden:

bullet stärkt die Redekunst (wie oft werden die Mütter Überrand mit guten unerwünschten Tipps)
bullet verbessert die Wahrnehmung von Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen (bezogen auf das Kennenlernen des kleinen Erdenbürgers immens wichtig)
bullet regt die Milchbildung von Stillenden an

Chalcedone können über längeren Zeitraum rund um die Uhr getragen werden. Als Kette um den Hals oder als Linsenstein im Still-BH.

Quelle: Lexikon der Heilsteine - Michael Ginger

Seit über einem Jahr beschäftige ich mich mit dem Blauen Chalcedon und habe einige Stillenden in Stillkrisen diesen Stein vermittelt. Ich bekam durchweg positive Resonanz. So kann ich nun mit ruhigem Gewissen diesen Stein empfehlen.

 

Hier gibt es Hilfe bei Stillproblemen oder weitere Infos

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Nachsorgehebammen (evtl. Stillerfahrung hinterfragen - auch Hebammen haben unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer Tätigkeit)

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Laktationsberaterinnen
professionelle Stillberatung - Adressen nach PLZ Gebieten zu finden

bullet www.babystillen.de
von Christiane Thömmes, Stillberaterin IBCLC
bullet Informationen rund um die Milchpumpe
bullet Frühgeborene Stillen oder mit Muttermilch ernähren
bullet Stillen und Muttermilch  Infos rund um den Themenbereich
bullet Zufütterung - Stellungnahme der Nationalen Stillkommission
bullet Zwiemilchernährung Hintergründe und Tipps aus der Praxis

Ich wünsche dir, dass Du die nötige Unterstützung finden wirst, damit sich eine wunderbare Stillzeit und Stillbeziehung entwickeln kann.

 

Alles Liebe

Ute

 

Wichtige Info zu Babyernaehrung.de

Es handelt sich um eine private Seite die sich möglichst kostendeckend tragen sollte. Daher bin ich "gezwungen" gewisse Werbebanner zu schalten. Die Seite finanziert sich durch eure Einkäufe bei Amazon, Jako-O, Amorebio und unserem Shop sofern ihr euch die Mühe macht über meine Banner zu gehen. Mehr Infos zum Thema Finanzen  findest Du unter Sparkasse . Unsere Arbeitszeiten, meine Recherchen, meine Veröffentlichungen und die technische Arbeit meines Mannes sind unser Ehrenamt und werden ausschließlich in unserer Freizeit geleistet!

 

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Copyright liegt bei Ute Hein & ideenwerk

ausgenommen die Orginaltexte (dunkelblaue Schrift) der Stillkommission!

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Stillerfahrung

Hier möchte ich euch erzählen, wie ich meine beiden Söhne unter völlig unterschiedlichen Voraussetzungen mit mal mehr, mal weniger Problemen begeistert gestillt habe. Und auch, was mir den Weg bereitet hat an Wissen und Erfahrung um diese Stillzeit auch genießen zu können.

Ich bin Kinderkrankenschwester, und hatte das Glück über 4 Jahre in einer großen Frauenklinik (1200 Geburten in meinem Einstiegsjahr, 1850 Geburten als ich ging) im Kinderzimmer beschäftigt gewesen zu sein. Bei uns gab es noch 2 leitende Schwestern vom alten "Schlag" (nur das Häubchen fehlte) die über Jahrzehnte unbeeindruckt von Flaschennahrung und Stillgruppen, ihrer Arbeit an Mutter & Brust im Sinne der Babys geleistet haben. Ich durfte bei den beiden Kolleginnen unglaublich viel in der Praxis des Stillens und der Beurteilung der Brust lernen.

Frühzeitiges, regelmäßiges Bedarfs-Anlegen war hier selbstverständlich, sowie das Rooming-in. Es war Anfang der 80er Jahre, als "die sanfte Geburt" durch die Medien tobte, und sich allmählich der "Stillgeist" wieder etablierte. Unsere Wöchnerinnen kamen aus einem großen Umkreis, da "meine" Klinik den entsprechenden Ruf hatte. Wenn ich es so erzähle, klingt es so selbstverständlich. Rooming-in und Stillanleitung sollten heute überall etabliert sein. Damals war es etwas "ganz Besonderes" für die Eltern, nur für uns Schwestern selbstverständlich.

Ich haben sie kennen gelernt, die Mütter welche völlig unvorbereitet von uns vom Stillen überzeugt werden mussten (meist sehr junge Frauen oder mit einfacher Schulbildung), viele ausländische Mitbürgerinnen, die so ganz eigene Vorstellungen aus ihrer Kultur mitbrachten (Anlegen bei leerer Brust wurde meist kategorisch abgelehnt - die Kinder mussten Nahrung bekommen bis zum Milcheinschuss), und auch die Mütter mit dem "Stillbuch" auf dem Nachttisch. Das Stillbuch wurde so zur "Bibel" in den Rooming-in Zimmern. Es wurde "unseren" Neugeborenen immer häufiger  auf Wunsch der Eltern Flüssigkeitszufuhr, geschweige Glucoselösung versagt. Die Angst um die "Nachtflasche" wurde mit jedem Jahr vehementer, und die Angst vor dem Abstillen, wenn das Baby ein oder zwei Fläschchen bekommt, etablierte sich.

Das selbstverständliche Anleiten zum Stillen wurde schwieriger und komplizierter, immer häufiger trat man uns Kinderschwestern mit Vorbehalten entgegen, und teilweise hatten die Eltern in uns ihr Feindbild gefunden. Vor allem wenn die Geburt nicht so "sanft" verlaufen ist, wie man es sich erträumt hatte. Wenn eine große Enttäuschung unter der Geburt gelaufen war, Frau nicht ohne Schmerzmittel klar kam als ein Beispiel, entstand ein hoher Erwartungsdruck, dass doch "wenigstens" das Stillen klappt. Von der Sache her immer verständlich, doch wir Schwestern merkten den Druck der Mutter "perfekt" zu werden; eine weitere Enttäuschung sich und ihrem Partner ersparen zu wollen.... und auch alles "richtig" machen zu wollen. 

Was lernte ICH daraus

eine gute Still-Information in der Schwangerschaft ist hilfreich für alle; bei der Stillanleitung kann man sich dann auf die Praxis (richtiges Anlegen, Brustpflege, etc.) konzentrieren
  • eine gelassene Einstellung zum eigenen Körper - "mein Körper weiß, was wichtig ist" (auch die Frauen, die nicht anlegen wollten/konnten, bekamen ihren Milcheinschuss) 
  • eine freundliche, hilfsbereite, entgegenkommende Umgebung durch Hebammen und Schwestern; Fragen und Unsicherheiten sollten ohne Scham vorgetragen werden können - und die Mutter/Eltern sollten auch in ihren Unsicherheiten und Ängsten ernst genommen werden
  • Schwangere tun gut daran sich auch mit Alternativen auseinanderzusetzen. Eine sanfte Geburt ist nicht selbstverständlich planbar, ein Neugeborenes kann gehandicapt (auch behindert) sein
  • die Geburtsvorbereitung als eine Tatsache sehen, und die Vorbereitung zum Stillen nicht vom Geburtsverlauf abhängig zu machen (viele dachten/denken? nach Kaiserschnitt oder bei Frühchen ist stillen nicht möglich)
  • ein gesundes Kind zu haben als ein besonderes Glück zu empfinden; und dieses Glück nicht durch Unbesonnenheit und "falsche" Vorstellungen zu riskieren; die Bedürfnisse des Babys wahrnehmen und nicht hinter den eigenen Bedürfnissen anzustellen ("das bisschen Nikotin schadet doch bestimmt nicht" - oder "ich sehe zwar dass mein Kind hungrig ist und zittert, aber ich will nicht zufüttern"
  • einem kranken Kind wird durch das Sondieren/Füttern von Muttermilch eine entscheidende Hilfe zum Gesundwerden gegeben - abpumpen, abpumpen, abpumpen ...
  • frühzeitige Organisation von lieben Helfern, um bei der Entlassung aus dem KH nicht alleine da zu stehen
  • und vor der Entlassung sollte der Kontakt zu einer Nachsorge-Hebamme zwecks Hausbesuch gelaufen sein; viele Hebammen sind auf Monate "ausgebucht"

Das sind alles meine persönlichen Erfahrungen, die ich als Schwester nach und nach gelernt, erfahren und beherzigt habe, und die mir natürlich im Wissen um das Stillen einen großen Vorsprung gegenüber Mit-Wöchnerinnen verschafften. 

 

Stefan

Die Geburt musste nach 24 Stunden Wehen nach der vollständigen Eröffnungsphase aus kindlichen Gründen per Kaiserschnitt beendet werden. Mein Kind kam mit 4180 g gesund und wohlbehalten auf diese Welt.

Am Abend durfte/konnte ich ihn das erste Mal anlegen - was auch relativ schnell funktionierte. Ich hatte ausdrücklich erlaubt, je nach Zustand meines Babys Glucose oder Energiesupplement zuzufüttern. Mein Kind ging weiter problemlos an die Brust (so genannte Schlupfwarzen oder Flachwarzen). Ich war sehr schnell nach der OP mobilisiert (auch hier kam mir meine Erfahrung zu gute), spürte aber von Anfang an irgendetwas ist nicht in Ordnung. Meine Brustwarzen fingen dann urplötzlich das bluten an, trotz richtigem Anlegen (hier war ich schließlich Profi) und die wenige, aber wertvolle, erste Milch wurde des Blutes wegen komplett gespuckt. Bei mir setzte hohes Fieber ein, letztendlich hatte mich mein Gefühl nicht betrogen, ich hatte am dritten Tag eine völlig vereiterte OP-Naht. Zunächst wurde einige Tage "herumgedocktert", ohne massiven Medikamenteneinsatzes (der Milchbildung wegen!). Ich legte mit zusammengebissenen Zähnen an, konnte mich ob des entzündenden Gewebes kaum rühren,  und fütterte mein hungriges Baby zu.

Die Abbildung rechts zeigt einen Brustwarzenschutz. Dieser wird zwischen den Still- oder Pumpzeiten in den Still-BH eingelegt. Die Brustwarze liegt quasi "gut belüftet" und ohne Berührung zum besseren abheilen in der kleinen Schale. Im Zweierset von NUK aus dem Pro-Still-System. Das Material ist sehr angenehm zu tragen. Ich habe dazu sehr gute Rückmeldungen bekommen. Vor 11 Jahren gab es das leider noch nicht. Weiter mit dem Erfahrungsbericht .....

Dann mussten massiv Medikamente eingesetzt werden. Ich konnte einige Tage keine Mumi an mein Kind füttern, zum Abpumpen war ich zeitweise nicht in der Lage. Mit meinem Kind lag ich isoliert - Ansteckungsgefahr für andere Wöchnerinnen. Ich hatte mich entschieden Stefan bleibt bei mir - auch wenn ich nicht anlegen kann so konnte ich ihn doch beobachten und selbst füttern. Sobald die Medikamente "raus" waren, kam er wieder an die Brust. Problemlos. Regelmäßiges anlegen, das Spüren, jetzt geht es aufwärts, meine Lebensgeister kehrten wieder, und mein Körper fing an richtig Milch zu produzieren. 20 Tage nach der Entbindung ging ich nach Hause. Babynahrung hatte ich natürlich vorsorglich besorgen lassen. Eine Flasche bekam er zu Hause noch - ab Tag 22 habe ich bis in den 6. Monat ausschließlich gestillt.

Wir bekamen einen wunderbaren Rhythmus von 5 - 6 Stillmahlzeiten, bei gigantischen Gewichtszunahmen. Unsere Stillzeit war allerdings überschattet von Krankheiten, frühen fieberhaften Zahnattacken (jeder Zahn mit 40° Fieber ab der 10. LW) - und eine Begebenheit möchte ich hier erzählen. 

Ich ging mit meinem Sohn, 4 Monate, zu einer homöopathisch arbeitenden Ärztin, in der Hoffnung sie könne uns mit ihren "Mittelchen" weiterhelfen. Nachdem ich ihr vom Krankheitsverläufen erzählt hatte, war ihr erster Kommentar "wenn Sie stillen würden, hätten Sie sich und dem Kind viel Leid erspart" ich fand es wohl, entgegen dem Verhalten anderer Mütter, nicht der Rede wert in meinen Ausführungen auf unser Stillen einzugehen. Packte meine Brust aus - drückte drauf und spritzte ihr meine Milch über den Schreibtisch entgegen. Ich hatte keine Worte mehr. (Sie versank vor Scham im Erdboden).  Dieses Erlebnis hat meine Einstellung zur Stillberatung sehr geprägt. Ist dein Kind krank, bist du schuld weil du nicht stillst - denn gesunde Kinder sind natürlich Stillbabys - so mache ich mit der Angst der Leute eine schlechte Propaganda fürs Stillen und tue vielen Müttern bös Unrecht. Stillende und stillfreundliche Fachleute  sollten es nicht nötig haben zu urteilen und zu verurteilen, wenn andere etwas anderes als richtig empfinden. Und Muttermilch ist toll - aber kein Allheilmittel. Sonst wäre sie eine Medizin und keine Nahrung.

Das Vertrauen in meinen Körper, und vor allem das Wissen dass viele Frauen stillen trotz Startproblemen, und auch meine Wille, mein Kind wird meinetwegen nicht hungern, hat mir eine wunderschöne, stressfreie Stillzeit beschert, und die vielen Krankheiten waren für unsere Entwicklung auch richtig und wichtig. Man wächst an seinen Aufgaben. 

Ich schreibe diese Geschichte auch ein bisschen als Trost und Aufmunterung eben NICHT aufzugeben, bloß weil die Natur einen kleinen Umweg nimmt. Meine Brustwarzenprobleme begleiteten mich übrigens noch 6 Wochen. Es tat höllisch weh - aber ein bisschen muss man auch während der Stillzeit bereit sein auf sich zunehmen. Das Durchhalten hat sich gelohnt.

 

Julian

Unser Dicker - von Geburt an. 4360 g brachte er mit, per geplanter Kaiserschnitt - was weitaus gemütlicher war für mich. Und dieses Mal ohne Folgekomplikationen.

Tja, unser Julchen. Der sollte natürlich auch das Fläschchen in der Startphase kriegen. Die erste Nacht erdreistete ich mich doch tatsächlich ihn ins Kinderzimmer abschieben zu wollen - noch einmal schlafen - zumal ich ja voll verkabelt war. Das hatte ich mir so gedacht. Eine ehemalige Kollegin die zufällig Nachtdienst hatte, brachte ihn mir bereits am späten Abend wieder. Kommentar - der nimmt keine Flasche - guck wie du klar kommst (das kann man so unter ehemaligen Kollegen sagen). Ich habe ab diesem Tag, dem 16.7., keine Nacht mehr länger als zwei Stunden am Stück geschlafen. 5 Monate lang. Ab dann waren es 3 Stunden am Stück pro Nacht.

Julian "fraß" mich fast auf. Von Geburt an alle 2 Stunden rund um die Uhr. Am Anfang hat man ja noch die naive Hoffnung "bald wird es besser". Nein, nein, nicht wenn man Julian H. heißt. Er wurde dick und dicker, ich lernte im stehen zu schlafen, Stefan (gerade zwei Jahre) hatte glücklicherweise keine Eifersuchtsanwandlungen.

Ich will hier niemanden erschrecken. Bei allem Schlafmangel, ich würde es WIEDER tun. Wenn das Kind satt und zufrieden, kugelrund in seinem Bettchen liegt, die Mumi aus dem Mund tropft und ein engelsgleiches Lächeln rund um die Uhr einem entgegenstrahlt - was gibt es Schöneres auf Erden?

Mehr noch als bei Stefan hatte ich bei Julian das Gefühl etwas ganz Besonderes "geleistet" zu haben. Aus 4360 g wurden in 4 Monaten 8200 g durch reine Muttermilchernährung. Wenn man ihn ansah -  ein Strahlekind, rund und glücklich.

Ich kann nur sagen, auch wenn dein Kind einen anstrengenden Rhythmus hat, häufig kommt zum Trinken, halte durch. Vorausgesetzt dein Kind nimmt zu,  gibt es keinen Grund des Nachtschlafs wegen, zuzufüttern oder gar abzustillen. Die paar Monate sind, im Nachhinein gesehen, schnell vorbei. Und in der anstrengenden Phase nimm jede erdenkliche Hilfe an und lass Fünfe gerade sein. Ich dachte in den ersten 8 Wochen es wäre Zeit die Abstände zu strecken - Schnuller pfui Kuckuck - Tee schon gar nicht - ein Geschrei bis er an der Brust war. Nach einigen, wenigen Versuchen habe ich "klein" beigegeben, mein Sohn hat unseren Rhythmus bestimmt - und es war gut so.

Die Beikost habe ich exakt so eingeführt nach den jeweiligen Bedürfnissen als meine Beiden jeweils im 6. Monat waren. Mit 7, knapp 8 Monaten stillte ich Stefan ab, Julian wurde mit gut 10 Monaten abgestillt.

Macht zusammen 17 Monate Stillzeit - keinen Monat dieser Zeit wollte ich missen.

Im Leben mit Kindern gibt es viele kleine und größere Umwege, die wir gehen müssen, um daraus zu lernen. Unsere Kinder, von Geburt an kleine Persönlichkeiten, die mit uns kommunizieren und uns schon viel zu erzählen haben. Höre in dich hinein, damit du die Stimme aus dem Herzen deines Kindes hörst. Auch das Stillen ist ein Miteinander und Füreinander.

Ute - Mutter - Kinderkrankenschwester
 

Nachsatz: Beide Kinder waren als Babys richtig dick gestillt. Julian wiegt mit 9 Jahren 27 kg und Stefan mit 11 Jahren 36 kg. Auf die Größe bezogen liegen beide in der Kurve zu leicht!

Mit 11 und 13 Jahren gehörten sie immer noch zu den schlanken, normalgewichtigen Kindern.

 

Umstandsmode
Nabelschnurblut