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Stillberatung
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Stillen - Muttermilch

oder breast is best!

Muttermilch ist die optimale Ernährung für unsere Säuglinge. Wunderbar ist es, wenn das Stillen klappt, aber auch über den Umweg Sonde oder Flasche - bei z.B.  Frühgeborenen - ist Muttermilch nicht zu toppen. Weitere Informationen zur Milchpumpe und Frühgeborene.       

Muttermilchernährung bietet dem Kind eine günstige Grundlage für eine unbeeinträchtigte Entwicklung von Körper und Geist entsprechend seinem genetischen Potential. Für diesen günstigen Einfluss auf die Gesundheit sind viele, sich teilweise ergänzende, Substanzen in der Muttermilch verantwortlich .

    • Stillen ist praktisch
    • Stillen ist günstig - kostet nichts
    • Muttermilch ist wohltemperiert und an den Bedarf jederzeit angepasst
    • Stillen/Muttermilch schützt vor Krankheiten/Infektionen
    • Stillen, dieser von der Natur vorgesehene Saugvorgang, ist optimal für die Entwicklung der Zungen-, Gaumen- und Gesichtsmuskulatur.
    • Muttermilch entspricht optimal den Bedürfnissen und Verdauungskapazitäten des Kindes

Stillen ist die von der Natur vorgesehen Erstnahrung und bietet mit seinen besonderen Eigenschaften unnachahmliche Vorteile für das Baby. Ohne Muttermilch hätten die Generationen vor uns sehr schlechte Überlebenschancen gehabt. Das sollte auch heute nicht vergessen werden - Muttermilch ist und bleibt die beste Nahrung fürs Baby.

Muttermilch enthält

    • die optimale Eiweißstruktur für das Wachstum des Babys. Eine Verdoppelung des Körpergewichts wird mit "nur" Muttermilch innerhalb der ersten 4 - 5 Monate erreicht.
 
    • Immunglobuline zählen ebenfalls zum Eiweiß - werden allerdings nicht zum Körperaufbau sondern zum Immunschutz gebraucht. Eine von vielen  unnachahmlichen Vorteilen der natürlichen Muttermilch, welche das Baby im besonderen Maße schützen.
    • Der Fettgehalt in der Muttermilch ist sehr hoch und steigt im Laufe der Laktationsphase noch an. Das entspricht dem Bedarf des Kindes nach mehr Kalorien. Bei optimaler mütterlicher Ernährung enthält sie
    • einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, der Linolsäure und Linolensäure.

 

    • Die hoch gelobten LCP´s (insbesondere Arachidonsäure und Decosahexansäure) sind in einem kleinen, entscheidenden Prozentsatz in der Frauenmilch vertreten, reichern sich im Zentralnervensystem an und beeinflussen in den ersten Lebensmonaten seine Entwicklung günstig. Der Gehalt der LCPs ist in Schwangerschaft und Stillzeit durch den Verzehr von fetthaltigem Fisch wie Makrele positiv zu beeinflussen. Auch hier kann die Mutter über die ausgewogene Ernährung verstärkt positive Effekte beim Baby erreichen.
    • Im Kohlenhydratbereich besteht die Muttermilch zu 90 % aus Laktose. Hier wird vielfach in der Elternliteratur fälschlicherweise von 100 % gesprochen.

 

    • Oligosaccharide sind die verbleibenden 10 %. Es gibt derer 130 verschiedene identifizierte Varianten. Sie werden, wie Ballaststoffe, im Dünndarm nicht verdaut und von den Bakterien im Dickdarm fermentiert. Sie stellen u. a. das "Futter" für die optimale Bifidusbakterienflora dar, beeinflussen sichtbar den weichen Stuhlgang, der für Muttermilchernährung typisch ist und schützen das Baby vor Infektionen. Prebiotische Ballaststoffe.

 

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