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Bereits im zarten Alter von 10 Monaten kann man sein Baby in eine Sandkiste setzen - vorausgesetzt es mag es.

Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, dass Sand nicht "gevespert" wird. Die meisten Kinder werden ihn probieren - und ausspucken, einige Spezialisten können nicht genug davon bekommen :o); hier hilft der berühmte Stöpsel, auch Schnuller genannt. "Sandfutterer" bekommen ausnahmsweise den Schnuller beim spielen, bis sie begriffen haben, Sand ist nicht zum Essen da (lecker Würmchen .... werden mitgefuttert wenn man Pech hat).                        

Bei kleinen Kindern solltest Du darauf achten, dass das Sandspielzeug, Schaufel, Rechen, Förmchen,  aus weichem Kunststoff ist. Holzschaufeln mit Blechteilen sind zu gefährlich. Vor allem im Spiel zu zweit, kommt es immer wieder vor, dass sich die Kinder gegenseitig die Schaufeln auf den Kopf hauen.

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Jegliches Sandspielzeug, was auch außerhalb des eigenen Gartens benutzt wird, am besten mit einem wasserfesten Filzstift kennzeichnen . Wir haben "Igel" und "Schlangen" darauf gemalt - so wusste jeder unserer Söhne das ist meins, zu Hause genauso wie unterwegs. Auch beim aufräumen ist das behilflich :o) weil erkennbar, wer nun welches Teil einsammeln muss.

Wenige Teile reichen am Anfang , mit mehr als einem oder zwei können die Kinder sowieso nicht spielen. Löcher graben, oder Maulwurfhügel aufwerfen geht ja schließlich auch mit den Händen.

Wie von Zauberhand kommen im Laufe der Zeit Eimerchen, Gießkännchen, tausend Förmchen und Siebchen zusammen. Der Hit war bei uns eine Weile, ein kleines Kunststoffwägelchen mit Schnur zum ziehen. Wir kamen wahnsinns Strecken damit - einladen, anziehen, alles fällt runter, Stop, aufsammeln, einladen, anziehen, alles fällt runter, Stop ... was hatte unser Kurzer ein Spaß damit. Aber Mama hat ja Zeit.

Diese Kleinartikel gibt es wirklich günstig in Supermärkten zur Saison.

Was ein bisschen teuerer ist, sind gute Sandmühlen . Hier lohnen sich auch Vergleiche. Der Spaß ist nämlich nur von kurzer Dauer, wenn die Teile nicht richtig stehen, oder so billig verarbeitet sind, dass der Sand nicht durch läuft. Sie sind erst für Zwei- oder Dreijährige interessant.

Stapelbare Eimerchen oder Becher mit und ohne Löcher, mit unterschiedlichen Fassungsvermögen sind zum Türmchen bauen und Sand umschütten gleichermaßen beliebt und geeignet. Der Spaßwert erhöht sich natürlich wenn Wasser mit im Spiel ist ;o)

Auch die Baustellenfahrzeuge dürfen ein bisschen mehr kosten. Im Laufe der Jahre waren es die LENA-Fahrzeuge , die Wind und Wetter - und auch mal einen Winter im Garten - schadlos überstanden haben. Unsere "Billigheimer" sind nach und nach alle in den Müll gewandert, unsere LENA-Fahrzeuge sind seit Jahren in Gebrauch . Immer noch. Auch bei Jako-O Link oben auf Laster!

Je älter die Kleinkinder werden, desto interessanter werden auch die Schubkarren . Nachbars Kunststoffkarre hielt dabei länger als unsere Metall-Schubkarre :o( ... der Rost fraß sie an und durch; zumal wir keine trockene Unterstellmöglichkeit im Garten haben. Die richtigen Schubkarren sind schöner für Kinder zu fahren, als jene aus Kunststoff. Aber man sollte sie entsprechend aufbewahren können.

JAKO-O Bewegung

Im Kindergarten- spätestens Vorschulalter werden die richtigen Schaufeln interessant. Holzgriff mit Metallschippe dran. Bis dahin haben die Kinder auch den richtigen Umgang damit gelernt. Mit ihnen lässt sich leichter graben und Burgen bauen.

Sandkiste

es gibt kleine Kunststoffsandkisten in Muschel- oder Bootform welche für kleine Terrassen oder Balkons geeignet sind. Sand gibt es beim Baumarkt. Idealerweise wird er  jedes Jahr erneuert, unterm Jahr sollte der Sand immer wieder zwecks der Belüftung von den Eltern umgegraben werden. Auch ein Regenguss ist gut für den Sand, vorausgesetzt das Wasser kann abfließen. Nachts oder nach dem Spiel abdecken, damit er von Katzen oder Hunden nicht als Toilette verwendet werden kann.

 

Original Aqua-Playbahn

Auf dem Foto ist ein Link. Das Programm rund um Aqua-Play ist riesig groß und ich kann diese Anschaffung nur empfehlen. Unser Jüngster bekam sie zum dritten Geburtstag und sie ist auch letzten Sommer (da wurde er acht) noch der Hit. Sie steht bei uns von April bis Oktober im Garten - bei Wind und Wetter. Bisher mussten wir noch kein einziges Gummi austauschen. Lediglich die Pumpe hat nach 4 Sommern den Geist aufgegeben sie wurde sehr stark beansprucht und bespielt. Es lohnt sich die größere Bahn-Variante zu kaufen - vor allem wenn zwei oder mehr Kinder gleichzeitig damit spielen wollen und sollen. Die Qualität ist sehr sehr gut - die Anschaffung haben wir nie bereut. Viel Spaß damit :-)

 

Am Rande erwähnenswert ....

Grundsätzlich ist das Sandspielzeug der anderen Kinder viiiel interessanter, da nutzt es auch nichts wenn man dem eigenen Kind einen ganzen Sack voll Auswahl einpackt.

Auf der anderen Seite, bringt es die Entwicklung in diesem Alter mit sich, dass Kinder nicht teilen möchten. Und vor lauter Aufpassen, dass kein anderes Kind mitspielt, kommen manche Knirpse nicht zum spielen. Stress pur - für Eltern und Kind. Deshalb mein Rat, zwei oder drei Teile auswählen vor dem Spielplatzgang. Vor allem fürs ängstliche Kind wird die Situation überschaubarer.

Und immer daran denken es ist normal dass Kleinkinder kein Verständnis für das Teilen  haben. Auch diese Phasen vergehen.

Sand werfen ist lustig, aber wehe ein anderes Kind bekommt es ins Gesicht. Das tut richtig weh. Mal abgesehen von den Augen, Sand gibt beim richtigen Schwung, Schürfwunden. Man sollte sein Kind frühzeitig anhalten Sand nur zu werfen, wenn keine anderen Kinder in der Nähe sind.

Viel Spaß beim buddeln, Sandkuchen backen und Burgen bauen wünsche ich all meinen Lesern und ihren Kindern !

Ute

 

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