Flaschen
Für die Zubereitung von Säuglingsmilchnahrung stehen im wesentlichen zwei Varianten Flaschen zur Verfügung.
- Glasflaschen
- Kunststofflaschen
Hersteller NUK führt beide Varianten in je zwei Größen im Sortiment. Avent, Baby-Nova und Chicco führen Kunststofflaschen. Die neue Linie NUK FIRST CHOICE besteht aus kontrolliertem Kunststoff. Die normale NUK Flaschenlinie bleibt übrigens weiterhin am Markt. Generell gilt für die Verwendung von Kunststoffflaschen:
- zerkratzte Flaschen wegwerfen
- Babynahrung nicht in der Mikrowelle erhitzen
Glasflaschen halten die Nahrung länger warm sind aber zerbrechlich. Außerdem liegen sie “schwer” in der Hand. Kunststofflaschen haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten durch gesetzt. Sie sind leicht, genauso zu reinigen wie Glasflaschen, und gehen kaum zu Bruch.
Ein neues, sehr handliches, Flaschensystem ist NUK FIRST CHOICE mit verschiedenen Latex oder Silikonsaugern bestückt – in zwei Größen. 150 ml für die erste Fütterzeit und später für ungesüßten Tee oder Wasser als Durstlöscher und eine 300 ml Größe. Sehr gut geeignet für ältere Säuglinge und Kleinkinder welche 250 ml Trinkmenge pro Mahlzeit brauchen. Mit diesen komfortablen Flaschen können auch große Mengen problemlos angeschüttelt werden.
In regelmäßigen Abständen wird berichtet über Bisphenol A in Kunststoffflaschen. Hier verschiedene Berichte mit passenden Infolinks.
Bisphenol A
NEU 14.02.2007
Unverdient schlechtes Image
Bisphenol A unbedenklich mit Grenzwert
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(aid) – Gute Nachrichten für alle, die Ihren Coffee-to-Go gern aus dem Plastikbecher trinken oder ihren Kindern die Milch aus dem Fläschchen füttern: Der Weichmacher Bisphenol A (BPA), der in verschiedenen Plastikprodukten enthalten ist, beeinflusst weder die Fortpflanzung noch das Hormonsystem. Zumindest die tägliche Aufnahme von 0,05 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht ist unbedenklich. Zu diesem Ergebnis kommt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) nach Prüfung von rund 200 aktuellen Studien. Sie definierte daher die genannte Menge als vollständigen Wert der tolerierbaren täglichen Aufnahme (TDI, tolerable daily intake). Bislang hatte es nur einen vorläufigen TDI-Wert gegeben. Experten der EFSA gehen davon aus, dass die tatsächliche BPA-Zufuhr deutlich unter der vollständigen, aktuellen TDI-Grenze von 0,05 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht liegt.
Das Polycarbonat Bisphenol A hatte in der Vergangenheit wiederholt für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Es wird unter anderem als Bestandteil von Plastikgeschirr und in der Beschichtung von Konservendosen eingesetzt. Von dort kann es jedoch in die Nahrung übergehen. Dies wurde bislang von einigen Experten als problematisch eingeschätzt, da über die gesundheitlichen Auswirkungen des Stoffes keine verbindlichen Aussagen möglich waren. Verschiedene Erkrankungen und Entwicklungsstörungen wurden mit BPA in Verbindung gebracht.
Tierversuche an Ratten hatten die Vermutung genährt, dass auch für den Menschen der bislang gültige, vorläufige Grenzwert keine ausreichende Sicherheit biete. Das zuständige EFSA-Gremium bewertete diese Studien jetzt jedoch als nicht überzeugend: Zu groß sind die Unterschiede zwischen Mensch und Nagetier. Der Mensch kann BPA wesentlich schneller als Ratten oder Mäuse verstoffwechseln und ausscheiden. Doch selbst in Bezug auf Mäuse zeigen neuere Studien an den Versuchstieren und zwei Generationen von Nachkommen keine schädigende Wirkung.
aid, Johanna Thelemann
Ute Hein
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